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Kleinkind (1-5 Jahre)

Der amerikanische Kinderpsychologe Bruno Bettelheim formulierte diesen Satz und machte ihn gleich noch zum Titel seines wohl bekanntesten Buches: „Kinder lieben Märchen“ - daran erinnern wir uns alle noch aus der eigenen Kindheit. Warum aber brauchen sie die Geschichten vom bösen Wolf, von Hexen, Zauberern und Prinzessinnen?

Im Alter von einem bis fünf Jahren verfeinern Kinder die Fähigkeiten, deren Grundzüge sie bereits im ersten Lebensjahr gelernt haben. Darüber hinaus macht ein Kind in diesem Alter große Schritte in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung, sowie soziale und emotionale Entwicklung. Vaterfreuden fasst die wichtigen Entwicklungen in diesem Alter und das, was ein Kind beschäftigt, zusammen.

Mit dem Zähneputzen können Sie bei Ihrem Kind gar nicht früh genug anfangen, es sollte von Anfang an wichtiger Bestandteil des Tages werden. Manchmal ist es gar nicht so leicht, die Kleinen zur Zahnpflege zu überreden. Lesen Sie hier, wie Zähneputzen für Ihr Kind ein selbstverständlicher Teil seines Tagesablaufs wird.

Wer hatte als kleines Kind nicht auch ein Kuscheltier, eine Puppe oder ein Schmusetuch, das ihn überall hin begleitete? Diese Übergangs- oder Ersatzobjekte schenken Kindern Sicherheit und Halt an fremden Orten oder wenn die Eltern gerade nicht da sind.

Manche Kinder machen noch Mittagsschlaf, wenn sie zur Schule gehen, andere verweigern schon mit zweieinhalb die mittägliche Pause, die Eltern so oft herbeisehen. Erziehungsexperten sind der Meinung, dass ein Mittagsschlaf für Kleinkinder extrem wichtig ist. Nur, was tun, wenn die Kleinen nicht mitspielen?

Laufräder sind die idealen Gefährte, um Kinder aufs Fahrradfahren vorzubereiten. Sie vermitteln ganz von selbst und im Tempo des Kindes die Fähigkeit, das Gleichgewicht auf zwei Rädern zu halten. Der Übergang aufs richtige Fahrrad ist anschließend nur noch ein Klacks.

Blicken Eltern zurück, dann sind für viele die drei Jahre vor dem Grundschulalter die schönsten. Zwischen drei und sechs machen die meisten Kinder zwar immer noch viel Arbeit, aber auch fast uneingeschränkt Freude und es ist toll, zu sehen, wie sie wachsen und sich täglich weiterentwickeln.

Die ersten zwölf Monate im Leben eines Kindes sind in der Regel von Harmonie und grenzenlosem Vertrauen zu den Eltern geprägt. Dann stellt das Kind plötzlich fest, dass es durchaus nicht immer mit den Eltern einer Meinung ist. Dies ist zwar noch nicht unbedingt der Beginn der Trotzphase, gibt den Eltern jedoch bereits eine Ahnung von dem, was noch auf sie zukommen wird.

Trotzreaktionen und Wutanfälle gehören zum Kleinkindalter in der Regel dazu. Nicht nur während der Trotzphase rasten die Kleinen hin und wieder aus. Wir Erwachsenen, die schon längst gelernt haben, uns zu beherrschen, kommen mit diesen ungezügelten Gefühlsausbrüchen oft nur schwer zurecht.

Das Leben mit Kleinkind ist nicht nur die wunderschöne erste Zeit, die man mit dem Nachwuchs verbringt. Sie ist auch eine Belastung für das Nervenkostüm. Denn kleine Kinder sind Anarchisten, ohne sich intellektuell dafür entschieden zu haben. Sie sind einfach so. Das ist für Eltern zuweilen eine echte Herausforderung. 

Unsere Kleinen leben im Hier und Jetzt und sind in den ersten Lebensjahren instinkt- und gefühlsgesteuert. Erst mit der Zeit lernen die Kinder das, was in unserer Gesellschaft so eine große Rolle spielt: Angepasstes Verhalten und Selbstkontrolle. Der Weg dahin ist ganz schön lang!

Irgendwann wollen Kinder nicht mehr gefüttert werden. Die ersten Versuche, selbst zu essen, bringen zwangsläufig eine Riesensauerei mit sich. Ein Vater berichtet von seinen Erfahrungen mit Tochter Lilly und gibt Tipps.

