Für viele Eltern ist es eine entweder-oder – Entscheidung zwischen einem echten Anteilnehmen an der Entwicklung der eigenen Kinder und Fortkommen in Beruf. Denis aus München und seine Frau Lisa wollten beides – Kind und Karriere. Also machten sie sich gemeinsam selbständig. Mit Erfolg, wie sie nach mehr als einem Jahr feststellen. Auf Vaterfreuden.de erzählt Denis wie und warum es bei den beiden geklappt hat und wie sich ihr Familienleben verändert hat.

Wenn ein Kind krank ist, haben beide Elternteile Anspruch auf eine Freistellung von ihrer Arbeit. Allerdings sind Väter bei der Krankenpflege der Kinder zweite Wahl – zum einen, weil dies von jeher Frauensache war, zum anderen, weil die Arbeitgeber bei Vätern oft noch weniger Verständnis für eine Freistellung haben als bei Müttern.

Nicht nur Freiberufler und Existenzgründer arbeiten im Home Office, auch für Angestellte wird diese Beschäftigungsform immer häufiger zur Option. Durch die zunehmende Vernetzung ist die Arbeit von zuhause aus meist leicht realisierbar und ermöglicht auch vielbeschäftigten Vätern, mehr Anteil am Familienleben und an ihren Kindern zu nehmen.

Frauen haben es schon nicht leicht, im Job zu bestehen, wenn zu Hause Kinder auf die Mama warten … die Herren der Schöpfung haben es indes noch schwerer, sich im Job zu behaupten, gerade wenn sie als Alleinerzieher auftreten.

Im Jahr 2008 arbeiteten laut Statistischem Bundesamt gerade mal 5% aller Väter Teilzeit. Mütter nehmen das Angebot, nach der Geburt eines Kindes weniger zu arbeiten, deutlich öfter an. Dies hat meist wirtschaftliche Gründe. Auch für Väter kann Teilzeitarbeit möglich sein und hilft mit, eine starke Bindung zum Kind aufzubauen.

Heutzutage gehören Familie und Beruf einfach zusammen. Die moderne Rollenverteilung gleichberechtigter Paare sieht es vor, dass beide Partner einem Beruf nachgehen und sich sowohl den Haushalt als auch die Kinderziehung von Grund auf teilen. Dazu ist das Berufsleben in vielen Fällen auch nicht mehr auf die Zeit am Arbeitsplatz beschränkt. Wir geben ein paar einfache Tipps, die helfen, damit die Familie trotzdem nicht zu kurz kommt.

Elternzeit für Väter? Ja das gibt es und viele wissen es gar nicht. Andere nehmen bewusst keine Elternzeit. Ihnen passt sie nicht recht ins Rollenempfinden. Manche würden gerne, können aber nicht, weil der Arbeitgeber keine Freigabe erteilt oder weil sie Angst vor Kommentaren der Kollegen haben. Wir haben einen jungen Vater gesprochen, für den die Elternzeit die schönste Zeit seines Lebens war.

Als Resultat der Wirtschaftskrise sind nahezu alle Jobs in Deutschland deutlich unsicherer geworden. Nur wenige Branchen trotzen dem Trend. Zahlreiche zum Teil hochqualifizierte Mitarbeiter wurden entlassen und fragen sich, wie es für sie weitergehen soll. Wir stellen die provozierende Frage, ob die Krise nicht ein Anstoß sein kann, die persönliche berufliche Situation zu überdenken und eventuell den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

In unserer Gesellschaft muss jeder gleich mehrere Rollen erfüllen. Eltern sind gleichzeitig auch Partner und müssen für den Unterhalt der Familie sorgen. Während die Rolle des Vaters früher deutlich in Richtung Versorger gewichtet war, möchten inzwischen immer mehr Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen stellt für Väter häufig eine ziemliche Herausforderung dar.