Eigentlich gehören traurige Ereignisse zum Leben dazu, trotzdem zögern viele Eltern, ihr Kind mit dem Tod zu konfrontieren. Man sollte jedoch mit dem Kind darüber sprechen, noch bevor diese Situation im persönlichen sozialen Umfeld auftritt.

Der Weg zum Erwachsenwerden ist steinig und viele Teenager bringen sich dabei in schwierige Situationen, die sie kaum selbst bewältigen können. Auch wenn unser Nachwuchs in diesem Alter auf Selbständigkeit pocht, ist es hier die Aufgabe der Eltern, zu helfen. Mitunter benötigen die Eltern bei größeren Problemen auch die Hilfe Dritter, etwa von Schlichtern oder Beratungseinrichtungen.

Der Mensch lügt durchschnittlich 200 Mal am Tag aus den verschiedensten Gründen. Die Lügen sind oft unbewusst und gehören zum Alltag. Wenn aber unsere Kinder lügen, werden wir hellhörig und fragen uns, was wir falsch machen.

… kann das verschiedene Gründe haben. Einigen Kindern fehlt das so wichtige Urvertrauen, andere haben in früher Kindheit Verluste erlitten, bei wiederum anderen ist kein klarer Grund erkennbar. Der Umgang mit einem Klammerkind stellt Eltern vor eine große Herausforderung.

Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und fühlen klar jede Benachteiligung. Selbst dann, wenn uns das als Erwachsenen überzogen vorkommt, müssen diese Gefühle respektiert und beachtet werden.

Wann waren Sie zuletzt in der Kirche? Es gibt viele Eltern, die selbst nicht gläubig sind, diese Einstellung strikt verfolgen oder auch nur noch zu bestimmten Anlässen die Kirche besuchen. Aber was ist mit den Kindern? Inwieweit sollten Eltern, die selbst nicht gläubig sind, ihre Kinder an Gott, Glauben und Kirche heranführen?

Wenn ein teilweise ausgeprägtes Realitätswissen mit eigenen Vorstellungen und phantastischen Überlegungen ausgefüllt wird, scheint nichts unmöglich – Bei Kindern spricht man hier von der magischen Phase, einer Zeit, in der Elfen und Geister genauso möglich scheinen wie die Möglichkeit zu fliegen und als Superheld die Welt zu retten.

Der Alptraum aller Eltern: Ein Teenager, der dabei erwischt wird, wie er auf Pornoseiten surft, in Pornoheften liest oder sich gar ganze Pornofilme allein oder mit Freunden anschaut. Jetzt ist guter Rat teuer, viele Eltern wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen.

Allergien neben in unserem Leben einen immer größeren Stellenwert ein: Asthma, Heuschnupfen, Kontaktallergien gehören schon seit einigen Jahren zu den Volkskrankheiten. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft wenig beeinflussbar. Zum Teil können Eltern allerdings dafür sorgen, dass ihr Kind ohne Allergien aufwächst.

Aggression bedeutet Angriff. Aggressive Kinder richten ihren Zorn und ihre Zerstörungswut auf alles Mögliche: Andere Kinder oder Erwachsene, Tiere, Gegenstände oder auch sie selbst sind das Ziel. Warum werden Kinder aggressiv und was können Eltern dagegen tun?

Wer sich seiner Stärke bewusst ist, strahlt ganz automatisch mehr Selbstbewusstsein aus. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene – und gerade Kinder haben es nötig. Selbstverteidigungskurse geben ihnen das nötige Selbstwertgefühl, das nötig ist, um sich nicht alles gefallen zu lassen.

Wenn sich beim ersten Ultraschall herausstellt, dass Zwillinge unterwegs sind, ist das erstmal ein Schock für die ganze Familie. Damit hatte keiner gerechnet und schnell wird klar, dass sowohl die Schwangerschaft als auch das spätere Leben mit den Kindern im Doppelpack bestimmte Besonderheiten aufweist.

Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen, gehört zu den wichtigsten Eigenschaften, die den Menschen dazu befähigen, sich mit sozialer Kompetenz im Alltag zu bewegen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, dem eigenen Kind die erste Verantwortung zu übertragen, wo wird es überfordert?

Im Integrationskindergarten werden gesunde Kinder und Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen gemeinsam betreut und gefördert. Viele Eltern haben schrecken bei dem Gedanken zurück, ihr gesundes Kind in solch einer Einrichtung anzumelden. Dabei können Kinder stark von den gesteigerten sozialen Anforderungen profitieren.

Disziplin ist in der Erziehung ein wichtiges Thema. Zum einen müssen Kinder ein gewisses Maß an Disziplin lernen, zum anderen müssen aber auch Eltern in ihrer Erziehung diszipliniert sein und dem Kind einen klaren Rahmen vorgeben, in dem es sich bewegen kann.

Jedes Kind möchte von seinen Eltern geliebt werden und an erster Stelle stehen. Für Einzelkinder ist das vergleichsweise leicht. Geschwisterkinder stehen dagegen in einem ständigen Wettkampf, um die Gunst der Eltern. Ein ganz natürlicher Prozess, der sich auf die Entwicklung sogar günstig auswirkt, meinen Psychologen.

Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen – das waren lange Zeit elementare Lebensinhalte von Männern. Heute steht die Karriere im Vordergrund, Bindungsängste sind an der Tagesordnung und die Angst, die Verantwortung für ein Menschenleben zu übernehmen ebenso. Wann also ist ein Mann bereit für Kinder?

Wir Eltern haben es nicht leicht: Wir müssen unsere Kinder erziehen und manchmal den Partner gleich mit. Denn oft haben wir andere Vorstellungen von den Antworten auf viele Erziehungsfragen und darüber streiten wir uns mit unseren Partnern. Dabei sollen Eltern ja als Einheit und Team an einem Strang ziehen.

Spätestens seit dem PISA-Schock ist die Förderung von Kindern in aller Munde; Eltern wollen ihre Kinder so früh wie möglich auf den Leistungsdruck unserer Gesellschaft vorbereiten und ihnen so viel Rüstzeug wie möglich mitgeben. Das Resultat: Kinder im Förderstress.

Vergleicht man gleichaltrige Kinder lassen sich oft Ähnlichkeiten im Verhalten feststellen. In der Regel schließen sich Kinder gleichen Alters eng zusammen. Das lässt sich bereits in gemischten Gruppen im Kindergarten beobachten. Dieser Trend hält bis in die Pubertät hinein an.

Etwa um das dritte Lebensjahr beginnt das sogenannte zweite Fragealter – unter Eltern auch als Warumphase bekannt und gefürchtet. Die Kleinen fragen einen den lieben langen Tag Löcher in den Bauch – Warum Sie (fast) alle Fragen geduldig beantworten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Irgendwann wünschen sich Kinder, dass der beste Freund oder die beste Freundin übernachten darf. Dabei ist einiges zu beachten: Ein Gespräch mit den Eltern des Gastkindes ist ebenso wichtig wie klare Regeln für den Übernachtungsbesuch und die Kenntnis bestimmter gesetzlicher Vorgaben über die Aufsichts- und Sorgfaltspflicht.

Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat im Jahr 2009 zwei Studien veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die geringere Risikobereitschaft von Frauen nicht angeboren, sondern anerzogen ist. Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage: Welche Eigenschaften des Menschen sind eigentlich tatsächlich durch die Gene oder das Geschlecht festgelegt?

Wer sein Kind in den neuen Lebensabschnitt Schule entlässt, hat einige Aufgaben zu meisten. Der Lebensrhythmus der Familie ändert sich, das Kind muss neue Regeln lernen. Dies kann am Anfang Probleme bereiten, die möglichst schnell gemeistert werden sollten.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, streben sie nach einer Abgrenzung von den Eltern. Sie wollen ihre eigenen Ideen verwirklichen, eigene Wege gehen – und trotzdem sollen Eltern noch eine Vorbildfunktion wahrnehmen. Als Freunde wollen Teenager ihre Eltern lieber nicht. Das erscheint peinlich und unangemessen.

Warum halten Eltern ausgerechnet ihr Kind für das Schönste der Welt? Natürlich ist es klein und niedlich aber ist es wirklich das tollste, beste und schönste Baby der Welt? Für die Eltern immer. Und auch, wenn ganz objektiv gesehen wirklich alle Kleinen niedlich sind: Das besondere Empfinden von Eltern für ihre Kinde ist natürlich und in psychologischen Tests belegt. Unsere Zuneigung zu Kleinkindern verläuft nach einem altbekannten Schema und rührt aus der Anregung bestimmter Hirnregionen her.

Das Internet bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, das weiß heute jedes Kind. Damit sich Kinder im Internet sicher bewegen können, müssen sie den richtigen Umgang mit dem WWW lernen und auch seine Gefahren kennen.

Jungen unterscheiden sich von Mädchen in vieler Hinsicht. Sie sind in jungen Jahren komplizierter, zeigen häufiger Verhaltensauffälligkeiten, bringen sich öfter in Schwierigkeiten und hinken in ihrer Entwicklung im Vergleich zu den Mädchen oft hinterher.

Wenn einen Mann die Zweifel überkommen, ob er wirklich der Vater seines Kindes ist, besteht die Möglichkeit, einen Vaterschaftstest durchführen zu lassen. Gesetzliche Regelungen sorgen dafür, dass die Möglichkeit, die Vaterschaft zu kontrollieren, nicht willkürlich und ohne Einverständnis der Beteiligten durchgeführt werden kann.

Heute erzählt Daniel, wie der Tag mit  seinem Sohn Maximilian nach dem Mittagsschlaf weiterging:

Liebe Väter, mein Name ist Daniel. Ich bin 38 Jahre alt, freiberuflicher Texter und schreibe unter anderem auch Beiträge für www.vaterfreuden.de. Ich möchte Ihnen heute einen Tag aus meinem Leben schildern. Eigentlich einen ganz gewöhnlichen Tag und doch auch wieder nicht. Für mich jedenfalls nicht.
Aber lesen Sie selbst…

Alles kommt wieder. Diese Gewissheit wollen und brauchen Kinder. Deshalb sind Wiederholungen und Rituale ein wichtiger Teil der Kindheit und ein geschützter Rahmen, in dem Kinder die so neue und unbekannte Welt für sich entdecken können.

Meist fällt es erst im Vorschulalter auf: Ihr Kind hat Probleme beim Lesen und Schreiben. Irgendwann fällt dann die Diagnose Legasthenie. Treten Lernschwächen oder sogenannte Teilleistungsschwächen beim Rechnen auf, dann spricht man von Dyskalkulie. Beide Entwicklungsstörungen müssen beachtet und entsprechend therapiert werden.

Wer möchte nicht, dass das eigene Kind klug, beliebt und erfolgreich wird? Diese Eigenschaften werden einem Menschen nicht in die Wiege gelegt. Eltern müssen Intelligenz, Kreativität und soziales Verhalten bei ihrem Kind schulen, damit es all seine Talente entwickeln kann.

In den ersten Lebensjahren orientiert sich ein Kind nahezu ausschließlich an den Eltern, aber auch danach vermitteln Eltern ihren Kindern Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Werte. Was Kinder bis zur Pubertät von ihren Eltern mitnehmen, kommt wieder und prägt maßgeblich den kindlichen Charakter.

Übergewicht, Allergien und die Anfälligkeit für Krankheiten nehmen bei Kindern immer mehr zu. Laut Statistischem Bundesamt ist jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche in Deutschland übergewichtig. Ein Grund dafür ist mangelnde Bewegung und zu wenig frische Luft.

Motorik ist der Oberbegriff für die Fähigkeit von Menschen, sich zu bewegen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen bewusster und unbewusster Motorik (Reflexe) sowie zwischen Fein- und Grobmotorik. Die Motorik eines Kindes entwickelt sich besonders beeindruckend in den ersten 18 Lebensmonaten.

Kinder sind durch ihre geringe Größe im Straßenverkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihrem Kind frühzeitig beibringen, wo die Gefahren lauern und wie es sich möglichst sicher im öffentlichen Verkehrsraum bewegt. Dabei sollten Sie jedoch nie vergessen, dass sich Kinder erst ab einem bestimmten Alter zuverlässig an die aufgestellten Regeln halten können.

Laut den statistischen Angaben des Bundeskriminalamtes werden pro Jahr etwa 15.000 Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren sexuell missbraucht – über die Dunkelziffer mag man gar nicht nachdenken. Auch wenn es keinen 100%igen Schutz gibt, können Eltern einiges tun, um ihre Kinder vor sexuellen Übergriffen durch Erwachsene zu schützen.

Neugier ist eine der größten Kräfte, die ein Kind antreibt und auch eine der wichtigsten. Denn ein Kind muss lernen – schnell und viel. Nur sein großer Wissensdurst und sein Interesse an allem, was es nicht kennt, ermöglicht es dem Kind, all das zu lernen, was es zum Leben und Überleben braucht. Die kindliche Neugierde bezieht sich dabei genauso auf Gegenstände und Menschen wie auf die Erforschung von Zusammenhängen.

Im Mutterleib sind Kinder nie allein und auch in den ersten Lebensmonaten fühlen sich Babys am wohlsten, wenn sie nahe bei Vater oder Mutter sind. Mit steigendem Lebensalter kommt es jedoch zu einer Ablösung. Irgendwann stellt sich die Frage: Wie viel Privatsphäre braucht ein Kind in welchem Alter?

Die Eltern spielen im Leben eines Kindes eine wichtige Rolle. Zum einen versorgen und schützen sie das Kind, zum anderen spielen sie aber auch eine wichtige Rolle bei Sozialisation und Entwicklung. Hier haben Vater und Mutter jeweils ganz eigene Rollen, die nur schwer oder gar nicht vom anderen Partner übernommen werden können. Während die Mutter die pflegende und fürsorgliche Rolle übernimmt und dementsprechend auch als Vorbild gilt, hat der Vater eigentlich eine deutlich anstrengendere Position für die Entwicklung seiner Kinder.