In der Regel sind Kinder spätestens im Alter von vier bis fünf Jahren auch nachts die Windeln los. Oft läuft diese Entwicklung ganz automatisch ab. In einigen Fällen brauchen Kinder allerdings erheblich länger, um nachts ohne Windel auszukommen. Dies ist erst mal kein Grund zur Beunruhigung.

„Marina wälzt sich auf dem Boden, kreischt und zuckt, dass man glaubt, sie hätte einen epileptischen Anfall! Dabei wollte ich ihr nur ihre Schuhe zubinden“ Solche und ähnliche Berichte hört man von Eltern mit Zweijährigen häufig. Die „Terrible Twos“ nagen an der Substanz – Überlebensstrategien für Eltern müssen her.

Ob Kinder in einer Gruppe oder alleine spielen, das geeignete Spielzeug sollte immer einen Lerneffekt haben. So können sie sich ihrem Alter entsprechend austoben, auch wenn das Wetter mal nicht so gut ist. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Spielzeuge, bei denen Aufgaben gelöst werden müssen und die so Kinder spielerisch fordern und in ihrer Entwicklung fördern.

Viele Kinder machen um den dritten Geburtstag herum noch einmal einen kräftigen Entwicklungsschub. Die Kids reden und verstehen auf einmal deutlich mehr als zuvor und entwickeln rasant ihre eigene Persönlichkeit. Für Eltern und Außenstehende bringt das viele urkomische Situationen mit sich. Außerdem ermöglicht das zunehmende Verständnis der Kinder ihren Eltern meist auch ein paar Freiheiten.

Alles kommt wieder. Diese Gewissheit wollen und brauchen Kinder. Deshalb sind Wiederholungen und Rituale ein wichtiger Teil der Kindheit und ein geschützter Rahmen, in dem Kinder die so neue und unbekannte Welt für sich entdecken können.

Zum Glück verläuft der Übergang meist problemlos. Der Großteil der Kinder gewöhnt sich schnell und vergleichsweise reibungslos an die Kinderkrippe oder den Kindergarten. Manche Kinder sind allerdings anders: Ihnen fällt der Abschied von den Eltern schwer und sie brauchen eine Weile, bis sich Vertrauen und Wohlgefühl einstellen.

Im Integrationskindergarten werden gesunde Kinder und Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen gemeinsam betreut und gefördert. Viele Eltern haben schrecken bei dem Gedanken zurück, ihr gesundes Kind in solch einer Einrichtung anzumelden. Dabei können Kinder stark von den gesteigerten sozialen Anforderungen profitieren.

Kinder zählen oft schon mit knapp zwei Jahren, das richtige Zahlenverständnis entwickeln sie aber erst im vierten Lebensjahr. Dann wird das Zählen richtig interessant. Druck ist in diesem Alter unnötig, dennoch können Eltern bereits jetzt das Zählen lernen spielerisch unterstützen.

Die ersten tapsigen Schritte sind ein Meilenstein im Leben eines Kleinkindes. Sie bringen eine große Portion Eigenständigkeit und viele neue Möglichkeiten mit sich. Hat der Nachwuchs schließlich gelernt, auf eigenen Beinen durch das Leben zu gehen, stellt sich für Eltern schnell die Frage, was ab jetzt an die Füßchen gehört. Lauflernschuhe, festes Schuhwerk, Rutschsöckchen oder vielleicht besser gar nichts? Für gesunde Kinderfüße ist die richtige Wahl entscheidend.

So ist das eben mit den Teufelskreisen. Sie zu durchbrechen, ist eine schwierige Angelegenheit. Das gilt für den Druck mit dem Druck auch. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kommt wohl bei allen Eltern das Gefühl auf, dass es jetzt „doch mal langsam klappen“ muss mit dem Abschied von der Windel. Aber es gibt Kinder, bei denen es ein wenig länger dauert, für andere ergibt sich alles fast von selbst. Druck aufzubauen ist in jedem Fall das falsche Mittel. Doch was so logisch klingt, funktioniert trotzdem nicht immer. 

