Die ersten Worte unserer Kinder sehnen wir irgendwann förmlich herbei – und sind enttäuscht, wenn diese auf sich warten lassen. Jedes Kind lernt im eigenen Rhythmus sprechen. Eltern können unterstützen und fördern, kaum aber das Lerntempo des Kindes beschleunigen.

Kinder sind Egoisten. Gnadenlose Egoisten. Und das ist ihr gutes Recht. Und dennoch kann es uns Eltern manchmal zur Weißglut treiben. Umso schöner, wenn der Egoist manchmal aus seiner Rolle fällt.

Die gemeinsamen Mahlzeiten mit Kindern verlaufen oft nicht ganz so harmonisch, wie sich die Eltern das wünschen. Den Kleinen mangelt es an den nötigen Tischmanieren und am Sitzfleisch. Das richtige Verhalten am Essenstisch lernen Kinder vor allem durch Nachahmung und durch klare Regeln.

Wir wollen für unsere Kinder das Beste. Allerdings schlagen Eltern dabei – ganz nach dem Motto „Gut gemeint, heißt nicht gleich gut gemacht!“ - oft über die Stränge und verplanen das Leben ihres Kindes so sehr, dass kaum noch Zeit für das Wichtigste bleibt. Nämlich Freiräume, in denen selbstbestimmtes Handeln möglich ist.

Mit der Geburt des eigenen Kindes erhalten junge Eltern neue Einsichten. Unter anderem verstehen sie nun oft auch ihre eigenen Eltern und deren Verhalten in der Vergangenheit besser. Die Großeltern sehen im Gegenzug die eigenen Kinder nun als vollwertige Erwachsene. Das Verhältnis zwischen den Generationen definiert sich dadurch oft gänzlich neu.

Drei Kinder morgens pünktlich bei verschiedenen Betreuungseinrichtungen abliefern – für Eltern eine echte Herausforderung. Bei all der Hektik kann man schnell die schönen Momente des Lebens aus den Augen verlieren, wenn einen nicht die Kinder daran erinnern würden, wie Autor Andreas Clevert am eigenen Leib erfuhr.

Alles kommt wieder. Diese Gewissheit wollen und brauchen Kinder. Deshalb sind Wiederholungen und Rituale ein wichtiger Teil der Kindheit und ein geschützter Rahmen, in dem Kinder die so neue und unbekannte Welt für sich entdecken können.

Jede Familie feiert anders Weihnachten. Die Weihnachts-Erinnerungen von Mate Tabula sind auch sehr speziell. Und dennoch hätte er gerne jeden Monat etwas wie Weihnachten. Als Erziehungswaffe und wegen der wundersamen Erlebnisse mit seinen Kindern.

Kinder sind nicht auf der Welt, um ihren Eltern dankbar zu sein. Wer dies erwartet, wird höchstwahrscheinlich eine Enttäuschung erleben. Die Aufgaben, denen Eltern gegenüber stehen, sind anstrengend und bedeuten Verzicht – doch sie haben dieses Leben gewählt und können vom (Klein-)Kind nicht erwarten, dass es dies honoriert.

Konsequenz ist einer der am meisten strapazierten Begriffe in der Erziehung und wird nur allzu oft mit Strenge verwechselt. Konsequent sein ist wichtig, dass wissen alle Eltern. Aber was ist Konsequenz eigentlich genau? Und warum ist sie so wichtig?

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Babys, das Stillen wird deshalb von Medizinern und Hebammen ausdrücklich empfohlen. Woran sich die Geister scheiden ist die die ideale Länge der Stillzeit. Sechs Monate ausschließlich Stillen, lauten viele Empfehlungen, britische Forscher sind allerdings anderer Meinung und halten diese Zeit für zu lang.

„Ich habe heute eine Überraschung für euch!“ Während die Augen des siebenjährigen Antons zu leuchten beginnen, verzieht die fünfjährige Paula fast angewidert das Gesicht. „Sag mir, was für eine Überraschung!“, fordert sie ihren Papa auf.

Wenn sogar die eigenen Kinder Mitleid mit dem gestressten Erziehungsberechtigten haben.

Die größere Tochter macht die Hausaufgaben und fragt genervt: "Papa!? Wie viel ist 12 + 7?" Die jüngere Tochter braucht extrem dringendst meine Hilfe bei der Suche des orange-farbenen Filzstifts. Das Telefon läutet. Auf dem Herd geht die Suppe über. Wenn alles gleichzeitig auf einen einprasselt, fühlt sich der Stress am wohlsten. Er wächst, blüht und gedeiht. Da wünscht man sich einen Zauberspruch à la "Raburik Barbatrick" und einen Gummikörper, der sich nach Belieben ausdehnen, verformen und aufgabenspezifisch nützlich machen kann.

Ein Neugeborenes kennt nichts von der Welt, geht aber anfangs automatisch davon aus, dass sie gut ist. Dieses Urvertrauen können die Eltern bestärken oder enttäuschen. Auch im weiteren Verlauf der Kindheit haben Eltern stets die Aufgabe, das Vertrauen ihres Kindes zu pflegen und zu bewahren.

Sie mögen maximal eine Sorte Gemüse, essen entweder nur Nudeln, nur Kartoffeln oder nur Reis oder verweigern grundsätzlich alles, was nach gesundem Essen aussieht. Mäkelige Kinder können Eltern leicht zum Wahnsinn treiben. Aber es gibt Strategien, mit denen diese schwierigen Phasen umschifft werden können.