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26 Juni, 2011 - 00:07
 

Prominente im Vaterfreuden Interview – Tommy Haas

Mehr als ein Jahrzehnt lang  war Tommy Haas Deutschlands bester Tennisspieler. In seiner Karriere gelangen ihm neben einem Dutzend Turniersiegen auch der Sprung auf Platz 2 der Weltrangliste und der Einzug ins Halbfinale von Wimbledon. Seit November 2010 ist er stolzer Vater von Tochter Valentina. Im Interview mit vaterfreuden.de erzählt Tommy Haas von seiner Vaterschaft.

Wie war Ihre spontane Reaktion, als Sie erfuhren, dass Sie Vater werden?

Oh, das weiß ich gar nicht. Ich meine, was ich als erstes gesagt oder getan habe. Aber dann wohl nur noch Dankbarkeit und Vorfreude. Sara und ich sind schon lange zusammen und wir haben uns immer Kinder gewünscht.

 

Wie alt waren Sie, als Sie zum ersten Mal Vater wurden? War das zu jung, zu alt oder genau richtig?

Ich war 32 und denke, dass es ein gutes Alter war. Man weiß wo man steht und hat schon ein wenig Lebenserfahrung gesammelt.

 

Waren Sie bei der Geburt dabei? Wie war das?

Ja, das wollte ich mir nicht entgehen lassen und es war ein großartiger Moment. Etwas absolut Atemberaubendes.

 

Wie hat sich Ihre Partnerschaft verändert,seit Sie Kinder haben?

Ich weiß nicht ob ich sagen kann, die Partnerschaft, aber das Familienleben hat einen anderen Stellenwert bekommen. Mir war die Familie schon immer wichtig, aber durch die Geburt unserer Tochter Valentina hat die Familie noch einen anderen Stellenwert bekommen. 

 

Wer kümmert sich um die Kinder, wenn Sie arbeiten?

Das ist Sara.

 

Was sind für Sie die typischen Väter-Aufgaben?

Schwere Frage. Meine Tochter ist erst 9 Monate und noch kann ich nicht sagen, was mal typische Väteraufgaben sein werden. Es ist sicherlich leichter die Mütteraufgaben wie Stillen zu benennen.

 

Was können Väter besser als Mütter?

Ob ich etwas besser kann als Sara, ich glaube nicht, aber vielleicht sind wir gelassener später, wenn die Kinder herumtoben und klettern und Unfug machen?

 

Verfolgen Sie bestimmte Erziehungsgrundsätze? Welche Werte möchten Sie Ihrem Kind vermitteln?

Sicherlich zunächst Liebe und Fairness und dass man im Leben viel erreichen kann, wenn man etwas wirklich möchte und bereit ist sich dafür einzusetzen. 

 

Was würden Sie gerne einmal mit Ihren Kindern/ ihrem Kind unternehmen?

Dafür ist es noch zu früh, aber ich Ich würde gerne mal wieder Ski fahren und habe prinzipiell am meisten Spaß an abenteuerlichen Aktionen. Ich spiele, wenn ich die Zeit finde, auch gerne Basketball, gehe mit Freunden zum Bowling und wäre gerne Stammgast im Kino und dass dann alles mit meiner Tochter.

 

Welche Momente mit Ihren Kindern genießen Sie am meisten?

Wahrscheinlich die, wenn wir einfach Zeit als Familie füreinander haben.

 

Was wünschen Sie sich, dass Ihr Kind einmal über seine Erziehung sagt?

Das es gemerkt hat, dass seine Eltern ihm ganz viel Liebe gegeben haben.

 

Würden Sie sich freuen, wenn Ihr Kind in Ihre Fusstapfen treten würde?

Nein, das muss sie nicht. Das Leben im Profitennis ist sehr hart. Man fliegt ständig herum und muss seinem Körper wirklich alles abverlangen. Ich denke, das hält man nur durch, wenn man zu hundert Prozent davon überzeugt ist.

 

Was machen Sie bei Ihrem zweiten Kind anders als bei Ihrem Erstgeborenen?

Ich habe erst eine Tochter : )

 

Womit treiben Ihre Kinder Sie in den Wahnsinn?

Noch mit nichts. Valentina ist einfach nur süß. Obwohl, vielleicht dürfte sie manchmal länger schlafen, aber das treibt mich nicht in den Wahnsinn, sondern macht mich nur müde. 

 

Ein Tipp für andere Väter

Gelassenheit.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de