Allein das Wort „Fremdbetreuung“ hört sich schon so negativ an – als würde man seine Kinder in die Hände eines namenlosen Unbekannten legen. Dabei wird die außerfamiliäre Betreuung bereits im Kleinkindalter immer wichtiger. Aber leider ist es immer noch so: Viele Eltern haben mit Vorurteilen zu kämpfen, wenn sie ihre Kleinen in eine Krippe, einen Kindergarten oder Hort geben.

Die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes schreitet in den ersten Jahren rasant voran. Mit den neuen Fähigkeiten kommen auch ein paar Phasen, auf die viele Eltern gerne verzichten würden. Warum kommt es zu Fremdeln, Trotzphase und Fragephase und wie reagiert man als Elternteil auf das Verhalten der Kinder?

Irgendwann – oft nach langem Hoffen und Betteln der Eltern – beschließt jedes Kind, es einmal ohne Windeln zu probieren. Doch die Euphorie seitens der Eltern weicht meist schnell der Realisation: Windeln hatten auch ihre Vorteile, denn Trockenwerden ist ein schmutziges Geschäft.

Eine im Grunde erfreuliche Tatsache ist, dass Kinder sehr verschieden sind. Es gibt die Rabauken, die grobmotorisch durch die Sandkisten pflügen und brüllend die Sandburgen der anderen Kinder zertrampeln und es gibt die schüchternen, vorsichtigen Kandidaten, die lieber erst mal zugucken und sich nicht so leicht trauen, einfach hinzugehen und zu fragen, ob sie mitspielen dürfen. 

Die Suche nach der richtigen Einrichtung für das Kinderzimmer beginnt in der Regel bereits, wenn das Baby noch geborgen im Bauch der Mutter liegt. Bei der werdenden Mama setzt früher oder später ein gewisser „Nestbautrieb“ ein und auch als zukünftiger Papa will man irgendwann einfach optimal auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vorbereitet sein. Ein Rundgang durch ein großes Möbelhaus, der Besuch im Babyfachmarkt oder der Blick in einen Online-Möbel-Shop offenbart jedoch schnell, dass es ein gewaltiges Angebot in diversen Designs und vielen Preiskategorien gibt. Es lohnt sich, bei der Auswahl der Möbel für das Baby- bzw. Kinderzimmer nicht nur auf die Optik zu achten, sondern auch auf die Nutzungsdauer. Viele Kindermöbel sind heuzutage nämlich multifunktionell. Sie lassen sich flexibel anpassen und wachsen so mit dem Kind mit.

Nicht immer ist die Betreuungssituation in kommunalen Kindergärten optimal und Eltern haben das Gefühl, ihre Kinder werden dort lediglich aufbewahrt, ohne dass die pädagogischen Ansätze umgesetzt werden. Ein guter Grund, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen und sich unter den alternativen Kindergartenkonzepten umzusehen.

Babys und Kleinkinder sind auf ihre Eltern angewiesen, das wissen sie instinktiv. Kein Wunder also, dass Trennungen Angst machen und beim Kind zu Panik führen können. Damit aus der reflexartigen Angst kein lebenslanges Muster wird, können Eltern einiges tun.

Wer Kinder hat, kennt das Phänomen: Der bisher so aufgeschlossene Säugling beginnt plötzlich, sich vor jedem zu fürchten, den er nicht ausgesprochen gut kennt. Selbst die zuvor so begeistert aufgenommenen Großeltern werden mit lautem Weinen begrüßt und der Kleine ist erst einmal nicht zu bewegen, auf Omas Arm zu kommen.

Wenn ein teilweise ausgeprägtes Realitätswissen mit eigenen Vorstellungen und phantastischen Überlegungen ausgefüllt wird, scheint nichts unmöglich – Bei Kindern spricht man hier von der magischen Phase, einer Zeit, in der Elfen und Geister genauso möglich scheinen wie die Möglichkeit zu fliegen und als Superheld die Welt zu retten.

Essstörungen gehören in den Industrieländern mittlerweile zu den am häufigsten vorkommenden psychosomatischen Erkrankungen. Die Verhaltensstörung betrifft mittlerweile auch immer mehr Kinder. Gesundheit, Seele und auch Sozialisation werden durch ein gestörtes Essverhalten massiv beeinträchtigt. Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollten Sie Ihr Kind beim Essen niemals unter Druck setzen!