Sobald Kinder ihre Umgebung bewusst wahrnehmen, werden sie auch mit dem Thema Geld konfrontiert. Kinder können mit Geld erst einmal reichlich wenig anfangen. Spielerisch werden sie an das Konzept von Geld und bezahlen-müssen herangeführt. Irgendwann ist es dann soweit: Sie wollen selbst mit Geld hantieren. Es wird Zeit fürs erste Taschengeld.

Jeder kennt das üble Gefühl, mitten in der Nacht zu Tode erschrocken und schweißgebadet aufzuwachen. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter Alpträumen, bei Kindern ist der Anteil weitaus höher, Schätzungen sprechen von 25%. Häufigkeit und Verlauf sind unterschiedlich, bei den meisten Kindern vergehen die üblen Träume von selbst.

Die meisten Eltern mit mehreren Kindern können ein Lied davon singen: Oft gehen Streitereien unter Geschwistern schon morgens los. Immer wieder flammen Auseinandersetzungen um scheinbare Nichtigkeiten auf. Das geht an die Substanz und der Umgang mit Geschwistern, die wie Katz und Maus sind, ist nicht leicht.

Wer wünscht sich das insgeheim nicht: Ein Kind, das einmal ein berühmter Maler, Sänger, Sportler oder Politiker wird. In jedem Kind steckt ein großes Maß an Kreativität, das allerdings frühzeitig gefördert werden muss, damit es nicht im Laufe des Heranwachsens verkümmert.

Ein stark entwickeltes Urvertrauen ist eines der größten und wichtigsten Geschenke, die Eltern ihrem Kind machen sollten. Das Vertrauen darin, dass das Leben und die Menschen gut sind, wird in den ersten Lebensjahren entwickelt und ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und ein glückliches Leben.

Für Eltern ist es sehr erfreulich, wenn sich das Baby das erste Mal selbst auf den Bauch dreht. Denn diese Drehung ist der erste Schritt zum Krabbeln, was wiederum eine Vorstufe vom Laufen ist. Doch haben kleine Kinder den Dreh raus, ist das für viele Eltern auch ein Grund zur Sorge. Denn die Bauchlage steht unter dringendem Verdacht, eine Ursache für plötzlichen Kindstod zu sein.

Verwöhnt, verzogen und unsozial – „Du musst ein Einzelkind sein!“
Mit solchen oder ähnlichen Aussagen werden auch heute noch immer wieder Einzelkinder konfrontiert. Stimmt das wirklich oder gehören diese Vorurteile wirklich ins Reich der Märchen?

Der bekannte Psychoanalytiker Sigmund Freud hat im Zuge seiner Tätigkeit und der damit verbundenen Beobachtungen eine sogenannte Triebtheorie entwickelt, die sich beim Kind in verschiedene Phasen gliedert. Danach entwickelt sich die kindliche Sexualität über die orale, anale und phallisch-ödipale Phase.

Lesen bildet – das weiß man schon seit langer Zeit. Trotz neuer Technologien ist und bleibt die Fähigkeit zu lesen eine der Grundvoraussetzungen, um es im Leben zu etwas zu bringen. Wie schaffen es Eltern, dass Ihre Kinder von klein an Spaß an Büchern und am Lesen entwickeln? Wir geben einen Überblick über das kindliche Leseverhalten und die Bücher, die Kinder in welchem Alter interessieren. Obendrein gibt es ein paar Tipps, wie Sie bei Ihren Kindern das Lesen lernen fördern können.

In früheren Generationen waren Strafen – auch körperliche - meist noch an der Tagesordnung. Der autoritäre Erziehungsstil war die übliche Methode, um Kinder dazu zu bringen, den Eltern zu gehorchen und sich in die Gesellschaft einzugliedern. Heute wird meist ein „weicherer“ Erziehungsstil favorisiert, bei dem Strafen seltener zum Einsatz kommen.

Jeweils in der Mitte und zum Ende eines Schuljahres wird das Thema Zeugnis brandaktuell. Manche Eltern können einfach nur stolz auf die Leistungen ihrer Kinder sein, für andere bringt das Zeugnis böse Überraschungen zum Vorschein. Wie macht man es richtig, wenn das Kind nicht die erwarteten Noten mit nach Hause bringt?

Viele Eltern erkennen ihr Kind in der Pubertät kaum wieder. Sowohl innerlich als äußerlich bringt diese Entwicklungsphase viele Veränderungen mit sich – und auch einige Begleiterscheinungen, die glücklicherweise spätestens zum Ende der Pubertät wieder verschwinden.

Schon sehr früh entwickeln sich Kinder zu Persönlichkeiten mit einer eigenen Meinung, eigenen Bedürfnissen und Ansichten. Als Mitglied der Familie sollten auch sie ein Mitspracherecht erhalten, allerdings immer im Rahmen ihrer geistigen Entwicklung und ihrer Kompetenzen. Kinder, die zu früh zu viel selbst entscheiden dürfen, werden dadurch schnell überfordert.

Die Erziehungsmethoden sind im Gegensatz zu früher weicher geworden. Herrschte noch vor fünfzig Jahren in erster Linie die autoritäre Erziehung vor, so gibt es heute eine Vielzahl von Methoden, die von hart bis zart reichen. Wie effektiv ist welche Methode und welche Grundsätze gelten?

Wer Kinder hat, kennt das Phänomen: Der bisher so aufgeschlossene Säugling beginnt plötzlich, sich vor jedem zu fürchten, den er nicht ausgesprochen gut kennt. Selbst die zuvor so begeistert aufgenommenen Großeltern werden mit lautem Weinen begrüßt und der Kleine ist erst einmal nicht zu bewegen, auf Omas Arm zu kommen.

Mit dem Einzug des Kindes hält jemand anderes Auszug aus dem Haushalt: Der Fernseher. Wer vorher gerne mal das ein oder andere Stündchen vor dem TV verbracht hat, hat mit Kind Besseres zu tun. Das Kind braucht Aufmerksamkeit und vor allem in den ersten Monaten muss immer ein Elternteil parat stehen, wenn das Kleine ruft. Später, wenn das Kind regelmäßig schläft, sind ruhige DVD- oder Kinoabende wieder drin in der Tagesplanung. Aber dann verbringt man die Zeit, die man übrig hat, oft auch lieber mit Freunden oder dem Partner.

Uneinigkeit in Erziehungsfragen und partnerschaftliche Probleme sind die Hauptauslöser dafür, dass Kinder versuchen, ihre Eltern zu manipulieren. Es geht dabei darum, den eigenen Willen durchzusetzen, aber auch, Grenzen auszuloten und Gewissheit über die aktuelle Situation zu bekommen. Was können Eltern tun, damit es gar nicht so weit kommt?

Rund 80% aller Kinder und Jugendlicher stehen die Schulzeit mehr oder weniger tapfer durch. Die übrigen 20% setzen sich gegen den Druck und die dort geltenden Regeln zu Wehr und verweigern – mehr oder weniger offensiv - die Leistung, die in der Schule von Ihnen gefordert wird.

