Lange Zeit wurden Jungen als die Verlierer unseres Bildungssystems angesehen. Obwohl neueste Studien ergeben haben, dass dieser Trend rückläufig ist, brauchen Jungs oft eine spezielle Förderung - das gilt vor allem für die musischen Fächer und für Sprachen. Was Eltern speziell für ihre Söhne tun können, erklärt der folgende Artikel.

Aggressivität ist Teil der menschlichen Natur und gehört deshalb auch zur kindlichen Entwicklung dazu. Etwa zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr erleben Kleinkinder häufig viele innere Konflikte in ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Eltern stehen dieser Entwicklung oft genug im Weg und einige Kinder versuchen körperlich, mit diesem „Hindernis“ umzugehen.

Für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder vor allem eins: Liebe. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Eltern Zuneigung und Geborgenheit vermitteln können. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, wächst selbstbewusst und sicher heran und entwickelt sich zu einem empathischen und mitfühlenden Menschen.

Alles anders machen zu wollen, als es die eigenen Eltern getan haben, ist ein Wunsch, den viele Menschen hegen. Die Gründe dafür sind ebenso unterschiedlich wie die Persönlichkeiten dahinter. Da liegt die Frage nahe, wie sehr uns unsere Eltern letztlich beeinflussen, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen könnten. Und die Frage, ob wirklich alles anders sein sollte, wenn man eigene Kinder hat.

Das Internet ist voll von Erziehungsratgebern und –konzepten, im familiären Umfeld werden frischgebackene Eltern ebenfalls mit guten Ratschlägen zum Thema Erziehung bombardiert. Die vielen gutgemeinten Ratschläge verstellen oft den Blick auf das Wesentliche, nämlich den eigenen Erziehungsstil, mit dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann.

Das Leben als Kind ist aufregend. Ständig lernen Kinder Neues und die Erlebnisse sind schwer zu verarbeiten. Rituale – gelernte, strukturierte Abläufe – helfen Kindern, indem sie Regelmäßigkeit und Struktur in ihren Tag bringen und durch Vertrautheit Geborgenheit schaffen.

Selbst wir als Erwachsene kennen das Phänomen: Irgendwann ist es einfach zu viel an Input, wir streiken. Kopfschmerzen, schlechte Laune oder ein Wutanfall sind die Folge, wenn das Gehirn nicht mehr in der Lage ist, die anstürmende Flut von Reizen zu verarbeiten. Wie muss es da erst unseren Kindern gehen!

Am Anfang seines Lebens sind die Eltern für ein Kind Dreh- und Angelpunkt, sie geben ihm Werte, Verhaltensweisen und die grundsätzliche Sicht auf die Welt mit. Man spricht hier auch von Prägung. Sie entsteht aus der Summe aller Eindrücke aus dem Umfeld und der Erziehung.

In den ersten Lebensjahren ist Scham Kindern fremd. Sie sind selbst am liebsten nackt und stören sich auch nicht an der Nacktheit anderer. Irgendwann wird dem Kind seine Nacktheit bewusst. Damit und durch den Einfluss der Eltern entsteht das Schamgefühl.

Mamasöhnchen, Papatochter – diese Überkreuzkonstellationen kennt jeder, von der eigenen Familie oder im Freundeskreis. Mitunter entwickeln Kinder ganz besondere Vorlieben für einen Elternteil und oft kommt es dabei zur Überkreuzung der Geschlechter. Wichtig sind diese Beziehungen allemal – wenn auch nicht immer einfach!

Schon sehr früh entwickeln sich Kinder zu Persönlichkeiten mit einer eigenen Meinung, eigenen Bedürfnissen und Ansichten. Als Mitglied der Familie sollten auch sie ein Mitspracherecht erhalten, allerdings immer im Rahmen ihrer geistigen Entwicklung und ihrer Kompetenzen. Kinder, die zu früh zu viel selbst entscheiden dürfen, werden dadurch schnell überfordert.

Beliebt, erfolgreich, selbstbewusst, stark, schön, – diese Eigenschaften wünschen sich Eltern für ihr Kind und versuchen ihr Bestes, um es auf das Leben vorzubereiten. Wir wissen alle, wie wichtig ein stabiles Selbstbewusstsein ist. Doch oft läuft irgendetwas schief und das Kind entwickelt Komplexe.

Kleine Kinder versuchen, Grenzen auszutesten und ihren Willen durchzusetzen. Ihr Mittel ist ohrenbetäubendes Geschrei, das die Nerven der Eltern blanklegt. Auch, wenn es oft einfacher wäre, nachzugeben, sollten Eltern konsequent bleiben. Denn was lernt ein Kind, das so seinen Willen durchsetzen kann?

Zu Zeiten der Großfamilie war es keine Frage: alle Familienmitglieder trugen ihren Teil an der Hausarbeit bei. Heute ist das längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich auch die Kinder an den Aufgaben innerhalb der Familie beteiligen. Dabei spricht vieles dafür.

Eltern lehren ihre Kinder, dass diese die Wahrheit sagen sollen. Selbst nehmen sie es aber häufig mit der Wahrheit nicht so genau. Denn fast alle Eltern erzählen ihren Kindern regelmäßig kleine Lügen. Das glauben Sie nicht? Wir sind sicher, dass auch Sie sich ertappt fühlen werden.