Ein Vater hält Momente im Leben seines Kindes als Briefe fest. Als Briefe an seine Kinder, die dies Momentaufnahmen später, wenn sie größer sind, einmal bekommen sollen. Diesmal schreibt Andreas Clevert über einen Sommer in Spanien und tiefgreifende Erkenntnisse seines zweijährigen Sohnes.

Jedes Elternteil freut sich, wenn die Kinder die eigenen Sicherheitsanweisungen befolgen – nicht mit Fremden reden, nicht die Tür aufmachen, niemanden in die Wohnung lassen. Es gibt aber auch Situationen, in denen man als Eltern Probleme hat, wenn die Kids sich genau an die Ansagen halten. Andreas  Clevert hat eine solche Situation erfahren … 

Irgendwann – oft nach langem Hoffen und Betteln der Eltern – beschließt jedes Kind, es einmal ohne Windeln zu probieren. Doch die Euphorie seitens der Eltern weicht meist schnell der Realisation: Windeln hatten auch ihre Vorteile, denn Trockenwerden ist ein schmutziges Geschäft.

Viele Eltern, die mit Freude Beet oder Balkon beackern, möchten ihre Freude an der Gärtnerei auf ihre Kinder übertragen. Auch, wenn die Kids mit Spaß bei der Sache sind, muss man doch damit rechnen, dass sie die Begeisterung ihrer Eltern auf Dauer nicht teilen, wie Andreas Clevert erfahren musste.

Als Teenager kennt man die coolen Clubs einer Stadt, später die Kneipen – und wie ist das, wenn man Kinder hat? Man sieht seine Stadt mit neuen Augen, denn bisher kaum wahrgenommene Orte bekommen eine Bedeutung, wie Andreas Clevert feststellt.

Es war nicht alles schlecht am Leben „vor den Kindern“ (vdK in der Zeitrechnung von Eltern). Papablogger Andreas Clevert erinnert sich mit Wehmut an die Zeit, als er einfach mal so einen Weinladen besuchen konnte und hemmungslos kosten durfte.

Nein, ohne Kuchenspende kommt man als Eltern nicht weit im Leben mit Kind. So allgegenwärtig sind die Forderungen danach in Kita, Kindergarten, Schule und Vereinen, dass es nach Meinung unseres Autors Zeit ist, DIE KUCHENSPENDE als das anzuerkennen, was sie ist: als Eintrittskarte in den Kreis der Eltern, als eigene Währung sozusagen.

Wie freuen sich Eltern, wenn ihre Kinder sprachliche Fortschritte machen und sich irgendwann gut ausdrucken können. Dieser Entwicklungsschritt sollte jedoch mit einem dicken Warnhinweis versehen sein. Denn Kinder erzählen auch gerne, was gehört haben – und beileibe nicht immer dann, wenn sie sollen…

Drei Kinder morgens pünktlich bei verschiedenen Betreuungseinrichtungen abliefern – für Eltern eine echte Herausforderung. Bei all der Hektik kann man schnell die schönen Momente des Lebens aus den Augen verlieren, wenn einen nicht die Kinder daran erinnern würden, wie Autor Andreas Clevert am eigenen Leib erfuhr.

Ein Beitrag zur Mäßigung
Von allen Seiten wird gerade über Eltern geschimpft. Über die Helikoptereltern, die um ihren Nachwuchs herumschwirren und ihm jeden Freiraum nehmen, sich also zu viel um ihre Kinder kümmern. Aber auch über Handyeltern, die sich mehr auf das Display des Smartphones konzentrieren als auf ihre Kinder. Unser Autor fragt sich: geht’s noch mit der ganzen Empörung???

Kinder verstehen ihre kleine Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist ihnen aber lange unverständlich. Andreas Clevert ist beeindruckt und fasziniert, wie viel Vertrauen Kinder den Personen um sie herum entgegenbringen. Denn die Gründe, warum diese permanent wechseln, kann ein Kind nicht begreifen. Ein Plädoyer für mehr Verständnis für kleine Menschen.

Manche – so scheint die Vielzahl der Meldungen der vergangenen Tage zu bezeugen – mögen es schon heiß, aber nicht soooo heiß.
Deswegen darf ich mich bei den Tippgeber einreihen, wie man mit der aktuellen Sommerhitze umgehen kann. Was mich dazu qualifiziert? Nun, wir sind eine deutsch-spanische Familie. Und in unserer zweiten Heimat Spanien müssen wir schon immer mit einem 30 – 40 Grad – Sommer umgehen. Also los geht’s:

So könnte der Buchtitel eines meiner Vorlesebücher für die Kinder lauten. Aber nein. Dieses Mal bedarf es keiner schriftstellernden Phantasie. Wir haben es erlebt. Wir – das ist unsere deutsch-spanische Familie, dem deutschen Papa, der spanischen Mamá und den drei deutsch-spanischen Kindern.

Mit den Kindern verändert sich für Eltern vieles – zum Beispiel auch die Bedeutung von Wörtern wie „Wochenende“, „Urlaub“ oder „Stille“, die in der Vor-Kinder-Zeit allesamt für Entspannung standen. Doch bei allem Stress, den Kinder so mit sich bringen, stellt Autor Andreas Clevert fest – man würde es doch gar nicht anders haben wollen, oder?

Im Leben eines jeden Menschen gibt es bestimmte Meilensteine – das erste Krabbeln, die ersten Schritte, Schulbeginn und Abschluss. Die Kinder, die diese Meilensteine erreichen, sind stolz – und ganz genauso geht es den Eltern, die die einzelnen Schritte zum großen Ziel begleitet haben. Ein Vater beschreibt, wie sein kleiner Sohn Rad fahren lernte – und der Papa mindestens so stolz war wie er selbst.