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8 Mai, 2015 - 22:23
 

Am Sonntag ist Muttertag

Der Muttertag ist ein recht junger Feiertag, der in Deutschland traditionell am zweiten Sonntag im Mai begangen wird. Ursprünglich ein Public Relation Gag der deutschen Blumenhändler ist der Muttertag heute fest etabliert und soll das Augenmerk auf die Leistungen der Mütter lenken.

© Karin & Uwe Annas - Fotolia.com

Der Geburtsort des Muttertages

Die Tradition des Muttertages entstammt der Frauenbewegung in Amerika und England. Ursprünglich von den amerikanischen Aktivistinnen eingeführt, um eine Mütterbewegung zu gründen, nahm im Jahre 1907 die Methodistin Anna Marie Jarvis den Gedanken auf und führte in Grafton, einer Stadt in West Virginia den Muttertag ein. Auf ihr Betreiben hin, wurde die Begehung dieses Tages zu einer festen Tradition, die in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts auch in Deutschland ankam. Der „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ machte daraus eine Werbeaktion und ermunterten Söhne, Töchter und Ehemänner an diesem Tag Mütter und Ehefrauen mit Blumen zu beschenken und dadurch zu würdigen. Im Nationalsozialismus wurde der Muttertag für die arische Propaganda missbraucht. Heute ist der Muttertag fest etabliert und als nicht-gesetzlicher Feiertag im deutschen Kalender verankert. Eine Besonderheit ist, dass Blumenläden an diesem Sonntag in Abweichung vom Ladenschlussgesetz geöffnet sein dürfen.


Bedeutung des Muttertages

Für keinen Feiertag sonst werden so viele Blumen gekauft, wie für den Muttertag. Selbst der Valentinstag als traditioneller Tag der Liebenden reicht nicht an die Umsätze der Floristen an Muttertag heran.

Besonders Kinder lieben diesen Tag und nutzen ihn, um der Mutter ihre Zuneigung noch einmal ganz besonders zu zeigen. In vielen Schulen und Kindergärten wird die Idee aufgenommen, es wird gebastelt und gemalt, um die Mutter an diesem Tag zu erfreuen. Dabei haben Kinder natürlich selten die ursprüngliche Bedeutung dieses Tages im Kopf: Ursprünglich ging es darum, die Mutterschaft zu würdigen und die Mutter für ihre Leistungen und ihre Aufopferungsbereitschaft zu feiern. Auch wenn wir das heute nicht mehr ganz so pathetisch sehen und der Muttertag nicht der einzige Tag bleiben sollte, an dem Kinder ihre Mütter rücksichts- und liebevoll behandeln – es ist eine gute Gelegenheit zum Feiern. Das gilt übrigens nicht nur für die Kinder, auch Sie als Ehemann, Partner und Vater können diesen Tag nutzen, um Ihrer Partnerin zu zeigen, wie Sie sie schätzen.


Ideen für den Muttertag

Die meisten Mütter arbeiten hart, sind früh auf den Beinen und gehen spät ins Bett. Nur so lässt sich das tägliche Pensum zwischen Arbeit, Kind und Haushalt bewältigen. Was liegt näher, als der Mutter und Partnerin an diesem Tag einmal alle Arbeit abzunehmen: Ein gemütliches Frühstück im Bett, eine Einladung zum Mittagessen für die ganze Familie und anschließend ein harmonischer Ausflug in die Natur sorgen für entspannte Stimmung und einen angenehmen Tag. Wenn dann die Kinder noch mit selbstgebastelten Muttertags-Geschenken glänzen und der Partner einen sorgfältig zusammengestellten Blumenstrauß überreicht, dann ist Muttertag wirklich ein besonderer Tag – und das nicht nur für die Mutter, sondern für die ganze Familie.

Eine ganz besondere Überraschung zum Muttertag ist auch ein eigens engagierter Babysitter, der den Eltern einen kinderfreien Abend beschert. Überraschen Sie Ihre Partnerin: Mit einem Konzert- oder Theaterbesuch, einem Ausflug ins nächste Kino oder mit einem romantischen Candle Light Dinner.

Muttertag ist einmal im Jahr und kann als Fest für die Mutterschaft begangen werden. Dabei sollten aber sowohl Sie als Partner als auch die Kinder nie vergessen, dass die Leistungen einer Mutter das ganze Jahr über erbracht werden. Achten Sie dies, denn gegenseitige Achtung innerhalb der Familie stärkt die Partnerschaft der Eltern und den familiären Zusammenhalt.

 


Zum Weiterlesen:

http://muttertag-tipps.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de