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28 Februar, 2017 - 22:34
 

Konflikte lösen mit dem Familienrat

In jeder Gruppe gibt es Probleme und Streitigkeiten. Als Alternative zur Stellung der Eltern als alleinige Entscheidungsinstanz bringt der Familienrat die Möglichkeit, Konflikte gemeinsam zu lösen und Kompromisse zu finden. Daran wachsen Eltern und Kinder und innerhalb der Familie entwickelt sich ein demokratisches Miteinander, in dem jeder mit seiner Meinung gehört und respektiert wird.

© Elena kouptsova-vasi - Fotolia.com

In regelmäßigen Treffen werden die Schwierigkeiten innerhalb der Familie besprochen. Damit solch eine Versammlung produktiv ist und Ergebnisse bringt, sind einige Regeln zu beachten:

  • Zeitpunkt und Treffpunkt muss frühzeitig festgelegt werden, das Erscheinen ist für jedes Familienmitglied freiwillig, die getroffenen Entscheidungen gelten jedoch verbindlich für alle.
  • Jeder darf seine Meinung kundtun und Beschwerden, Probleme und Ärgernisse formulieren ohne dass er unterbrochen wird.
  • Jede Versammlung braucht einen Gesprächsleiter. Dieser wird zu Beginn des Familienrates festgelegt und wechselt bei jedem Treffen.
  • Angestrebt werden Lösungen, die von allen Mitgliedern getragen werden. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch alle an die getroffenen Entscheidungen halten.
  • Wie lange aufgestellte Regeln gelten, wird ebenfalls im Familienrat entschieden.
  • Auch erfreuliche Dinge sollten zur Sprache kommen.
  • Alle Familienmitglieder sollten sich um kooperatives Verhalten und einen freundlichen Tonfall bemühen


Der Familienrat ist kein Allheilmittel, kann aber gerade bei unkooperativen Teenagern gute Erfolge und eine Verbesserung des täglichen Miteinanders bringen. Auch bei Kinder im Schulalter kann der Familienrat die Kinder daran gewöhnen, Verantwortung und Entscheidungen mit zu tragen.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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