Nicht wenige Eltern sind nach der Geburt ihres zweiten Kindes überrascht, wie stark sich die Charaktereigenschaften der Geschwister voneinander unterscheiden. Ruhig und gelassen das eine Kind – wild und aufbrausend der andere Sprössling. Wie kann das sein?

Kinder sind für Erwachsene nicht immer leicht zu verstehen, selbst für die eigenen Eltern nicht. Ein Kind erlebt seine Umgebung anders als ein Erwachsener, nimmt Dinge anders wahr. Eigentlich verständlich, aber es ist dennoch für Eltern im Alltag nicht immer einfach nachzuvollziehen und dann daraus die Konsequenzen abzuleiten. Unser Autor versucht, sich an seine eigene Kindheit zu erinnern und dadurch auch die eigenen Kinder besser zu verstehen.

Kinder können einen zum Wahnsinn treiben, dazu muss man nicht einmal besonders leicht erregbar sein. So geschieht es, dass in vielen deutschen Familien einem Elternteil versehentlich die Hand ausrutscht. Fehler macht jeder – Der richtige Umgang mit dem handgreiflichen Ausrutscher ist entscheidend.

Was ist besser, Kind haben oder Job haben? Natürlich ist es am besten, wenn man beides vereinen kann. Ob alleinerziehend oder Paar, Job und Kind zusammen ist eine schwierige Angelegenheit. Viele meistern sie auf die traditionelle Art und der Vater geht arbeiten, während die Mutter zu Hause bleibt. Die neuen Väter machen es gerne auch umgekehrt, was für viele aber noch immer eine gewöhnungsbedürftige Lösung ist. Auch die Elternzeit ist eine Möglichkeit, wenn auch nur ein vorübergehende. Unser Autor diskutiert die Alternativen, die Väter haben und erzählt von seiner eigenen Lösung.

Briefmarken sammeln, Fußball spielen, Reiten oder Klavier spielen – die Auswahl an Hobbies, die sich unsere Kinder heutzutage zulegen können, ist fast unbegrenzt. Nicht selten mischen die Eltern bei der Auswahl kräftig mit und erfüllen damit ihre eigenen Kindheitsträume. Hobbies sind ein wichtiger Punkt in der Entwicklung des Kindes mit vielen Lerneffekten.

Jeder zehnte frischgebackene Vater ist nach der Geburt seines Kindes depressiv. Der sogenannte „Baby-Blues“  befällt also nicht nur die  Mütter . Doch warum ist das so? Und , noch wichtiger, was kann man(n) dagegen tun?

Alle Eltern wünschen sich ein starkes und mutiges Kind, das seinen Weg im Leben meistern kann. Damit dieser Wunsch Realität wird, braucht das Kind ein gesundes Selbstbewusstsein. Eltern können von Geburt an dafür sorgen, dass ein Kind seinen eigenen Wert erkennt und sich selbst schätzt.

Ein Kind lebt und überlebt durch die Bindung an die Eltern, die in den ersten Stunden nach der Geburt stattfindet. Läuft in dieser Prägungsphase etwas verkehrt, beeinträchtigt dies die Eltern-Kind-Bindung und die Bindungsfähigkeit des Kindes bis in das Erwachsenenalter.

Etwa 15% aller deutschen Kinder haben Übergewicht. Damit folgt Deutschland dem amerikanischen Beispiel: Dort ist bereits jedes dritte Kind zu dick, 10% der Kinder werden als fettsüchtig eingestuft. Die Ursache für das kindliche Übergewicht besteht meist aus zwei Komponenten: Zu wenig Bewegung und eine unausgewogene Ernährung.

Kennen Sie das aus Ihrer eigenen Kindheit? Die erste Theateraufführung im Kindergarten, ein wichtiges Fußballspiel, die Abschlussfeier im Gymnasium? All das sind wichtige Ereignisse im Leben eines Kindes, die es selbst umso mehr genießen kann, wenn die Eltern, insbesondere die Väter, daran teilhaben.

Christi Himmelfahrt ist der Tag für den Vater – so wie an Muttertag die Mutterschaft geehrt wird, wird am meist kurz darauf folgenden Vatertag die Vaterschaft gewürdigt. Zumindest ist das in Amerika so. In Deutschland ist es oft eine groß angelegte Feier, an der die Männer es mal so richtig „krachen“ lassen.

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ändert sich alles, zuerst die Eltern. Sie müssen sich umstellen, das wissen sie vorher. Aber vor allem beim ersten Kind sind viele Eltern trotzdem anfangs überfordert und müssen sich an viele Dinge erst gewöhnen. Als junger Vater reift man mit der Zeit vom einstigen Lebenspartner zum Familienoberhaupt, mit viel Verantwortung, der man sich bewusst werden muss. Das Kind hat Papi fest im Griff, Papi muss sein altes Leben loslassen.

Manchmal halten sie ein Leben lang, oft sind sie Zweckgemeinschaften auf Zeit. Freundschaften, die sich unter Kindern bilden, folgen eigenen Gesetzen. Je kleiner die Kinder sind, desto stärker ist der eigene Egoismus ausgeprägt und desto unbeständiger sind meist die Freundschaften zu anderen Kindern.

Der Fernseher ist schon seit vielen Jahren aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und auch unsere Kinder werden bereits früh mit der Flimmerkiste konfrontiert. Leider wird das Fernsehen oft als Babysitter und zur „Ruhigstellung“ der Kinder genutzt. Das ist ein Problem, denn das Fernsehen kann schnell zur Sucht werden und alle anderen Freizeitbeschäftigungen verdrängen.

Je nach Bundesland muss nach der vierten bzw. der sechsten Klasse eine Entscheidung über die weiterführende Schule für Ihr Kind gefällt werden. Soll die Wahl aufs Gymnasium fallen, sollten Eltern und Kind vorher gemeinsam einige Punkte klären, damit die anstrengende Schullaufbahn nicht zum Horrortrip wird.

In der Regel sind Kinder spätestens im Alter von vier bis fünf Jahren auch nachts die Windeln los. Oft läuft diese Entwicklung ganz automatisch ab. In einigen Fällen brauchen Kinder allerdings erheblich länger, um nachts ohne Windel auszukommen. Dies ist erst mal kein Grund zur Beunruhigung.

In Deutschland hat jedes 20. Kind einen Vater über 50. Meist stammen diese Kinder aus der zweiten Beziehung eines Mannes, die Väter haben meist schon ältere, zum Teil erwachsene Kinder. Doch nicht immer stößt die späte Vaterschaft auf gesellschaftliche Akzeptanz und auch für die Gesundheit des Kindes bestehen gewisse Risiken.

Das Thema kommt auf viele Eltern mit Kindern im Teenageralter zu: Sie wünschen sich ein Tattoo oder ein Piercing. Das zu verbieten ist leicht, in vielen Fällen aber sinnlos. Eltern sollten zusammen mit den Kindern das Für und Wider des dauerhaften Körperschmucks und gegebenenfalls den Weg der Kinder begleiten.

