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Job

Nicht nur Freiberufler und Existenzgründer arbeiten im Home Office, auch für Angestellte wird diese Beschäftigungsform immer häufiger zur Option. Durch die zunehmende Vernetzung ist die Arbeit von zuhause aus meist leicht realisierbar und ermöglicht auch vielbeschäftigten Vätern, mehr Anteil am Familienleben und an ihren Kindern zu nehmen.

Für viele Eltern ist es eine entweder-oder – Entscheidung zwischen einem echten Anteilnehmen an der Entwicklung der eigenen Kinder und Fortkommen in Beruf. Denis aus München und seine Frau Lisa wollten beides – Kind und Karriere. Also machten sie sich gemeinsam selbständig. Mit Erfolg, wie sie nach mehr als einem Jahr feststellen. Auf Vaterfreuden.de erzählt Denis wie und warum es bei den beiden geklappt hat und wie sich ihr Familienleben verändert hat.

In unserer Gesellschaft muss jeder gleich mehrere Rollen erfüllen. Eltern sind gleichzeitig auch Partner und müssen für den Unterhalt der Familie sorgen. Während die Rolle des Vaters früher deutlich in Richtung Versorger gewichtet war, möchten inzwischen immer mehr Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen stellt für Väter häufig eine ziemliche Herausforderung dar.

Die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat angekündigt, den Beruf von Soldaten und Soldatinnen familienfreundlicher zu gestalten. Wie genau sie diese Ankündigung realisieren will, ist derzeit eher vage. Doch wie gestaltet sich der Alltag für Kinder, wenn (meist) der Vater in den Krieg zieht?

Wenn ein Kind krank ist, haben beide Elternteile Anspruch auf eine Freistellung von ihrer Arbeit. Allerdings sind Väter bei der Krankenpflege der Kinder häufig zweite Wahl – zum einen, weil dies von jeher Frauensache war, zum anderen, weil die Arbeitgeber bei Vätern leider oft noch weniger Verständnis für eine Freistellung haben als bei Müttern.

Unter der Woche auf Montage oder ständig auf Dienstreise – viele Kinder sind mit der häufigen Abwesenheit ihrer Väter konfrontiert. Das ist nicht nur fürs Kind eine Herausforderung, sondern auch für die Partnerin und nicht zuletzt auch für den Mann selbst, der versuchen muss, das Gleichgewicht zwischen Familie und Beruf zu halten.

Grau ist alle Theorie. Umso spannender ist der Blick hinter die Kulissen, wenn man einmal danach fragt, was deutschen Familien wichtig ist. Und ob es sich mit der gefühlten und gelebten Wirklichkeit deckt. Eine neue Studie hat zum Ergebnis, dass bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein breiter Graben besteht.

Frauen, die Karriere machen, sind in ihrer Anzahl noch überschaubar. Aber es gibt sie: Die starken Frauen, die mehr verdienen als ihr Partner, die die Karriereleiter in ihren Highheels mit festem Gang hochtippeln und das „starke Geschlecht“ locker hinter sich lassen. Ob es leicht ist, mit einer solchen Karrierefrau eine Beziehung zu führen?

Heutzutage gehören Familie und Beruf einfach zusammen. Die moderne Rollenverteilung gleichberechtigter Paare sieht es vor, dass beide Partner einem Beruf nachgehen und sich sowohl den Haushalt als auch die Kinderziehung von Grund auf teilen. Dazu ist das Berufsleben in vielen Fällen auch nicht mehr auf die Zeit am Arbeitsplatz beschränkt. Wir geben ein paar einfache Tipps, die helfen, damit die Familie trotzdem nicht zu kurz kommt.

Elternzeit für Väter? Ja das gibt es und viele wissen es gar nicht. Andere nehmen bewusst keine Elternzeit. Ihnen passt sie nicht recht ins Rollenempfinden. Manche würden gerne, können aber nicht, weil der Arbeitgeber keine Freigabe erteilt oder weil sie Angst vor Kommentaren der Kollegen haben. Wir haben einen jungen Vater gesprochen, für den die Elternzeit die schönste Zeit seines Lebens war.

