Es führt kein Weg darum herum – irgendwann interessiert sich jedes Kind für einen Computer und die dazugehörigen Spiele.  Egal, ob sich Vater und Mutter über dieses Interesse freuen oder Vorbehalte gegen die Technik und deren frühe Nutzung durch Kinder haben - es ist Aufgabe der Eltern, dieses Interesse zu steuern und das Kind zu einer sinnvollen Mediennutzung zu erziehen.

Höfliche Umgangsformen? Gutes Benehmen oder gar Hilfsbereitschaft? Viele Jugendliche und auch schon Kinder sind davon Lichtjahre entfernt. Ein Klagelied auf die „schlimmen Jugendlichen“ anzustimmen, wird der Sache aber nicht einmal annähernd gerecht. Denn hinter ihnen stehen Eltern, die einen wichtigen Teil zur Verrohung unserer Kinder beitragen.

Endlich ist es da, das lang ersehnte neue Familienmitglied. Und neben all den Umstellungen und Anstrengungen der ersten Zeit gibt es jede Menge Wunder, die ein Kind mit sich bringt. Jeden Tag lernt es erstaunliche neue Dinge und immer wieder überschüttet es uns mit seiner Liebe und seinem grenzenlosen Vertrauen.

Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare.
Dass es sich hierbei keinesfalls nur um eine schöne Redewendung handelt, merken Sie spätestens dann, wenn Sie Vater geworden sind. Denn für frischgebackene Eltern steht in der Tat ein Marathon durch verschiedene Behörden und Institutionen auf dem Programm.

Wir lieben unsere Kinder heiß und innig – dennoch können sie uns mitunter in den Wahnsinn treiben oder in die Raserei. Damit das nicht passiert und wir den Kleinen mit unserem eigenen Wutausbruch keinen bleibenden Schrecken einjagen gilt es, Ruhe zu bewahren.

Vor tausenden von Jahren, waren wir Jäger, zogen in Fellen durch dichte Wälder auf der Jagd nach Mammuts und Säbelzahntigern. Was man uns nicht gab, holten wir uns und unsere Heldentaten zeichneten wir an die Wände von Höhlen. Das ging in abgewandelter Form so bis in die 50-Jahre des 20. Jahrhunderts, doch dann begann unsere Domestizierung - mit dramatischen Folgen.

Was wollten Sie werden als Sie Kind waren? Die Berufsfindung ist für Kinder nicht leicht, denn ihnen fehlt oft die Vorstellung dafür, was Arbeit überhaupt genau ist und welche Aufgaben man bei den einzelnen Berufsbildern erledigen muss. Eltern können Ihr Kind hier auf verschiedene Weise unterstützen.

Mädchen und Jungen verhalten sich in ihrer Entwicklung sehr unterschiedlich. Doch warum ist das so? Nur, weil wir sie ungleich behandeln? Oder spielen auch genetische Gründe eine Rolle?

Vieles deutet darauf hin, dass das Leben für unsere Kinder anscheinend gefährlicher geworden ist als es noch vor 20 oder 30 Jahren der Fall war. Ist das tatsächlich so? Oder sind unsere Kleinen heute nur einfach nur überbehütet und deswegen auch weniger gut für die Gefahren des Lebens gewappnet?

Eine Studie der National Geographic Society von 2009 hat gezeigt, dass die Deutschen längst nicht so umweltbewusst sind, wie man eigentlich erwartet. Weniger als die Hälfte aller Bundesbürger machen sich überhaupt Gedanken um Umweltschutz. Dabei geht unser Lebensraum uns alle an und schon Kinder sollten dies lernen.

Kleine Babys üben auf Frauen eine scheinbar unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Diese Erfahrung machen viele frischgebackene Väter, die mit ihren Kindern unterwegs sind. Unserem Autor kam es fast surreal vor, als er mit seiner drei Wochen alten Tochter Lilly über eine Kunstmesse ging. Er genoss die Szene und dachte an entgangene Gelegenheiten …

Der Kinderarzt und Bestsellerautor Remo H. Largo gilt als „Erziehungspapst“. In einem Zeitungsinterview hat sich Largo nun zu den Fragen der Erziehung geäußert, zu „neuen“ Vätern und Kitas, die sich jeder leisten können muss. Selbst die Rüstungspolitik bringt der Kinderarzt ins Spiel.

Unbeschwerte Kindheit? Spiel, Spaß, Spannung? Von wegen! Schon 6-Jährige empfinden einen außergewöhnlich hohen Leistungsdruck. Das gilt nicht nur in der Schule, sondern bezieht sich auf die Anforderungen des Lebens insgesamt. Der Druck kommt aus allen möglichen Richtungen, oft jedoch auch aus dem Elternhaus selbst. Kinder beobachten sehr genau. Und stellen fest, wie es ihren Eltern geht. Das überträgt sich auf die Kinderseele.

Wussten Sie schon, dass auch Männer in der Schwangerschaft zunehmen können? Unter dem Couvade-Syndrom  leiden fast 25% aller Männer. Wenn das Baby da ist, heißt es dann richtig abnehmen – auch für den Vater. Gleich, ob Sie nun schlichtweg „mitschwanger“ waren oder sich die zusätzlichen Kilos an Weihnachten aufgepackt haben, abnehmen ist nie verkehrt.

Eltern haben es nicht leicht. Sie müssen sich um viele Dinge kümmern und dem Nachwuchs natürlich in erster Linie ein gutes Vorbild sein. Gleichzeitig wollen Sie nah dran sein am Erleben und Empfinden des Kindes und nicht als Spielverderber dastehen. Aber ist dieser Wunsch überhaupt realistisch oder besteht das Elternschicksal unter anderem darin, durch Grenzziehungen und dem Vermitteln von Regeln als Spielverderber vor dem Kind zu stehen?