Das abendliche Ritual gibt Kindern Sicherheit und hilft Ihnen, sich vom Tag zu verabschieden. Damit ein Ritual Ihrem Kind hilft, abends schnell und ruhig einzuschlafen, sollten einige Grundregeln beachtet werden. Ein gutes Einschlafritual besteht aus mehreren Elementen, die jeden Abend gleich aufeinander folgen.

Wenn sich die bleibenden Zähne einstellen, wirken diese oft fehl am Platze und viel zu groß im kleinen Kindermund. Oft gleicht sich das Größenverhältnis an und jeder Zahn findet seinen Platz. Aber auch Fehlstellungen sind häufig, die sich langfristig negativ auf die Zahngesundheit auswirken. Dann besteht Handlungsbedarf durch den Kieferorthopäden.

Normalerweise macht Mama das meiste: Stillen, wickeln, spazieren gehen. Papas, die das auch alles machen, werden geradezu bewundert, denn die heutigen Papas gehören zu einer Generation, die sich ihrer Aufgaben bewusst ist. Die Frau wird unterstützt, nicht mehr mit der Mutterrolle allein gelassen und als Mann kann man sich nicht mehr hinter seinem Status als Alleinverdiener verstecken. Da heißt es am Abend Windeln wechseln, ins Bettchen bringen, am Wochenende Spielstunden und Spaziergänge. Gerade als Vater mit Kinderwagen scheint man für manche Menschen immer noch ein Exot zu sein.

Früher eine Seltenheit, sieht man sie heute immer öfter: Väter, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind. Als Vater kann man sich allerdings schnell unbehaglich fühlen, wird man doch von den anwesenden Müttern leicht skeptisch beobachtet. Gut vorbereitet machen Sie auf dem Spielplatz eine gute Figur.

Wenn das zweite Kind geboren wird, verändert sich die Familienstruktur dramatisch. Das Erstgeborene, das jäh von seinem Thron geworfen wird, reagiert oft mit Eifersucht auf das Geschwisterchen, wenn die Eltern nicht aufmerksam mit der neuen Situation umgehen. Werden jedoch einige Grundsätze befolgt, dann können brenzlige Momente schnell entschärft werden.

Sechs bis sieben Jahre dauert der Gebisswechsel beim Kind: Während die ersten Milchzähne – meist sind es die vorderen Schneidezähne – ungefähr mit sechs Jahren ausfallen, ist das Kind schon in der Pubertät, wenn die letzten Backenzähne aus Kleinkindzeiten ausfallen.

Spielende Kinder – was für uns Erwachsene oft wie zielloses sich treiben lassen im Hier und Jetzt wirkt, ist für Kinder lebensnotwendig. Im Spiel ahmen Kinder nach, was sie bei Ihren Eltern gesehen haben. Wie alle anderen kindlichen Schritte ins Leben entwickelt sich auch das kindliche Spielverhalten mit dem Alter.

Eigentlich ist die Schüchternheit ein Relikt aus der Vorzeit, die unseren Ahnen – Kindern wie Erwachsenen - das Überleben gesichert hat. Heute kommt vorsichtiges Verhalten allerdings nicht mehr besonders gut an. Schüchterne Kinder werden oft zu Außenseitern. Eltern können mithelfen, damit Kinder ihre Schüchternheit zumindest zum Teil überwinden lernen.

Laut Angaben der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) liegt der Anteil an Frühgeburten in Deutschland bei ungefähr 8%. Das heißt, dass 60.000 Babys vor dem Ende der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Die erste Zeit mit dem Frühchen ist eine Belastungsprobe für die ganze Familie.

Meist um den vierten Geburtstag herum ist es soweit: Das erste eigene Fahrrad ist ein beliebtes Geschenk für die Kleinen und auch ein großer Entwicklungsschritt hin zur Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit. Mit dem richtigen Fahrrad und der Unterstützung durch die Eltern ist das Radfahren schnell gelernt.

Die Verdauung ihrer Kinder ist eines der wichtigsten Gesprächsthemen unter jungen Müttern. Nie mehr danach ist man so intensiv mit den kindlichen Ausscheidungen konfrontiert wie in den ersten eineinhalb Lebensjahren, in denen man sein Kind regelmäßig wickelt. Von der Geburt an entwickelt und verändert sich der Stuhlgang des Kindes, abhängig davon, was es isst und wie es sich fühlt. Wir geben einen Überblick, damit Väter wissen, was auf sie zukommt.

Früher betrachtete man Linkshändigkeit bei Kindern als eine Art Fehlbildung und erzog die Kinder um. Heute weiß man, dass das Verhältnis zwischen Rechts- und Linkshändern in etwa 50:50 beträgt. Da sich davon ca. 30% im Kleinkindalter durch Nachahmung selbst umschulen, bleiben etwa 20% „echte“ Linkshänder.

Im zweiten Teil seines Interviews spricht Michael Mittermeier darüber, warum trotz Kind auch noch Raum für Partnerschaft sein muss und über den Wahnsinn, in Deutschland einen Kindergartenplatz zu bekommen. Er erzählt außerdem, warum es von Anfang an feststand, dass er ein Programm zum Thema Baby machen würde und verrät, wie man merkt, dass man kein Arschlochkind hat.

Deutschlands erfolgreichster Comedian ist Vater geworden – und er hat auch gleich ein Buch darüber geschrieben. „Achtung Baby“ schoss sofort auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Im Interview mit Vaterfreuden.de berichtet er von seinen ganz persönlichen Erfahrungen als Vater. Im heutigen ersten Teil spricht er unter anderem darüber, wie er und seine Frau es schaffen, Kind, Partnerschaft und Karriere unter einen Hut zu bringen.

Wenn die frischgebackenen Eltern mit ihrem Neugeborenen Kind das Krankenhaus verlassen, beginnt das Familienleben mit Kind. Voller Stolz bringt man das Baby nach Hause, wo bereits sein neues Kinderzimmer wartet. Die Eltern freuen sich, endlich geht das Abenteuer los. Doch das startet direkt mit einem der anspruchsvollsten Kapitel für alle: Frau und Kind erholen sich von der Geburt, der Mann kümmert sich um den Rest.

Manchmal kommt man einfach nicht mehr weiter, das Kind ist unkooperativ, liegt vielleicht laut kreischend am Boden, man selbst ist kurz vorm Explodieren. Eine mögliche Lösung in dieser Situation ist eine Auszeit, in der sich beide Parteien wieder beruhigen können. Anschließend gibt es wieder genug Raum, um sich zu begegnen.

Der amerikanische Kinderpsychologe Bruno Bettelheim formulierte diesen Satz und machte ihn gleich noch zum Titel seines wohl bekanntesten Buches: „Kinder lieben Märchen“ - daran erinnern wir uns alle noch aus der eigenen Kindheit. Warum aber brauchen sie die Geschichten vom bösen Wolf, von Hexen, Zauberern und Prinzessinnen?