Eine tolle Vorstellung: Papa arbeitet im Home Office und ist für seine Kinder mehr als nur ein Wochenend-Papa. Nicht nur die Vorstellung, auch die Realität kann toll sein – wenn die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit im Home Office beachtet und klare Grenzen gesetzt werden.

Die Lage ist ernst, so viel scheint sicher. Wenn Ursula von der Leyen bereits mit dem Gedanken spielt, Hartz-IV-Empfänger zu Erziehern umzufunktionieren, muss es deutlich mehr Bedarf an Erziehern geben, als tatsächlich zur Verfügung stehen. Besonders Männer finden sich im Beruf des Erziehers eher selten. Wollen Sie nicht? Oder gibt es zu wenig Anreize, sich zum Erzieher ausbilden zu lassen?

Betreuungsgeld hin oder her – es gibt viele Eltern, für die sich die Wahl nicht stellt, weil sie berufstätig sind und das sein müssen. Für sie ist das Betreuungsangebot der Kitas von größter Bedeutung. Doch die Kita-Plätze sind begehrt, die Wartelisten lang. Erst recht, wenn Eltern im Schichtdienst arbeiten. Wohin mit den Kindern, wenn die Kindertagesstätte noch gar nicht geöffnet hat?

Noch sind sie selten, die Väter, die sich vorstellen können, als Tagesvater Kinder zu betreuen. Aber es gibt sie. Der Entschluss, eine eigene Kita zu eröffnen, ist nicht selten aus der Not geboren: Arbeitslos mit oder ohne eigenes Kind – warum sich also nicht selbstständig machen und als Tagesvater Kinder betreuen?

Der Verlust des Jobs gleicht einem Alptraum. Er zieht einem den Boden unter den Füßen weg, nicht nur wegen der Frage, was die Zukunft bringt, sondern auch wegen finanzieller Konsequenzen und einem geregelten Tagesablauf, der plötzlich wegfällt. Auch die Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Und schließlich muss man es ja auch noch den Kindern beibringen.

Familienfreundlich zu sein, dies behaupten inzwischen mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland. Das heißt in der Regel: flexible Arbeitszeiten, im Sinne des Unternehmens, und Angebote, die sich insbesondere an Berufsrückkehrerinnen nach einer längeren Elternzeit richten, Angebote für Frauen und Mütter, die sind ja in den Augen der Unternehmen für Familie verantwortlich …

Automechanikerinnen, Schreinerinnen oder Geschäftsführerinnen sind in Deutschland immer noch selten, aber längst keine Exotinnen mehr. Anders sieht es aus, wenn Männer in klassischen Frauenberufen arbeiten. Kindergärtner, Arzthelfer oder Hausmänner stoßen nicht selten auf Erstaunen und Unverständnis. Was sagen eigentlich die Kinder dazu?

Frauen haben es schon nicht leicht, im Job zu bestehen, wenn zu Hause Kinder auf die Mama warten … die Herren der Schöpfung haben es indes noch schwerer, sich im Job zu behaupten, gerade wenn sie als Alleinerzieher auftreten.

Im Jahr 2008 arbeiteten laut Statistischem Bundesamt gerade mal 5% aller Väter Teilzeit. Mütter nehmen das Angebot, nach der Geburt eines Kindes weniger zu arbeiten, deutlich öfter an. Dies hat meist wirtschaftliche Gründe. Auch für Väter kann Teilzeitarbeit möglich sein und hilft mit, eine starke Bindung zum Kind aufzubauen.

Als Resultat der Wirtschaftskrise sind nahezu alle Jobs in Deutschland deutlich unsicherer geworden. Nur wenige Branchen trotzen dem Trend. Zahlreiche zum Teil hochqualifizierte Mitarbeiter wurden entlassen und fragen sich, wie es für sie weitergehen soll. Wir stellen die provozierende Frage, ob die Krise nicht ein Anstoß sein kann, die persönliche berufliche Situation zu überdenken und eventuell den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.