Skip to main content

Suche

9 September, 2015 - 00:07
 

Mittelohrentzündung

Die Mittelohrentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter. Etwa 80% aller Kinder unter sechs Jahren sind davon mindestens einmal betroffen. Der Grund dafür ist, dass die sogenannte Ohrtrompete bei Kindern noch sehr kurz ist und Keime leicht eindringen können. Dann entzündet sich die Schleimhaut im Mittelohr und schwillt an.

© luna - Fotolia.com

Im Mittelohr bildet sich ein Sekret, der Trompetengang verstopft und das Sekret drückt gegen das Trommelfell, was die typischen Schmerzen verursacht. Man spricht hier vom sogenannten Paukenerguss. Heilt die Mittelohrentzündung aus, bildet sich das Mittelohr wieder in seinen gesunden Zustand zurück.


Was tun bei Mittelohrentzündung

Kinderärzte verschreiben bei einer Mittelohrentzündung meist generell Antibiotika, da die Gefahr einer dauerhaften Hörschädigung besteht. In einigen Fällen kann die Mittelohrentzündung jedoch auch durch andere Maßnahmen auskuriert werden, eine Antibiotikagabe ist nicht zwangsläufig nötig. Meist treten die Ohrenschmerzen abends erstmalig auf. Mit folgenden Maßnahmen lässt sich die Entzündung häufig im Keim ersticken:

  • Zwiebelwickel: Schneiden sie eine Zwiebel klein und lassen sie sie in einem Topf bei mittlerer Hitze glasig werden. Die Zwiebel wird anschließend in ein Tuch geschlagen und so heiß wie möglich auf das schmerzende Ohr gelegt.
  • Kartoffelsäckchen: Eine gekochte und zerstampfte Kartoffel wird in ein Tuch gewickelt und möglichst warm aufgelegt.
  • Die Gabe von etwas handwarmem Olivenöl, das mit einem Wattestäbchen vorsichtig in das Ohr gegeben wird, wirkt ebenfalls schmerzlindernd und heilend.
  • Abschwellende Nasensprays lindern bei gleichzeitigem Schnupfen ebenfalls die schlimmsten Schmerzen.

Nicht selten reichen die genannten Maßnahmen, um die Mittelohrentzündung zum Abheilen zu bringen. Sicherheitshalber sollte der Kinder- oder HNO-Arzt das betroffene Ohr jedoch auf jeden Fall kontrollieren. Werden Mittelohrentzündungen chronisch oder kommen sie häufig vor oder dauern die Ohrschmerzen an, dann ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich.

 


Zum Weiterlesen:


http://mittelohrentzuendung.org/hausmittel-gegen-eine-mittelohrentzuendung/
 

Vaterfreuden auf Facebook   Vaterfreuden auf Twitter
Artikel bewerten
 

Autor

Redaktion Vaterfreuden.de