Endlich hat sich alles ein wenig eingespielt, die kleine Familie samt Nachwuchs hat ein Mindestmaß an Rhythmus und Routine gefunden, da geht’s schon wieder los: Die ersten Zähne kommen. Bei vielen Kindern ist die Zeit des Zahndurchbruchs mit Schmerzen und damit für die Eltern mit jeder Menge Geschrei verbunden.

Annegret Noble ist die Cheftherapeutin der Erfolgssendung „Teenager außer Kontrolle“ auf RTL (mittwochs ab 20:15 Uhr). Im dritten und letzten Teil unseres Interviews spricht sie über den Sinn von Regeln für Jugendliche und warum der Einfluss von Eltern auf Teenager größer ist, als man oft denkt. Zum Schluss fasst sie noch einmal zusammen, welche Botschaften Eltern ihren Kindern mit ins Leben geben sollten.

Annegret Noble ist die Cheftherapeutin der Erfolgssendung „Teenager außer Kontrolle“ auf RTL (jeden Mittwoch ab 20:15 Uhr). Im zweiten Teil des ausführlichen Interviews mit Vaterfreuden.de spricht sie darüber, dass die Rolle des Vaters für Jugendliche häufig wichtiger ist als die der Mutter und warum Teenager wissen müssen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat.

Annegret Noble ist die Cheftherapeutin der Erfolgssendung „Teenager außer Kontrolle“ auf RTL (jeden Mittwoch ab 20:15 Uhr). In einem ausführlichen Interview sprach sie mit Vaterfreuden.de über die Sendung, über die spezielle Rolle des Vaters bei der Erziehung von Jugendlichen und die Herausforderungen, die gerade Teenager an ihre Eltern stellen. Lesen hier den ersten Teil des Interviews.

Jahrelang umsorgen Eltern ihr Kind, sind immer da, schützen und behüten es. Doch je älter es wird, desto selbstständiger wird das Kind und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem es allein zuhause bleiben kann. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, hängt nicht nur vom Kind, sondern auch von den Eltern ab.

„Bei meinem Kind mache ich das alles anders.“ Schon oft gehört, von vielen behauptet, doch stimmt das wirklich? Macht man in der Erziehung der eigenen Kinder wirklich anders als die eigenen Eltern? Wer eine strenge Kindheit hatte, erlaubt vielleicht dem eigenen Kind zuviel. Wer sein Kind mit Paragraphen und Stoppuhr gängelt, erzieht sich wohlmöglich einen Revoluzzer heran. Alles „anders machen“ heißt nicht alles besser zu machen!

Früher war es selbstverständlich, heute gibt es unterschiedliche Modelle. Dass Kinder im Haushalt mithelfen, ist längst nicht in jeder Familie selbstverständlich. Dabei fördert die Zusammenarbeit in der Familie den Zusammenhalt, gibt den Kindern ein Gefühl für Gemeinschaft und stärkt ihr Verantwortungsgefühl und ihr Selbstbewusstsein.

Früher waren Großeltern fester Bestandteil der Großfamilie. Die Zeiten haben sich geändert, die Kleinfamilie hat längst Einzug gehalten. Die große Bedeutung, die Großeltern für das Kind und seine Entwicklung haben, ist allerdings ungebrochen.

Für viele Eltern sind die täglichen Mahlzeiten ein kleines Drama. Das Kind ernährt sich am liebsten ausschließlich von Pommes, Tiefkühlpizza und Süßigkeiten. Nun braucht das Kind zum Wachsen allerdings jede Menge Nährstoffe – eine Strategie muss her, mit der das Kind gesundes Essen lecker findet und genussvoll isst. 

Irgendwann sehnen Eltern die Zeit herbei, in der ihr Kind endlich selbstständig auf Toilette oder Töpfchen geht und der regelmäßige Windelberg der Vergangenheit angehört. In der Regel ist es zwischen eineinhalb und zwei Jahren soweit. Sie können Ihr Kind beim Sauberwerden tatkräftig unterstützen, erzwingen können Sie allerdings nichts.

Regeln müssen sein. Kinder müssen lernen, sich in der Gesellschaft und in der Welt zurechtzufinden und das geht nun mal nicht ohne Ver- und Gebote. Doch gerade hier gilt: Weniger ist mehr und Verbote, die ausgesprochen werden, sollten für das Kind immer möglichst einleuchtend sein.

Schon im Kindergartenalter verbringen die Kinder einen großen Teil ihres Tages ohne die Eltern. Mit dem Schulbeginn verstärkt sich die Selbstständigkeit immer mehr. Ab wann die Kinder reif sind, den Schulweg allein zu bewältigen, hängt von verschiedenen Umständen ab.

Die gemeinsamen Mahlzeiten mit Kindern verlaufen oft nicht ganz so harmonisch, wie sich die Eltern das wünschen. Den Kleinen mangelt es an den nötigen Tischmanieren und am Sitzfleisch. Das richtige Verhalten am Essenstisch lernen Kinder vor allem durch Nachahmung und durch klare Regeln.

Wenn aus den niedlichen Kindern plötzlich unkooperative Teenager werden, dann hängt meist der Haussegen schief und Ärger ist in vielen Bereichen vorprogrammiert. Die Streitpunkte sind immer die gleichen und meistens lässt sich diese Phase nur mit viel Verständnis und Toleranz auf Seiten der Eltern überstehen.

Dieses wichtige Thema beschäftigt Kinder und Eltern gleichermaßen und die Vorstellungen darüber, wann es Zeit zum ins Bett gehen ist, unterscheiden sich oft beträchtlich. Die richtige Zeit fürs Schlafengehen richtet sich nach dem Alter des Kindes, dem individuellen Schlafbedürfnis und vor allem auch danach, wann das Kind morgens aufstehen muss.

Nicht umsonst heißt ein neugeborenes Baby auch Säugling. Das Saugbedürfnis ist ein lebenswichtiger Reflex für ein Kind. Während manche Babys mit der Mutterbrust oder dem Fläschchen ihre Lust am Saugen ausreichend stillen, brauchen andere Kinder mehr und nehmen einen Schnuller oder eben den eigenen Daumen.

War es früher ausschließlich Frauensache, die täglichen Mahlzeiten zu organisieren, ist es heute die Regel, dass Mann sich ebenfalls mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Während Erwachsene Lebensmittel nach dem Lustprinzip auswählen können, gelten für Säuglinge und Kleinkinder noch einige Einschränkungen, die für eine gesunde Entwicklung beachtet werden müssen. Über die ersten zwei Lebensjahre entwickelt ein Kind erst die Fähigkeit, dieselbe Nahrung wie die Eltern verdauen zu können.

Viele Väter können ihre Kinder nur abends, kurz vorm ins Bett gehen zur Gutenacht-Geschichte und am Wochenende sehen. Am Wochenende freuen sich die Kinder vor allem darauf, dass sie auch mal nur mit Papa etwas gemeinsam unternehmen können. Hier sind nun die Väter gefragt, mit welchen Aktivitäten sie zum einen bei ihren Kindern ins Schwarze treffen und zum anderen noch selbst Spaß haben.