In der Regel müssen heute beide Elternteile arbeiten, um den Lebensunterhalt einer Familie zu decken. Für die Fremdbetreuung des Kindes gibt es dann – außer es gibt freundliche und verfügbare Großeltern – zwei Möglichkeiten, nämlich eine Kita oder eine Tagesmutter. Beide Varianten haben Vor- aber auch Nachteile, die berücksichtigt werden wollen.

„Hilf mir, es selbst zu tun“. Dieser bewährte Leitsatz aus der Montessori-Pädagogik gilt auch fürs Essen lernen. Allerdings wird die Geduld der Eltern hier oft auf eine harte Probe gestellt. Bis Kinder „richtig“ essen können, braucht es einiges an Übung. Folgende Tipps machen es Ihnen und Ihrem Kind leichter.

Kinder entwickeln sich stetig in allen Bereichen. Eines der größten Wunder ist die Entwicklung der Sprache. Gleichzeitig ist dies auch eine der wichtigsten Fähigkeiten, mit denen der Mensch ausgestattet wird. Kommt es zu Auffälligkeiten oder Verzögerungen, sollten die Eltern mögliche Störungen abklären und so früh wie möglich gegensteuern. Der Kinderarzt wird bei begründeten Bedenken eine Überweisung zum Logopäden empfehlen.

Jeder kennt das üble Gefühl, mitten in der Nacht zu Tode erschrocken und schweißgebadet aufzuwachen. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter Alpträumen, bei Kindern ist der Anteil weitaus höher, Schätzungen sprechen von 25%. Häufigkeit und Verlauf sind unterschiedlich, bei den meisten Kindern vergehen die üblen Träume von selbst.

Etwa um das dritte Lebensjahr beginnt das sogenannte zweite Fragealter – unter Eltern auch als Warumphase bekannt und gefürchtet. Die Kleinen fragen einen den lieben langen Tag Löcher in den Bauch – Warum Sie (fast) alle Fragen geduldig beantworten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Irgendwann sehnen Eltern die Zeit herbei, in der ihr Kind endlich selbstständig auf Toilette oder Töpfchen geht und der regelmäßige Windelberg der Vergangenheit angehört. In der Regel ist es zwischen eineinhalb und zwei Jahren soweit. Sie können Ihr Kind beim Sauberwerden tatkräftig unterstützen, erzwingen können Sie allerdings nichts.

Endlich ein Platz in der Kinderkrippe. Das Kind ist nun für ein paar Stunden am Tag versorgt und man kann diese Zeit als Elternteil anderweitig verplanen und wieder in den Beruf einsteigen. Denkt man. Doch aus der Krippe bringen Kinder neben neuen Erfahrungen auch eine ganze Menge Krankheitserreger mit sich, wie unser Autor leidvoll erfahren musste.

Die Trotzphase stellt Eltern auf eine harte Probe. Nicht ganz leicht, gelassen zu bleiben, wenn das Kind sich in der Fußgängerzone schreiend und kreischend auf dem Fußboden wälzt. Wutanfälle sind im Trotzalter an der Tagesordnung. Das Triple P Programm für Eltern und Kinder kann hier Hilfe leisten.

„Lerne doch etwas Ordentliches!“ Schon viele Jugendliche mussten unter der Last dieser schon beinahe klassischen Forderung von Eltern ächzen, wenn es um die Berufswahl ging. Kreativität wird in den Augen vieler Erwachsener als brotlos angesehen. Daher werden selbst die Kleinsten schon korrigiert, wenn sie Bilder nicht malen, sondern schmieren und kritzeln. Ein Fehler. 

Es ist köstlich! Wenn die Kleinen vor uns stehen, sich die Hände vor die Augen halten und dann freudig erregt rufen: „Jetzt siehst Du mich nicht mehr!“ Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Wie kommt es, dass fast jedes Kind bis zu einem gewissen Alter annimmt, es werde nicht gesehen, wenn es selbst nichts sieht? Forscher wollten das genauer wissen. 

Ungefähr mit 10 Monaten formt Ihr Kind die ersten Worte. Doch die Entwicklung der Sprache beginnt schon viel früher. Bereits Säuglinge beginnen mit der Erkundung der Sprache. Für uns als Eltern klingen diese ersten Gehversuche oft wie Geschrei und werden mit Schnuller, Ablenkung, dem Fläschchen oder der Mutterbrust unterbunden.

