Wenn Kleinkinder nur einen Elternteil bevorzugen, dann ist das eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Unser Autor erzählt von seinen Erfahrungen.

Kinder können unglaublich laut sein – häufig sehr zum Missfallen von Eltern und Nachbarn. Meist haben selbst eindringliche Ermahnungen nur einen begrenzten Effekt. Krach zu machen scheint Kindern im Blut zu liegen, wird die Lust auf Lärm ständig unterdrückt, tut das unseren Kleinen nicht gut, denn sie lernen beim Krach machen.

Die ersten zwölf Monate im Leben eines Kindes sind in der Regel von Harmonie und grenzenlosem Vertrauen zu den Eltern geprägt. Dann stellt das Kind plötzlich fest, dass es durchaus nicht immer mit den Eltern einer Meinung ist. Dies ist zwar noch nicht unbedingt der Beginn der Trotzphase, gibt den Eltern jedoch bereits eine Ahnung von dem, was noch auf sie zukommen wird.

Schon die Kleinsten sollten einiges über Höflichkeit lernen, denn der respektvolle Umgang miteinander gehört zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft. Die Vorbildfunktion der Eltern spielt hier eine erhebliche Rolle.

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig - für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort - wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Für Kinder ist es oft etwas ganz Besonderes, wenn sie gemeinsam mit dem Papa etwas unternehmen. Insbesondere dann, wenn sie unter der Woche von der Mutter umsorgt werden. Daher freuen sich Kinder um so mehr, wenn sie am Wochenende einen Ausflug mit dem Vater machen. Es gehört gar nicht so viel dazu, dass die Unternehmung zu einem Erlebnis wird – ein wenig Vorbereitung, vor allem aber eine positive Grundeinstellung und etwas Begeisterungsfähigkeit.

Das ideale Kind ist selbstbewusst und in der Lage, seine Fähigkeiten frei zu entfalten. Darüber hinaus kann es sich durchsetzen, ist pünktlich und zur Sparsamkeit erzogen. So zumindest stellt sich das die Mehrheit der 3000 befragten Personen einer Studie des Instituts Allensbach vor.  In einer Umfrage von 2009 gaben sie diese Eigenschaften als wichtigste elterliche Erziehungsziele an. vaterfreuden.de hat einige Punkte zusammengetragen, wie Sie diesen Wünschen bei ihren Kindern ein Stück näher kommen.

Briefmarken sammeln, Fußball spielen, Reiten oder Klavier spielen – die Auswahl an Hobbies, die sich unsere Kinder heutzutage zulegen können, ist fast unbegrenzt. Nicht selten mischen die Eltern bei der Auswahl kräftig mit und erfüllen damit ihre eigenen Kindheitsträume. Hobbies sind ein wichtiger Punkt in der Entwicklung des Kindes mit vielen Lerneffekten.

In der Regel ist es noch immer so, dass die Mutter den größten Anteil an der Kindererziehung hat, während der Vater für das Auskommen der Familie sorgt. Da Väter aus diesem Grund deutlich weniger Zeit mit dem Nachwuchs verbringen, sollten Sie versuchen, aus der begrenzten Zeit das Beste zu machen. Das Stichwort hierfür ist "Quality Time", also "Qualitätszeit".

Alle Eltern wünschen sich ein starkes und mutiges Kind, das seinen Weg im Leben meistern kann. Damit dieser Wunsch Realität wird, braucht das Kind ein gesundes Selbstbewusstsein. Eltern können von Geburt an dafür sorgen, dass ein Kind seinen eigenen Wert erkennt und sich selbst schätzt.

Eine optimistische Lebenshaltung macht es uns im Leben fast an jeder Stelle leichter. Ob ein Mensch ein Glas als halb leer oder doch immer halb voll ansieht, wird schon früh in seinem Leben festgelegt. Als Eltern können wir hier jede Menge dazu tun, dass unsere Kinder eine positive Lebenseinstellung entwickeln.

Eigentlich ist die Schüchternheit ein Relikt aus der Vorzeit, die unseren Ahnen – Kindern wie Erwachsenen - das Überleben gesichert hat. Heute kommt vorsichtiges Verhalten allerdings nicht mehr besonders gut an. Schüchterne Kinder werden oft zu Außenseitern. Eltern können mithelfen, damit Kinder ihre Schüchternheit zumindest zum Teil überwinden lernen.

Aggressivität ist Teil der menschlichen Natur und gehört deshalb auch zur kindlichen Entwicklung dazu. Etwa zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr erleben Kleinkinder häufig viele innere Konflikte in ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Eltern stehen dieser Entwicklung oft genug im Weg und einige Kinder versuchen körperlich, mit diesem „Hindernis“ umzugehen.

Nach neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung sind bereits 50 % aller Anlagen bereits bei der Geburt vorhanden. Eltern und Schule können nur etwa 30 % durch eine entsprechende Erziehung und Förderung beitragen. Was können Eltern also überhaupt sinnvoll tun, um ihr Kind „schlauer“ zu machen und was leisten die Schulen in diesem Zusammenhang?

Eines von 100 Kindern ist von einer Form des Autismus in seinen vielen Ausprägungen betroffen. Für die Eltern, aber auch für die Kinder ist dies eine besondere Herausforderung. Die Erkrankung bewirkt durch ihre Symptomatik, dass die Kinder im normalen Alltag nur schwer zurechtkommen. Sie brauchen deshalb besondere Unterstützung.