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28 April, 2017 - 21:35
 

Unsere Kinder – unsere Lehrer. Von Kindern lernen

Es gibt so vieles, was unsere Kinder uns voraushaben und wobei wir wirklich von ihnen lernen können. Sei es die bedingungslose Liebe oder das Staunen auch über scheinbare Kleinigkeiten. Für unsere Kinder ist das Leben ein ständiges Wunder und jeder Augenblick zählt: Machen Sie mit und lassen Sie sich von ihrem Kind elementar wichtige Dinge neu beibringen!

© photophonie - Fotolia.com

Wir wussten es alle einmal: Was zählt ist das Leben im Hier und Jetzt. Leider wird dieses Bewusstsein allen Kindern regelrecht ausgetrieben. Als Erwachsener ist man stets in der Vergangenheit oder der Zukunft verstrickt und kann die Gegenwart oft kaum noch wahrnehmen und genießen. Unsere Kinder machen es möglich, dieses Wissen zurückzuholen, den Augenblick zu genießen und jeden Moment bewusst wahrzunehmen. Doch das ist längst noch nicht alles, was wir uns von den Kleinen abschauen können.
 

Gefühle zeigen wenn sie da sind!

Ihr Kind ist sauer, traurig oder ängstlich? Sie werden es bemerken - und zwar unmittelbar und sofort. Was wir unseren Kindern mühsam beibringen, nämlich sich zu beherrschen und Bedürfnisse aufzuschieben, ist eigentlich eine ungesunde Tugend. Denn wenn Gefühle direkt ausgedrückt werden, kann sich nichts aufstauen. Durch Weinen oder Schreien kommt es zu befreienden Entladung.

 

Der Körper als Teil des Ganzen

Kinder haben zu allem, was ihren Körper betrifft, eine ganz unbefangene Einstellung. Egal ob es um Nacktheit, Sexualität oder Körperausscheidungen geht – alles ist interessant, bemerkenswert und Teil der Gesamtheit des Kindes. Probieren Sie es einfach mal aus, sich nackt durch die Wohnung zu bewegen – es ist befreiend und einfach schön!

 

Nur essen, was schmeckt und rechtzeitig aufhören

Kinder verweigern Essen, das ihnen nicht schmeckt – vielleicht weil sie wissen, dass das, was nicht mundet, dem Körper auch nicht wirklich gut tut? Neben dem großen Gespür für die „richtigen“ Nahrungsmittel hören Kinder in der Regel auch dann mit dem Essen auf, wenn sie satt sind. Leider bemühten und bemühen sich viele Eltern, ihren Kindern beizubringen, dass ein Teller immer leergegessen werden muss und verschütten nach und nach dieses so wichtige Signal des Körpers.

 

Vergeben ist so einfach

Schon Kleinkinder können durchaus auch einmal sauer auf die heißgeliebten Eltern sein – doch die Wut hält niemals lange an und bald ist alles vergessen und die Liebe fließt so frei wie eh und je. Vergeben Sie jetzt ihren Eltern falls nötig und versuchen Sie Wut und Groll auf andere so schnell wie möglich loszulassen. Das befreit und setzt Energie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben frei.

 

Die kleinen Wunder

Was Kinder wissen: Wunder stecken in den kleinsten Dingen. Unserer Kleinen können noch sehen, dass die Welt magisch ist und erfreuen sich an der perfekten Blüte des Gänseblümchens, der Sonne, die sich in der Pfütze spiegelt oder anderen Kleinigkeiten, die wir schon seit langem keines Blickes mehr würdigen. Begeben Sie sich auf Augenhöhe mit Ihrem Kind. Das ist die beste Möglichkeit, selbst den Wundern des Lebens wieder nahe zu kommen.


Schauen Sie genau hin, es gibt viel zu lernen. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als hätten Sie gar keine Zeit für so einen Quatsch, probieren Sie das ein oder andere aus. Sie werden merken, dass Ihr Kind ein fantastischer Lehrer ist, wenn es darum geht, sich zu freuen und jeden Tag ein wenig glücklicher zu sein!

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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