Meist fällt es erst im Vorschulalter auf: Ihr Kind hat Probleme beim Lesen und Schreiben. Irgendwann fällt dann die Diagnose Legasthenie. Treten Lernschwächen oder sogenannte Teilleistungsschwächen beim Rechnen auf, dann spricht man von Dyskalkulie. Beide Entwicklungsstörungen müssen beachtet und entsprechend therapiert werden.

Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder unabhängig von den traditionellen Geschlechterrollen erziehen. Doch oft machen ihnen die Kinder selbst einen Strich durch die Rechnung: Jungs greifen lieber zum Bauklotz, Mädchen zur Puppe. Warum das ganz normal ist – und wie Eltern ihre Kinder trotzdem emanzipiert erziehen können.

Was brauchen wir alles, wenn das Baby da ist? Diese Frage stellen sich viele Paare, die erstmals Eltern werden. Ein junger Vater erzählt von seinen Erfahrungen mit seinen Anschaffungen – den Einkäufen, die sich gelohnt haben und auch den Fehlgriffen.

Von der Motorik, über die Lust am Lernen bis zum gesunden Selbstbewusstsein können Eltern ihre Kinder fördern. Wichtig ist neben dem richtigen Maß der richtige Zeitpunkt. Während die Förderung von Kleinkindern noch in erster Linie durch Aktivitäten mit den Eltern geschieht, brauchen ältere Kinder andere Impulse, die häufig von außerhalb der Familie kommen.

Erinnern Sie sich noch an Ihre eigene Kindheit? Nach der Schule und den Hausaufgaben begann das „Freispiel“ - außer Haus und ohne Eltern. Viele Kindheiten verlaufen heute anders. Die Freizeit ist durchgeplant und selbst das Spiel ist organisiert. Einen Gefallen tun wir unseren Kindern damit allerdings nicht.

In den USA greifen einige Eltern zu rabiaten Methoden, um dem Nachwuchs das Schlafen beizubringen: Sie sperren ihre Kinder nachts ins Kinderzimmer ein. Das Schlimmste daran: Dies erfolgt auf Rat von Ärzten, die das Schreien lassen als probates Mittel empfehlen, um Eltern ihre Nachtruhe zu ermöglichen.

Tut man den Jungs unrecht, wenn man davon spricht, dass sie spezielle Förderung brauchen? Sind Jungs denn nicht genauso gut wie Mädchen? Natürlich sind sie das. Aber gleichzeitig „ticken“ sie auch anders. Das ist kein Bauchgefühl, es lässt sich belegen. Woher kommt es aber, dass Jungs eine besondere Behandlung brauchen? Man könnte sagen, dass es bei den Genen beginnt und der Erziehung endet - mit reichlich Platz dazwischen.

Wird das Baby in den ersten Lebensmonaten nicht oder nicht ausschließlich mit Muttermilch ernährt, dann muss das Fläschchen ran. Die meisten Eltern nutzen heute Babyfläschchen aus Kunststoff. Wichtig ist, dass jede Mahlzeit mit der passenden Säuglingsnahrung frisch zubereitet wird. Kuhmilch ist für Babys unter sechs Monaten tabu.

Eltern, die sich von ihren Kindern Dankbarkeit wünschen, werden fast zwangsläufig enttäuscht – und das ist eigentlich ein sehr gutes Zeichen. Aber wirklich undankbar ist das Eltern-Sein nicht, denn man bekommt auf andere Art und Weise viel zurück, wie eigentlich alle Eltern bestätigen können.

Wird ein Kind zum Schulkind, ändert sich vieles. Gerade in der Grundschulzeit brauchen Kinder die Unterstützung der Eltern, um die Anforderungen zu meistern und sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Je mehr Eltern dem Kind zur Seite stehen, umso leichter fällt es ihm, sich einzuordnen und zu wachsen. Denn mit jedem Schuljahr kommen neue Anforderungen.

Das abendliche Ritual gibt Kindern Sicherheit und hilft Ihnen, sich vom Tag zu verabschieden. Damit ein Ritual Ihrem Kind hilft, abends schnell und ruhig einzuschlafen, sollten einige Grundregeln beachtet werden. Ein gutes Einschlafritual besteht aus mehreren Elementen, die jeden Abend gleich aufeinander folgen.

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig - für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort - wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Es ist leider nicht nur subjektive Wahrnehmung, wenn man davon ausgeht, dass die Brutalität unter Jugendlichen zugenommen hat. Untersuchungen und konkrete Zahlen belegen, dass die Hemmschwelle sich verändert hat. Aber wie reagiert man geeignet auf Rachegelüste des Sohnes, wenn sein bester Kumpel verprügelt wurde?

Wenn sich die bleibenden Zähne einstellen, wirken diese oft fehl am Platze und viel zu groß im kleinen Kindermund. Oft gleicht sich das Größenverhältnis an und jeder Zahn findet seinen Platz. Aber auch Fehlstellungen sind häufig, die sich langfristig negativ auf die Zahngesundheit auswirken. Dann besteht Handlungsbedarf durch den Kieferorthopäden.

Eigentlich ist die Schüchternheit ein Relikt aus der Vorzeit, die unseren Ahnen – Kindern wie Erwachsenen - das Überleben gesichert hat. Heute kommt vorsichtiges Verhalten allerdings nicht mehr besonders gut an. Schüchterne Kinder werden oft zu Außenseitern. Eltern können mithelfen, damit Kinder ihre Schüchternheit zumindest zum Teil überwinden lernen.