Kinderkrippen sind Tageseinrichtungen für Kleinkinder unter drei, viele Krippen nehmen jedoch bereits Säuglinge auf, die meisten Kinder werden mit einem bis eineinhalb Jahren zum ersten Mal in die Krippe gebracht. Damit der Start in der Kinderkrippe gut klappt, können Eltern im Vorfeld einiges tun.

Viele Kinder haben sie – unsichtbare Freunde, die als Spielkameraden und Kummerkasten dienen. Es wirkt schon komisch, wenn ein Kind sich mit jemandem befasst, der für andere unsichtbar ist. Zu Ihrer Beruhigung: Bleibt die Freundschaft mit dem Fantasiefreund in bestimmten Grenzen, besteht kein Grund zur Sorge.

Die Auswahl des passenden Kindergartens ist für die Eltern die erste große, das kommende Leben des eigenen Kindes prägende Entscheidung. Leider ist es gerade in Großstädten nicht einfach, im von den Eltern gewünschten Kindergarten auch wirklich rechtzeitig einen Platz zu bekommen.

Die meisten Kleinkinder lieben das Element Wasser und planschen und spielen nur zu gern im feuchten Nass. Ob Badewanne, Planschbecken oder Schwimmbad – Wasser ist ein tolles Vergnügen. Für Eltern allerdings bedeutet die Begeisterung der Kleinen höchste Aufmerksamkeit, denn die Gefahr unter Wasser zu geraten, ist für Kleinkinder besonders groß.

Die ersten Kinderfreundschaften entstehen auf dem Spielplatz oder im Kindergarten. Irgendwann kommt dann der Wunsch nach dem „ersten Date“, einer Spielverabredung bei einem der Kinder zuhause. Der Besuch von Freunden ist ein neuer Schritt in der Entwicklung eines Kindes und alle Beteiligten sollten sich hier langsam vortasten.

Die ersten Worte unserer Kinder sehnen wir irgendwann förmlich herbei – und sind enttäuscht, wenn diese auf sich warten lassen. Jedes Kind lernt im eigenen Rhythmus sprechen. Eltern können unterstützen und fördern, kaum aber das Lerntempo des Kindes beschleunigen.

Kinder verstehen ihre kleine Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist ihnen aber lange unverständlich. Andreas Clevert ist beeindruckt und fasziniert, wie viel Vertrauen Kinder den Personen um sie herum entgegenbringen. Denn die Gründe, warum diese permanent wechseln, kann ein Kind nicht begreifen. Ein Plädoyer für mehr Verständnis für kleine Menschen.

Der Kinderarzt und Bestsellerautor Remo H. Largo gilt als „Erziehungspapst“. In einem Zeitungsinterview hat sich Largo nun zu den Fragen der Erziehung geäußert, zu „neuen“ Vätern und Kitas, die sich jeder leisten können muss. Selbst die Rüstungspolitik bringt der Kinderarzt ins Spiel.

Manche Kinder können schon vor dem ersten Schultag lesen, andere brauchen dazu die erste und sogar noch die zweite Klasse. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Generell ist es kein Problem, wenn ein Kind früh lesen lernt – für die erste Zeit in der Schule kann das jedoch auch hinderlich sein.

Für manche Eltern ist es ein Ort an dem sie morgens schnell ihre Kinder abgegeben und sie am Nachmittag wieder abholen: die Kinderkrippe, Kita oder der Kindergarten. Für andere ist es Teil einer Lebensphase ihres Kindes an dem sie sich aktiv beteiligen möchten, sei es als Elternvertreter oder Elternbeirat. So kann, gemeinsam mit den Erziehern, noch mehr für die Kinder erreicht werden, als nur die tägliche Betreuung. Ein Erfahrungsbericht unseres Autoren.

Meist sind es die Mütter, die mit Wehmut beobachten wie aus ihrem süßen und knuddeligen Baby ein Kleinkind wird, das erste eigene Wege geht und eigene Wünsche hat. Aber auch Väter müssen Abschiednehmen – und sich darauf vorbereiten, dass die Ansprüche des Kindes an sie als Elternteil größer werden.

Meist um den vierten Geburtstag herum ist es soweit: Das erste eigene Fahrrad ist ein beliebtes Geschenk für die Kleinen und auch ein großer Entwicklungsschritt hin zur Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit. Mit dem richtigen Fahrrad und der Unterstützung durch die Eltern ist das Radfahren schnell gelernt.

