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15 Mai, 2011 - 01:05
 

Prominente im Vaterfreuden Interview - Jan Josef Liefers

 
Der gebürtige Dresdner gehört zu den facettenreichsten Schauspielern in Deutschland. Gleich, ob Krimi, Komödie oder Love Story - Jan Josef Liefers überzeugt sein Publikum. Seit einigen Jahren zudem zusätzlich mit seiner Stimme als Sänger der Band Oblivion. Seine Frau Anna Loos ist nicht nur ebenso erfolgreich als Schauspielerin, sondern auch die neue Stimme der Band Silly. Im Vaterfreuden.de Interview spricht Jan Josef Liefers über seine Kinder und sein Familienleben.

1. Wie war Ihre spontane Reaktion, als Sie erfuhren, dass Sie Vater werden? 
 
Freude, einfach nur Freude. Es ist ein Wunder – immer noch. 
 
2. Wie alt waren Sie als Sie zum ersten Mal Vater wurden? War das zu jung, zu alt oder genau richtig? 
 
Ich weiß nicht, ob es ein zu alt, oder zu Jung gibt. Ich fand es in dem Moment genau richtig. 
 
3.  Waren sie bei der Geburt dabei? Wie war das? 
 
Ja, jedes Mal und es war ein großartiges Erlebnis. Man sieht das Kind vorher auf dem Ultraschall aber dann dabei zu sein, wenn es wirklich auf die Welt kommt, ist ein erhebendes Gefühl.
 
4.  Wie hat sich Ihre Partnerschaft verändert seit Sie Kinder haben? 
 
Sie ist wahrscheinlich intensiver geworden. 
 
 
5. Wer kümmert sich um die Kinder, wenn Sie arbeiten? 
 
Da meine Frau und ich ja den gleichen Beruf haben und auch beide viel auf Tournee sind, ist das bei uns wie bei allen Familien, wo beide Partner arbeiten. Wir sind angewiesen darauf, dass wir einen Kindergartenplatz haben, dass uns die Familie hilft und dass Freunde gelegentlich einspringen. Und wir versuchen, möglichst nicht lange gleichzeitig zu arbeiten. 
 
6. Was sind für Sie die typischen Väter-Aufgaben? 
 
Eigentlich gibt es das für mich nicht. Vielleicht tobt man mehr herum, aber ansonsten wird das was anfällt geteilt. 
 
7. Was können Väter besser als Mütter? 
 
Allgemein kann ich das nicht sagen – wahrscheinlich nichts. Ich könnte nur sagen, was ich wohl besser kann als meine Frau – aber nicht hier. 
 
 
8. Verfolgen Sie bestimmte Erziehungsgrundsätze? Welche Werte möchten Sie Ihrem Kind vermitteln? 
 
Echte Grundsätze haben wir nicht, aber es ist doch so - konsequent zu sein macht keinen Spaß. Wir alle wissen, dass man nach dem Zähneputzen nichts Süßes mehr essen soll, aber trotzdem macht man es gern. Ich denke, es gibt Regeln, die sollte man einhalten, aber es kann auch Ausnahmen geben. Prinzipienreiter und Leute, die nicht mal fünfe gerade sein lassen können, machen mir eher Angst. In meiner Kindheit hatte ich so viele davon um mich herum.
 
9. Was würden Sie gerne einmal mit Ihren Kindern/ ihrem Kind unternehmen? 
 
Eine lange Motorradtour.
 
10. Welche Momente mit Ihren Kindern genießen Sie am meisten? 
 
Am Wochenende, wenn wir als Familie einfach für uns sind. 
 
11. Was wünschen Sie sich, dass Ihr Kind einmal über seine Erziehung sagt? 
 
Das alle meine Kinder im Rückblick vielleicht verstehen, warum wir was so gemacht haben, wie wir es gemacht haben. Das sie das Gefühl hatten eine gute Erziehung bekommen zu haben.
 
12. Würden Sie sich freuen, wenn Ihr Kind in Ihre Fusstapfen treten würde?
 
Nein, freuen würde ich nicht sagen. Wenn sie es möchten, würden wir sie unterstützen, aber ich finde nur wichtig, dass sie das machen, was ihnen Spaß macht und sie erfüllt. Das kann alles sein.
 
13.Was machen sie bei Ihrem zweiten Kind anders als bei Ihrem Erstgeborenen? 
 
Ich habe mittlerweile vier Kinder und kann mich daran nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich macht man immer irgendetwas anders und dann doch wieder vieles gleich. 
 
14. Womit treiben Ihre Kinder Sie in den Wahnsinn? 
 
Wahrscheinlich Unordnung. Wobei ich kein Pedant bin, aber wenn dann alles mögliche in der Wohnung verteilt ist, dann bringt mich das schon mal auf die Palme. 
 
15. Ein Tipp für andere Väter 
(z.B. Ein gutes Buch zum Vorlesen, ein besonderer Ausflug, ein schöner Familienfilm etc.) 
 
Gelassenheit
 
16. Was war Ihr schönster Vater-Moment? 
 
Da gibt es so viele, bei allen Kindern. 
 
17. Was nervt sie am Vater-Sein?
 
Nichts. 
 
18. Worin erkennen Sie sich bei Ihrem Kind/Ihren Kindern am ehesten    selber wieder (äußerlich oder im Verhalten)  
 
Das sind zu viel und zu viel verschiedene Dinge. Bei manchen sind es Gesten, Mimik oder auch das Verhalten in bestimmten Situationen. 
 
 

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Redaktion