Unter Selbstregulation oder auch Selbststeuerung versteht man die Fähigkeit eigene Impulse und Bedürfnisse mit Anforderungen von außen abzugleichen. Dazu gehört zum Beispiel die Entwicklung des Schlaf-Wach-Rhythmus beim Säugling. Sie können viel dafür tun, dass Ihr Kind diese wichtige Fähigkeit zunehmend entwickelt.

Wir wollen das Beste für unsere Kinder. Unser Kind soll es einmal besser haben als wir. Leider schießen Eltern bei diesen guten Wünschen immer mal wieder übers Ziel hinaus und aus dem Besten fürs Kind wird Überforderung durch allzu hohe Erwartungen an das Kind, aber auch an sich selbst.

Wer kennt das nicht – irgendwann sind unsere Kinder von unseren Erziehungsmaßnahmen so genervt, dass sie ihre Sachen packen und gehen wollen. Und das manchmal schon im Alter von fünf Jahren. Als Vater steht man nun da und weiß nicht, ob lachen oder weinen die angemessene Reaktion ist. 

Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat zwei Studien veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die geringere Risikobereitschaft von Frauen nicht angeboren, sondern anerzogen ist. Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage: Welche Eigenschaften des Menschen sind eigentlich tatsächlich durch die Gene oder das Geschlecht festgelegt?

Wir wollen unsere Kinder natürlich nicht beleidigen, wenn es doch einmal passiert, dann stecken einige Kinder dies mit links weg, andere reagieren gekränkt und empfindlich. Hier ist besondere Achtsamkeit geboten, ebenso ist es wichtig, Ursachenforschung zu betreiben. Denn übermäßige Sensibilität hat meistens einen Grund.

In der Psychologie bezeichnet Selbstwirksamkeit die Gewissheit, neue und schwierige Aufgaben bewältigen zu können. Diese Gewissheit erreicht ein Kind, wenn es durch Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein erlangt hat, Herausforderungen anzugehen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Eltern darauf vertrauen, dass ihr Kind die Kompetenz hat, etwas zu schaffen und ihm die nötigen Freiräume lassen. Unterstützung bietet das Prinzip: „Hilf mir es selbst zu tun“ von Maria Montessori.

Auf unseren Nachwuchs lauern in den ersten Lebenstagen und –wochen ganz schön viele Gefahren. Panik ist dennoch nicht angesagt, denn die Kleinsten sind zäher als man glaubt und haben meist einen Schutzengel. Dennoch ist es hilfreich, Bescheid zu wissen, denn dann ist eine schnelle Reaktion im Ernstfall manchmal lebensrettend. So auch bei RSV.

Vater sein – das heißt Vorbild sein, Ausflüge machen und mit den Kindern Fußball spielen. Aber was, wenn der Nachwuchs dafür noch zu klein ist? Die ersten Monate und Jahre gehören der Mutter, heißt es oft. Aber stimmt das?

Ein Kind zu tragen, war lange Zeit die einzige bekannte Möglichkeit, es zu transportieren – Schubkarren einmal abgesehen. In der Zeit der Industrialisierung wurde diese Variante durch den Kinderwagen in all seinen Formen abgelöst. Heute ist Babys zu tragen wieder hochmodern. Die Möglichkeiten sind vielfältig und nicht alle gleich praktikabel.

Die täglichen Hausaufgaben schweben wie ein Damoklesschwert über vielen Familien. Lustlose Kinder, genervte und überforderte Eltern prägen allzu oft das nachmittägliche oder abendliche Bild in den Familien und überschatten die meist knapp bemessene gemeinsame Zeit.

PEKiP steht für „Prager-Eltern-Kind-Programm“, ein Konzept, das Kinder im ersten Lebensjahr spielerisch fördert und die Bindung zwischen Eltern und Kind stärkt. Durchgeführt wird das Programm in wöchentlichen Treffen. PEKiP wird meist in Einrichtungen zur Eltern- und Familienbildung angeboten.

Kennen Sie das aus Ihrer eigenen Kindheit? Die erste Theateraufführung im Kindergarten, ein wichtiges Fußballspiel, die Abschlussfeier im Gymnasium? All das sind wichtige Ereignisse im Leben eines Kindes, die es selbst umso mehr genießen kann, wenn die Eltern, insbesondere die Väter, daran teilhaben.

Gerade das 1. Jahr mit Ihrem Kind wird eins der spannendsten in Ihrem Leben sein. Nie mehr danach macht ein Kind eine so rasante Entwicklung durch. Das betrifft die motorische Entwicklung ebenso wie die des Gehirns und der Emotionen. Nahezu jeden Tag lernt Ihr Baby etwas Neues: Sehen und staunen Sie!

Ist das Gerechtigkeitsempfinden angeboren oder von den Eltern erlernt? Die Wissenschaft streitet sich darüber, ob die Genetik oder das Umfeld hier die Oberhand hat. Die Psychologie geht davon aus, dass Kinder ihren Gerechtigkeitssinn im Laufe der ersten Lebensjahre entwickeln - und zwar nach dem Vorbild der Eltern. Wie viele andere kindliche Eigenschaften ist auch das Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness unterschiedlich stark ausgeprägt.

Nie mehr in seinem Leben wächst und gedeiht der Mensch so rasant wie in seinem ersten Lebensjahr. Das betrifft die körperliche wie die geistige Entwicklung. Das Gehirn verdoppelt in den ersten 12 Lebensmonaten sein Gewicht. Grund dafür ist die Vernetzung im Gehirn, die mit jeder neuen Erfahrung zunimmt.