Kleinkinder verstehen noch keine komplexen Handlungsstränge. Warum sie es trotzdem genießen, Geschichten zu hören – und wie sie davon profitieren.

Sie tragen Namen wie „Freche Freunde“, „Kinderspaß“ oder „Fruchtbar“. Die Rede ist von den Früchtebreis in Tuben, die es inzwischen in das Regal jeder Drogerie und der meisten Supermärkte geschafft haben. Kinder lieben den süßen Tubenbrei in der Regel, Eltern lernen dessen Vorteile schnell kennen. Bei aller Freude bleibt jedoch ein schlechtes Gefühl, wie ein Vater zu berichten weiß …

Die einen fordern Kindergartenplätze für alle, und das auch noch möglichst früh. Für die anderen ist der einzig richtige Ort für Kinder das Zuhause. Die Debatte über das Betreuungsgeld macht abermals deutlich, dass sich zwei Fronten um keinen Preis einigen wollen. Genauso konträr wie die Meinung darüber, wo Kinder am besten betreut werden, ist die Frage nach der Rolle der Kindertagesstätte an sich. Vom sozialen Ort des Lernens bis zur Stätte des Schreckens findet sich eine Vielzahl von Meinungen. Ist die Kita nun ein guter Ort oder nicht?

Die Erziehung von Kindern ist eine ganz besondere Herausforderung. Für Eltern, aber auch für die Kinder selbst. Sie sollen lernen, sich durchzusetzen, um später in der zuweilen harten Gesellschaft nicht auf der Strecke zu bleiben. Andererseits wollen Eltern, dass sich der Nachwuchs zu einem sozialen Wesen entwickelt, das Verständnis und Mitgefühl empfinden kann. Faires Teilen gehört natürlich zu solch einem sozialen Wesen. Doch wenn genau das nicht funktioniert, muss das nicht an menschlichen Schwächen liegen, sondern vielleicht an einem noch nicht reifen Gehirn.

Warum hat Mama einen Busen und ein Loch zwischen den Beinen? Warum wird mein Penis manchmal ganz hart? Kriege ich auch einmal einen Busen? Wie kommt das Baby in Mamas Bauch? Fragen über Fragen, die einen Vater ganz schön ins Schwitzen bringen können.

Wenn am 1. August 2013 der gesetzliche Anspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz in Kraft tritt, können sich viele Eltern davon überhaupt nichts kaufen. Denn es werden voraussichtlich mehr als 100.000 Betreuungsplätze fehlen. Eine mögliche Alternative sind private Anbieter, doch die lassen sich ihren Service gut bezahlen.

Für viele Eltern stellt sich die Frage nicht, ob und wann sie ihren Nachwuchs in die Krippe geben. Die wirtschaftlichen Zwänge selbst geben die Antwort. So oder so, die richtige Eingewöhnung in der Krippe ist enorm wichtig, damit es dem Kind auch wirklich gut geht. 

Das Kuscheltier. Es ist Teil der Kindheit und oft wichtiger als das Abendessen oder das Kinder-Fernsehprogramm. Erforscht wurde es bisher allerdings kaum, vielmehr wird es als Selbstverständlichkeit hingenommen. Michael Schnabel hat sich mit dem Kuscheltier einmal etwas genauer beschäftigt. Der Pädagoge vom staatlichen Institut für Frühpädagogik gibt Auskunft über die Bedeutung der stillen Freunde.

Ab dem 1. August 2013 hat jedes Kind in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz. Das ist höchste Zeit. Denn wer heute einen Betreuungsplatz für seinen Nachwuchs sucht, begibt sich auf eine Ochsentour. Und viele Eltern sind frustriert. Ein Erfahrungsbericht aus München.

Jedes Kind in Deutschland hat das Recht auf einen Kindergartenplatz. Dieser Rechtsanspruch ist allerdings nutzlos, wenn es einfach keine Plätze gibt. Kindergarten- und auch Krippenplätze sind in einigen Regionen Deutschlands Mangelware. Das bringt viele Eltern in eine schwierige Lage.

Für Eltern und Kind ist das ein ganz besonderer Tag, der den Lebensrhythmus komplett verändert. Je nach Alter des Kindes nimmt es dieses Ereignis auf unterschiedliche Art und Weise wahr und es braucht mitunter einiges an Feingefühl, damit das Kind sich nicht verlassen und abgeschoben fühlt.

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