In Südeuropa und in den arabischen Ländern ist es üblich, bereits Babyohrläppchen mit Ohrlöchern und Ohrsteckern zu verzieren. Immer wieder sieht man dies auch in Deutschland. Die einen finden es allerliebst, Kritiker nennen es Kindesmisshandlung und Verstümmelung. Und es gibt in der Tat gute Gründe, mit dieser „Verschönerung“ noch eine Weile zu warten.

Kinder haben ihr ganz eigenes Tempo und in der Regel sollten Eltern sich so weit wie möglich anpassen. Manchmal geht das aber nicht: Der Arbeitsbeginn, die Abfahrt mit dem Zug, ein Termin beim Arzt oder andere Termine, bei denen es auf Pünktlichkeit ankommt, können wir unseren Kindern nicht ersparen.

Ohne Mama oder Papa geht gar nichts. Klammerkinder haben Angst und sind zurückhaltend, sie fühlen sich vor allem in der Gruppe nur sicher, wenn sie dicht bei den Eltern sind. Man kann die kindliche Persönlichkeit nicht umkrempeln, sein Kind aber dennoch ermutigen, sich in die Welt hinauszuwagen.

Viele Deutsche sind begeisterte Saunagänger. Sind Kinder vorhanden stellt sich die Frage, ob auch die Kleinen schon vom Schwitzen profitieren können. Der Deutsche Saunabund empfiehlt, Kinder ab drei Jahren langsam ans Saunieren heranzuführen.

Kinder lieben es, draußen zu spielen - und das bei jedem Wetter. Über intensives Spiel blenden sie aus, ob ihnen kalt oder heiß ist oder ob die Füße oder Hände schon nass und durchgefroren sind. Das härtet zwar auf Dauer ab, kann aber dem Kind aber auch die ein oder andere leidige Erkältung bescheren.

Sie kennen das vielleicht: Nach einer ausgedehnten Einkaufstour oder einem Verwandtenbesuch wird Ihr Kind unausstehlich. Es quengelt, motzt oder wird sogar aggressiv. Ihr Kind steht unter Stress. Schimpfen hilft jetzt wenig. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, seine Gefühle in Bewegung umzusetzen und sich so abzureagieren.

Fast alle Kinder klettern gerne - meist am Klettergerüst oder auf Bäumen. Klettern macht Spaß, ist körperlich anspruchsvoll, stärkt viele Muskelgruppen und trainiert das Gleichgewichtsgefühl. Klettern am Seil in einer Kletterhalle ist für Kinder ein echtes Erlebnis. Es gibt verschiedene Routen, so daß jedes Kind sein Erfolgserlebnis hat. Durch die Erfahrung mit den Sicherheitsmechanismen lernen Kinder darüber hinaus Verantwortungsgefühl.

Für Kinder ist alles riesengroß – auch wir Erwachsenen. Bei Gesprächen und Erklärungen sollten Sie dafür sorgen, dass Sie mit Ihrem Kind auf Augenhöhe bleiben. So kommt das, was Sie ihm sagen, besser bei ihm an; dadurch, dass es Ihnen ins Gesicht sehen kann, kann es darüber hinaus aus Ihrer Mimik lesen. 

Erziehungsexperten propagieren die autoritative Erziehung, die auf Zuwendung, Liebe, Verständnis und positive Verstärkung, statt auf Strafen und Verbote setzt. Dennoch müssen auch bei diesem Erziehungsstil Kinder lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Doch was genau ist der Unterschied zwischen einer Konsequenz und einer Bestrafung?

Beim Skilanglauf spielen Bewegungsabläufe eine große Rolle, damit es richtig Spaß macht. Kinder schauen sich das bei den Erwachsenen ab und lernen entsprechend leicht die richtige Technik. Allerdings sind sie noch nicht so ausdauernd wie die Erwachsenen und brauchen mehr Abwechslung auf der Strecke und öfter mal eine Pause.

Die Mittelohrentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter. Etwa 80% aller Kinder unter sechs Jahren sind davon mindestens einmal betroffen. Der Grund dafür ist, dass die sogenannte Ohrtrompete bei Kindern noch sehr kurz ist und Keime leicht eindringen können. Dann entzündet sich die Schleimhaut im Mittelohr und schwillt an.

Furcht ist für Kinder überlebenswichtig. Ein Kind, das keine Angst kennt, wird sich ständig in gefährliche Situationen bringen. Manchmal läuft die Angst allerdings aus dem Ruder. In diesem Fall ist es für Eltern wichtig zu wissen, wie sie mit diesem kindlichen Gefühl umgehen müssen, um es nicht noch zu verstärken.

Die Kinder sollen es so schön wie möglich haben, an nichts soll es ihnen in ihrem kleinen Reich fehlen. Entsprechend sind die Einrichtung und die Ausstattung des Kinderzimmers von den besten Absichten getragen, allerdings nicht immer mit den besten Ergebnissen.

Als soziale Kompetenz bezeichnet man die Fähigkeiten, die ein Mensch entwickeln muss, um mit anderen im Alltag zurechtzukommen. Diese Fähigkeiten lernen unsere Kinder von uns durch Nachahmung und durch die Interaktion mit anderen Menschen. Bei Erwachsenen wird diese Sammlung an Fähigkeiten oft auch als „Soft Skills“ bezeichnet.

Wenn das Baby da ist, sind viele Eltern unsicher. Ist es besser, es ist kuschelig warm oder gedeiht ein Baby besser bei kühleren Temperaturen? Wie ist es mit Schlaf bei offenem Fenster und wie lüftet man richtig, wenn ein Kind im Haus ist?