„Das hast Du aber toll gemacht!“ Sicher ein schönes Kompliment für ein Kind, aber richtig etwas davon haben tut es eigentlich nicht. Denn Kindern geht es wie Erwachsenen: Sie wollen nicht einfach nur toll sein, sondern auch wissen warum. Damit Lob konstruktiv wird und motiviert, sind verschiedene Regeln zu beachten.

In der Gewaltfreien Kommunikation, die von Marshall Rosenberg begründet wurde, geht es um einen einfühlsamen Umgang mit sich selbst und mit anderen. Besonders wichtig ist hier das Mitgefühl, denn es ermöglicht uns erst die Welt mit den Augen anderer zu sehen. Laut Rosenberg ist die Sprache wie sie sich mittlerweile entwickelt hat, diesem Mitgefühl sehr hinderlich.

Viele Eltern versuchen, ihre Kinder vor Themen zu schützen, für die diese nach Meinung der Erwachsenen noch nicht reif sind. Doch macht das Sinn? Wird Sexualität für Kinder so nicht tabuisiert und der Tod noch bedrohlicher? Autor Nils Pickert ist überzeugt, dass es besser ist, Kinder mit Tod und Sexualität in angemessener Weise zu konfrontieren. Er berichtet von den Erfahrungen mit seinen eigenen Kindern.

Die Idee des Berliner Papaladens ist ziemlich simpel und gleichermaßen gelungen: Väter sollen Unterstützung beim Umgang mit Kindern bekommen. Nun hat sich sogar der Berliner Senat der Sache angenommen und das Projekt auf Herz und Nieren untersucht. Doch die Väter sind und bleiben skeptisch.

In der Psychologie bezeichnet Selbstwirksamkeit die Gewissheit, neue und schwierige Aufgaben bewältigen zu können. Diese Gewissheit erreicht ein Kind, wenn es durch Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein erlangt hat, Herausforderungen anzugehen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Eltern darauf vertrauen, dass ihr Kind die Kompetenz hat, etwas zu schaffen und ihm die nötigen Freiräume lassen. Unterstützung bietet das Prinzip: „Hilf mir es selbst zu tun“ von Maria Montessori.

Einiges sollten Eltern zu Ihren Kindern niemals sagen – anderes dagegen kann nicht oft genug ausgedrückt werden. Wertschätzende und liebevolle Worte und Gesten kommen bei unseren Kleinen gut an und wirken sich positiv auf die Entwicklung und bestärkend auf das Selbstwertgefühl aus.

Das jüngste Kind nimmt im Familiensystem eine Sonderrolle ein – einerseits verhätschelt, muss es andererseits auch häufig warten und teilen. Es hat nie erlebt, alleiniger Prinz oder alleinige Prinzessin zu sein. Auf die jüngsten Kinder, die Nesthäkchen, warten in einer Familie ganz besondere Herausforderungen.

Beim ersten Kind sind die Ansprüche der frisch gebackenen Eltern an sich selbst oft hoch. Sie möchten alles richtig machen und perfekt für das Kind sorgen. Viel ungeteilte Zuwendung und Aufmerksamkeit, aber auch viel Unsicherheit und Überforderung kennzeichnen die Atmosphäre der ersten Lebensjahre beim Einzelkind.

Als kleines Kind denkt man, die eigenen Kinder können alles und wissen alles. Kindern gibt das Sicherheit. Als Elternteil merkt man jedoch schnell, dass man den vielfältigen Anforderungen, die an Eltern gestellt werden, nie zu 100 Prozent gerecht werden kann. Man versucht, die Rolle so gut auszufüllen, wie man irgend kann.

Unter Selbstregulation oder auch Selbststeuerung versteht man die Fähigkeit eigene Impulse und Bedürfnisse mit Anforderungen von außen abzugleichen. Dazu gehört zum Beispiel die Entwicklung des Schlaf-Wach-Rhythmus beim Säugling. Sie können viel dafür tun, dass Ihr Kind diese wichtige Fähigkeit zunehmend entwickelt.

Zahlreiche Väter und Mütter kennen das Gefühl, wenn das eigene Kind einen an die Grenzen gebracht hat und man kurz davor ist, auszurasten. Was kann man im Vorfeld dagegen tun und wie vermeidet man es, gegen das eigene Kind übergriffig zu werden? Ein Vater teilt seine Erfahrungen und gibt Tipps.

Erfolgsdruck, Überforderung und zu hohe Ansprüche ans Kind sind häufige Auslöser für Minderwertigkeitskomplexe, die Menschen ein Leben lang belasten. Als Eltern haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind von Anfang an zu stärken und es bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls zu unterstützen.

Eltern verlangen, dass Ihre Kinder sie respektieren. Doch wie sieht es andersherum aus? Auch Kinder brauchen und verdienen Respekt und brauchen diese elterliche Haltung, um sich positiv und frei entwickeln zu können. Respektieren Sie Ihr Kind von Anfang an, sind Sie wichtiges Vorbild und fördern Intelligenz und Empathie.

Schon lange sind sie aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, Smartphones gehören heute nicht nur für Erwachsene einfach dazu. Auch Kinder erhalten immer früher Zugriff auf die praktische Technik, die alles und jeden jederzeit erreichbar macht. Gerade für Kinder ist es wichtig, von Anfang an den richtigen Umgang zu lernen.