Erziehungsexperten propagieren die autoritative Erziehung, die auf Zuwendung, Liebe, Verständnis und positive Verstärkung, statt auf Strafen und Verbote setzt. Dennoch müssen auch bei diesem Erziehungsstil Kinder lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Doch was genau ist der Unterschied zwischen einer Konsequenz und einer Bestrafung?

Ist das unangenehm! Da sind Sie gerade mit Ihrer Partnerin so richtig genüsslich bei der Sache, die Tür geht auf und Ihre Tochter oder Ihr Sohn stehen in der Tür. Schadet dem Kind das, was es sieht oder hört? Wie soll man reagieren? Wir können Sie beruhigen: Das ist alles halb so wild!

Man vermutet das Problem eher bei Hundehaltern, aber nein: Bissige Kinder gibt es öfter als man denkt. Die Reaktion schwankt zwischen Ärger und Entsetzen. Vielleicht beruhigt es etwas, dass Beißen eine durchaus normale Entwicklungsphase ist. Toleriert werden sollte dieses gewalttätige Verhalten aber natürlich dennoch nicht.

Fehler und Niederlagen sind für Kinder bitter. Noch bitterer sind sie oft für die Eltern, die das „Versagen“ des Kindes und seine Frustration mit ansehen müssen. Dennoch ist es für ein Kind außerordentlich wichtig, Fehler zu machen, denn wie sagt das schöne Sprichwort: „Aus Schaden wird man klug!“. Geben Sie Ihrem Kind die Chance, Fehler zu machen und daraus Wichtiges fürs Leben zu lernen.

Als soziale Kompetenz bezeichnet man die Fähigkeiten, die ein Mensch entwickeln muss, um mit anderen im Alltag zurechtzukommen. Diese Fähigkeiten lernen unsere Kinder von uns durch Nachahmung und durch die Interaktion mit anderen Menschen. Bei Erwachsenen wird diese Sammlung an Fähigkeiten oft auch als „Soft Skills“ bezeichnet.

Wenn Kinder übermäßig viel zerstörerische Energie an den Tag legen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Häufig steckt nur ein stark entwickelter Forschergeist dahinter, manchmal stecken motorische Schwächen oder Achtlosigkeit dahinter, mitunter ist der Zerstörungstrieb jedoch auch ein Hilferuf.

Ein ökologisches Bewusstsein gehört heute in vielen Familien zu den Grundwerten. Zum Teil wird die Einsicht, dass wir mit unserer Umgebung sorgsam und verantwortungsvoll umgehen müssen, durch Nachahmung an die Kinder weitergereicht. Aber auch Erklärungen, warum, wieso, weshalb können das Umweltbewusstsein des Kindes stärken.

Vieles, mit dem kleine Kinder konfrontiert werden, kann ihnen Angst machen – Die Trennung von der Mutter im Kindergarten, der Krach, den die Bauarbeiter in der Straße machen, der Zahnarztbesuch oder nächtliche Gewitter. Ihre Geduld und Ihr Verständnis helfen dem Kind über seine Ängste hinweg.

Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit, die von seinem Temperament und seiner Umwelt geformt wird. Trotz aller Einzigartigkeit gelten jedoch einige Grundsätze für alle Kinder und machen – konsequent umgesetzt – das Zusammenleben leichter.

Petzen ist verpönt und doch tun es so viele Kinder. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Teilweise geht es darum, Aufmerksamkeit zu erlangen, manchmal braucht ein Kind einfach Hilfe bei einem Konflikt. Sehr oft will es auch einfach Punkte bei den Eltern sammeln, um als braves, bzw. braveres Kind dazustehen.

Sie haben ein Kleinkind? Dann wissen Sie, dass man für 10m Weg auch mal eine Stunde brauchen kann. Es ist gut und wichtig, dem Kind die Zeit zu geben, um die kleinen Wunder der Welt zu entdecken. Manchmal muss es aber einfach schnell gehen und das am besten auch noch ohne Stress oder Geschrei. Hier ein paar Tipps, wie es klappen kann.

Ihr Kind will Klavier, Flöte, Geige oder ein anderes Instrument lernen? Toll! Musikalität muss gefördert werden, damit sie sich entfalten kann. Aber die anfängliche Begeisterung für das neue Hobby lässt beim Kind oft schnell nach und das regelmäßige Üben wird jedes Mal zum Kampf.

„Wenn Du jetzt Dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es zwei Wochen Fernsehverbot!“ – In dem Moment, in dem wir wutentbrannt eine solche Drohung ausgesprochen haben, wird uns häufig schon klar, wie unbedacht das war. Zwei Wochen Stress mit dem Sprössling, wer ist da eigentlich mehr gestraft?

Früher war die elterliche Ohrfeige ein beliebtes Erziehungsmittel. Erst im Jahr 2000 wurde das Verbot dieser und anderer gewalttätigen Aktionen gegen Kinder gesetzlich verankert. Seither hat jedes Kind das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung – das beinhaltet nicht nur das Verbot von Schlägen, sondern auch seelischen Verletzungen und demütigenden Erziehungsmaßnahmen.

Dieses Erziehungskonzept kommt aus Amerika und wurde in den 1980ern konzipiert, um Eltern ein wirksames Instrument zur Kindererziehung in die Hand zu geben. Vor allem die liebevolle und einfühlsame Beziehung zwischen Eltern und Kind soll gefördert werden.