Als im Jahre 2000 die Ergebnisse der ersten PISA-Studie veröffentlicht wurden, ging ein Aufschrei des Entsetzens durch Deutschland. Durch die schlechten Ergebnisse wurde Frühförderung – die bis dato eher körperlich oder geistig beeinträchtigten Kindern vorbehalten war – auch für alle gesunden Kinder zum Thema. Heute gibt es verschiedene erprobte Möglichkeiten, kindliche Kompetenzen schon ab dem Säuglingsalter zu fördern.

Kinder entwickeln sich stetig in allen Bereichen. Eines der größten Wunder ist die Entwicklung der Sprache. Gleichzeitig ist dies auch eine der wichtigsten Fähigkeiten, mit denen der Mensch ausgestattet wird. Kommt es zu Auffälligkeiten oder Verzögerungen, sollten die Eltern mögliche Störungen abklären und so früh wie möglich gegensteuern. Der Kinderarzt wird bei begründeten Bedenken eine Überweisung zum Logopäden empfehlen.

Noch nie war es so schwierig, Vater zu sein wie heute. Die Anforderungen an Väter seitens Beruf und Partnerschaft, sowie die Herausforderungen bei der Erziehung der Kinder waren nie größer. Vaterfreuden.de möchte die „neuen Väter“ bei allen Herausforderungen unterstützen, die sie als Vater, Partner und Versorger zu bestehen haben.

In keiner weiteren Lebensphase entwickelt sich ein Kind so schnell wie in den ersten zwölf Monaten. Neben dem offensichtlichen körperlichen Wachstum erwirbt das Baby in dieser Zeit wichtige Fähigkeiten, die die Basis für das sind, was in den nächsten Jahren kommen wird. Aber wann können die Eltern mit welchem Entwicklungsschritt rechnen?

Die ersten drei Monate mit Baby. Eine schwere Zeit, vor allem für das Baby. Es schreit viel und ist oft nur schwer zu beruhigen. Was vielen Kindern oft und im wahrsten Sinne des Wortes Bauchschmerzen bereitet, sind die Dreimonatskoliken. Eine Insuffizienz des Magen-Darm-Traktes, die das Baby mit starken Krämpfen und wehenartigen Schmerzattacken quält. Schwer zu ertragen für alle, aber besonders für Ihr Kind. Daher bewahren Sie bei langen Schreiattacken die Ruhe und schenken Sie Ihrem Kind Liebe, Nähe und Geduld.

Wenn es um die Entwicklung von Kindern geht, wird über kein anderes Medium so polarisierend berichtet wie über Computer. Einerseits ist Computererziehung in der heutigen Zeit notwendig und die richtigen Spiele können wirklich lehrreich sein. Andererseits wird auch über Suchtgefahren, die negative Auswirkung von Computerspielen auf den Schulerfolg und die Gefahr von Killerspielen berichtet. Eltern stehen vor der schwierigen Frage, wie sie ihren Kindern den richtigen Umgang mit dem Medium Computer beibringen – und wie dieser aussieht.

Wer hatte als kleines Kind nicht auch ein Kuscheltier, eine Puppe oder ein Schmusetuch, das ihn überall hin begleitete? Diese Übergangs- oder Ersatzobjekte schenken Kindern Sicherheit und Halt an fremden Orten oder wenn die Eltern gerade nicht da sind.

Der erste Eindruck zählt – auch beim Namen. Bei der Namensgebung für ein Kind spielen viele Faktoren eine Rolle – Geschmack, Familie, Klang. In jedem Fall sollten sich Eltern ihrer Verantwortung bewusst sein, dass ihr Kind sein ganzes Leben mit dem von ihnen vergebenen Namen verbringen muss. Im Kindergarten, in der Schule oder beim Berufseinstieg kann der Name sich als wahre Brandmarkung erweisen.

In den ersten 20 Monaten nach der wächst ein Baby manchmal über Nacht mehrere Millimeter. Aber auch die geistige Größe nimmt manchmal von heute auf morgen enorm zu. Die Kinder sind selbst von ihren neuen Fähigkeiten überrascht und zeigen charakteristische Verhaltensweisen. Eltern, die einen Überblick über diese Phasen mentalen Wachstums haben, werden ihre Kinder besser verstehen.

Die ersten zwölf Monate im Leben eines Kindes sind in der Regel von Harmonie und grenzenlosem Vertrauen zu den Eltern geprägt. Dann stellt das Kind plötzlich fest, dass es durchaus nicht immer mit den Eltern einer Meinung ist. Dies ist zwar noch nicht unbedingt der Beginn der Trotzphase, gibt den Eltern jedoch bereits eine Ahnung von dem, was noch auf sie zukommen wird.

Der ruhige Nachtschlaf des Kinder nimmt gerade für frischgebackene Eltern eine ganz enorme Bedeutung ein. Anfangs verschlafen die Kleinen noch den größten Teil des Tages, mit zunehmendem Alter nehmen die Schlafphasen ab. Trotz allem ist das Schlafbedürfnis von Kindern sehr individuell, während das eine noch mit fünf Jahren einen Mittagsschlaf braucht, kommen andere bereits im Alter von zwei Jahren mit nur zwölf Stunden Schlaf aus.

Es führt kein Weg darum herum – irgendwann interessiert sich jedes Kind für einen Computer und die dazugehörigen Spiele.  Egal, ob sich Vater und Mutter über dieses Interesse freuen oder Vorbehalte gegen die Technik und deren frühe Nutzung durch Kinder haben - es ist Aufgabe der Eltern, dieses Interesse zu steuern und das Kind zu einer sinnvollen Mediennutzung zu erziehen.

Ohne Grenzen geht es nicht, das ist uns allen klar. Die Schwierigkeit liegt darin, die richtige Mischung zu finden, bei der ein Kind einerseits genug Freiheit hat, um sich zu entwickeln und andererseits genug Grenzen, um Halt und Orientierung zu finden.

Wer kennt das nicht – man hat es eilig, steht bereits in den Startlöchern und das Kind trödelt immer noch mit Jacke und Schuhen herum. Oft nehmen Eltern das persönlich und legen die Langsamkeit des Kindes als Provokation oder mangelnde Kooperationsbereitschaft aus. In Wahrheit haben Kinder ein noch unentwickeltes Zeitgefühl, das sich sehr von dem der Erwachsenen unterscheidet.

Um Entwicklungsverzögerungen oder –störungen schnell erkennen zu können, gibt es in Deutschland ein Vorsorgesystem, bei dem das Kind vom Tag seiner Geburt an bis in die Pubertät hinein regelmäßig ärztlich untersucht wird. Die Untersuchungen werden vom Kinderarzt durchgeführt, die Ergebnisse werden im sogenannten „gelben Vorsorgeheft“ vermerkt. Dieses Heft erhält ein Kind mit seiner Geburt und es muss zu jeder Untersuchung mitgebracht werden.

Die täglichen Hausaufgaben schweben wie ein Damoklesschwert über vielen Familien. Lustlose Kinder, genervte und überforderte Eltern prägen allzu oft das nachmittägliche oder abendliche Bild in den Familien und überschatten die meist knapp bemessene gemeinsame Zeit.

