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3 Dezember, 2014 - 23:01
 

Mandelentzündung

Hat Ihr Kind oft Halsschmerzen, diagnostiziert der Kinderarzt meistens chronisch entzündete Rachenmandeln. Irgendwann stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, die Mandeln operativ entfernen zu lassen.

© Noam - Fotolia.com


Die Gaumenmandeln, umgangssprachlich als Mandeln bezeichnet, erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie gehören (wie die Rachenmandeln oder Polypen) zum sogenannten lymphatischen Rachenring, der Erreger abhält, die über Mund oder Nase in den Körper eindringen und die unteren Atemwege befallen.


Mediziner empfehlen meist dann eine Entfernung der Rachenmandeln, wenn ein Kind mehr als drei Mandelentzündungen pro Jahr durchmacht, die mit Fieber verbunden sind und mit Antibiotika behandelt werden. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Wirkung des Eingriffs nur bei sehr häufigen und schwer verlaufenden Erkrankungen Sinn macht. Ansonsten hält die Wirkung nur etwa sechs Monate bis drei Jahre an. Anschließend hat Ihr Kind wieder genauso häufig Mandelentzündungen wie vor der Operation – der Eingriff war also umsonst.

 

Die Mandeln haben eine wichtige Schutzfunktion im Körper und sollten aus diesem Grund nicht leichtfertig entfernt werden. Vorbeugend können Sie die Abwehrkräfte Ihres Kindes durch gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft stärken. Im naturheilkundlichen Bereich werden verschiedene Therapien angeboten, die die Abheilung von Mandelentzündung begünstigen und die allzu häufige Gabe von Antibiotika vermeiden helfen.

 


Zum Weiterlesen:

 

www.textatelier.com/index.php
 

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Autor

Redaktion1 Vaterfreuden.de