Nicht nur Freiberufler und Existenzgründer arbeiten im Home Office, auch für Angestellte wird diese Beschäftigungsform immer häufiger zur Option. Durch die zunehmende Vernetzung ist die Arbeit von zuhause aus meist leicht realisierbar und ermöglicht auch vielbeschäftigten Vätern, mehr Anteil am Familienleben und an ihren Kindern zu nehmen.

Mit dem Eintritt in die Schule beginnt für Kinder langsam aber sicher „der Ernst des Lebens“. Nach und nach kommen immer mehr Hausaufgaben und unserem Nachwuchs wird – meist viel zu früh – Leistung abverlangt. Mit dem Start in die weiterführende Schule steigen die Anforderungen noch einmal deutlich. So sehr Eltern auch helfen wollen – Kinder müssen sich große Teile des Schulstoffes selbst erarbeiten. Hier können Eltern sie unterstützen, indem sie für eine optimale Lernumgebung sorgen.

Immer mehr Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten. Gerade für Väter ist das ideal – man spart sich nicht nur die Benzinkosten für die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz, sondern gewinnt auch noch wertvolle Zeit für die Familie. Ganz zum Nulltarif bekommt man aber auch ein Homeoffice nicht.

Fast jeden Tag streiten sich unzählige Gemüter darüber, ob es den Deutschen gut geht oder nicht. Ja, es geht uns gut, heißt es dann, und wir jammern auf hohem Niveau. Stimmt nicht, widersprechen die anderen, zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass es immer mehr Menschen immer schlechter geht. Und so geht es immer weiter, bis einem schwindlig wird. Doch eine wichtige Frage wird nur selten gestellt: Wie geht es eigentlich unseren Kindern? UNICEF wollte es genauer wissen.

Eine tolle Vorstellung: Papa arbeitet im Home Office und ist für seine Kinder mehr als nur ein Wochenend-Papa. Nicht nur die Vorstellung, auch die Realität kann toll sein – wenn die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit im Home Office beachtet und klare Grenzen gesetzt werden.

Der Verlust des Jobs gleicht einem Alptraum. Er zieht einem den Boden unter den Füßen weg, nicht nur wegen der Frage, was die Zukunft bringt, sondern auch wegen finanzieller Konsequenzen und einem geregelten Tagesablauf, der plötzlich wegfällt. Auch die Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Und schließlich muss man es ja auch noch den Kindern beibringen.

Familienfreundlich zu sein, dies behaupten inzwischen mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland. Das heißt in der Regel: flexible Arbeitszeiten, im Sinne des Unternehmens, und Angebote, die sich insbesondere an Berufsrückkehrerinnen nach einer längeren Elternzeit richten, Angebote für Frauen und Mütter, die sind ja in den Augen der Unternehmen für Familie verantwortlich …

Was ist besser, Kind haben oder Job haben? Natürlich ist es am besten, wenn man beides vereinen kann. Ob alleinerziehend oder Paar, Job und Kind zusammen ist eine schwierige Angelegenheit. Viele meistern sie auf die traditionelle Art und der Vater geht arbeiten, während die Mutter zu Hause bleibt. Die neuen Väter machen es gerne auch umgekehrt, was für viele aber noch immer eine gewöhnungsbedürftige Lösung ist. Auch die Elternzeit ist eine Möglichkeit, wenn auch nur ein vorübergehende. Unser Autor diskutiert die Alternativen, die Väter haben und erzählt von seiner eigenen Lösung.