Irgendwann ist es so weit – der sogenannte „Ernst des Lebens“ beginnt und das Kind wird schulpflichtig. Neben der Regelschule, die von den Kommunen festgelegt wird, gibt es meist einige Schulalternativen, unter denen die Eltern auswählen können.

Schon bei kleineren Kindern gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede, die je nach Persönlichkeit mehr oder weniger auffällig zutage treten. Spätestens in der Pubertät ist es dann jedoch so weit: Mädchen entwickeln sich zu Frauen und Jungs zu Männern und die Veränderungen finden nicht nur äußerlich statt.

Gehst du oder geh ich? In ungefähr 25% aller frischgebackenen Familien stellt sich diese Frage ein oder vielleicht auch mehrmals pro Nacht. Das Baby schläft schlecht oder gar nicht, wacht nachts mehrmals auf und treibt seine Eltern an den Rand der Erschöpfung.

Nicht immer ist die Betreuungssituation in kommunalen Kindergärten optimal und Eltern haben das Gefühl, ihre Kinder werden dort lediglich aufbewahrt, ohne dass die pädagogischen Ansätze umgesetzt werden. Ein guter Grund, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen und sich unter den alternativen Kindergartenkonzepten umzusehen.

Auch wenn sich die meisten Babys auf den ersten Blick ziemlich ähneln, so gibt es ihn doch, den kleinen Unterschied. Je älter Kinder werden, desto mehr kristallisieren sich geschlechtsspezifische Eigenschaften und Vorlieben heraus. Einige geschlechtspezifische Eigenschaften entwickeln sich durch Erziehung und Nachahmung, andere sind genetisch programmiert.

Saugen ist ein Grundbedürfnis, das war schon in der Antike bekannt und so reichen die ältesten Schnullerfunde 3.000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Früher verwendete man Lumpen, heute wird mit Beruhigungssaugern in allen möglichen Formen das Saugbedürfnis gestillt. Und das ist gut so – gerade für Väter, denn die können dem Kind im Gegensatz zur Mutter keinerlei anatomische Alternativen bieten.

Bildung fängt im Babyalter an und endet niemals, denn wie heißt es so schön „Man lernt nie aus!“ Kinder lernen durchs Spielen, sowohl im Babyalter als auch im Grundschulalter. Wie Sie Ihrem Kind vom ersten Tag an Bildung vermitteln können? Indem Sie Ihr Kind stets fördern, immer altersentsprechend natürlich.

Jedes Elternteil kennt das Lieblingslied und die Lieblingsgeschichte in- und auswendig. Hunderte von Wiederholungen machen das möglich. Andererseits wird es Kindern auch schnell langweilig und sie werden unleidlich. Wie geht man als Elternteil mit diesen scheinbaren Widersprüchen um?

Ungefähr mit 10 Monaten formt Ihr Kind die ersten Worte. Doch die Entwicklung der Sprache beginnt schon viel früher. Bereits Säuglinge beginnen mit der Erkundung der Sprache. Für uns als Eltern klingen diese ersten Gehversuche oft wie Geschrei und werden mit Schnuller, Ablenkung, dem Fläschchen oder der Mutterbrust unterbunden.

Warum hat Mama einen Busen und ein Loch zwischen den Beinen? Warum wird mein Penis manchmal ganz hart? Kriege ich auch einmal einen Busen? Wie kommt das Baby in Mamas Bauch? Fragen über Fragen, die einen Vater ganz schön ins Schwitzen bringen können.

In der Regel ist es noch immer so, dass die Mutter den größten Anteil an der Kindererziehung hat, während der Vater für das Auskommen der Familie sorgt. Da Väter aus diesem Grund deutlich weniger Zeit mit dem Nachwuchs verbringen, sollten Sie versuchen, aus der begrenzten Zeit das Beste zu machen. Das Stichwort hierfür ist "Quality Time", also "Qualitätszeit".

Im Alter von einem bis fünf Jahren verfeinern Kinder die Fähigkeiten, deren Grundzüge sie bereits im ersten Lebensjahr gelernt haben. Darüber hinaus macht ein Kind in diesem Alter große Schritte in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung, sowie soziale und emotionale Entwicklung. Vaterfreuden fasst die wichtigen Entwicklungen in diesem Alter und das, was ein Kind beschäftigt, zusammen.

Zu den Grundbedürfnissen eines Kindes gehören neben Schutz, der Versorgung mit Nahrung und Wärme vor allem auch körperliche Nähe und Zuwendung. Diese sucht ein Kind nicht bei irgendwelchen Menschen, sondern bei Personen, denen es besonders vertraut: seinen Bezugspersonen. In den meisten Fällen sind das die Eltern, später auch andere für das Kind wichtige Menschen. Wie baut sich diese besondere Beziehung auf und wie wird sie lebendig gehalten?

Vaterfreuden gibt eine kurze Zusammenfassung, wie sich ein Kind in seinen ersten 12 Monaten entwickelt und was das Baby beschäftigt.

Die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes schreitet in den ersten Jahren rasant voran. Mit den neuen Fähigkeiten kommen auch ein paar Phasen, auf die viele Eltern gerne verzichten würden. Warum kommt es zu Fremdeln, Trotzphase und Fragephase und wie reagiert man als Elternteil auf das Verhalten der Kinder?

Eltern wollen ihre Kinder optimal fördern, Großeltern und Freunde möchten die süßen Babies mit Geschenken überhäufen. Doch mit welchen Spielsachen kann ein Baby wann etwas anfangen? Macht es überhaupt Sinn, für die ersten Monaten viel Spielzeug anzuschaffen?

Das Taschengeld ist neben der Bettzeit in vielen Familien einer der immer wiederkehrenden Diskussionspunkte zwischen Kindern und Eltern. Beides verändert sich im Laufe der Kindheit und ist für die Kinder ein wichtiger Maßstab, an dem sie abtesten, wie erwachsen sie schon sind. Ab wann sollte man Taschengeld zahlen und welche Bedeutung hat es in der Erziehung?

Mit der Geburt des Kindes bekommen die Eltern ein neues Familienmitglied. Eines, das sich weder selbst versorgen noch Entscheidungen treffen kann. Dennoch zeigt sich bald, daß auch dieser kleine Erdenmensch Bedürfnisse und seinen eigenen Willen hat, den er auch durchzusetzen versucht.

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig - für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort - wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Zunächst einmal: alle Babies schreien. Auch wenn die Eltern alles richtig machen. Wie viel das einzelne Kind schreit, liegt in erster Linie in dessen Eigenheiten begründet und erst in zweiter Linie am Verhalten der Eltern. Nach der Geburt nimmt die Zahl der "Schreistunden" pro Tag bis zur sechsten Woche zu, danach in der Regel wieder ab.

Erziehung ist keine Wissenschaft, zumindest nicht in erster Linie. Vor allem ist Erziehung ein zielgerichtetes praktisches Handwerk, das sich jeden Tag aufs Neue beweisen und  jeder Situation entsprechend aufs Neue angepasst werden muss.