Babys benötigen im ersten Lebensjahr genug Nahrung, Wärme und Zuwendung, um gut zu gedeihen. Über die grundlegenden Bedürfnisse hinaus gibt es jedoch noch so einiges mehr, was ihnen besonders gut tut – und ebenso Dinge, die ihnen eher schaden.

Wie ist es, wenn man sein neugeborenes Kind über Wochen nicht in den Arm nehmen kann? Diese Erfahrung machen viele tausend Eltern von Frühchen jedes Jahr. Wochen und Monate des Hoffens und Bangens ersetzen für diese Eltern die Freuden einer „normalen“ Geburt und der anstrengenden, aber schönen ersten Zeit mit dem Baby. Peter Sommer, ein Vater von Frühchen-Zwillingen berichtet von seinen Erlebnissen und Gefühlen rund um die Geburt und die ersten Lebensmonate seiner Kinder. Ein Bericht, der berührt.

Ein Kind lebt und überlebt durch die Bindung an die Eltern, die in den ersten Stunden nach der Geburt stattfindet. Läuft in dieser Prägungsphase etwas verkehrt, beeinträchtigt dies die Eltern-Kind-Bindung und die Bindungsfähigkeit des Kindes bis in das Erwachsenenalter.

Saugen ist ein Grundbedürfnis, das war schon in der Antike bekannt und so reichen die ältesten Schnullerfunde 3.000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Früher verwendete man Lumpen, heute wird mit Beruhigungssaugern in allen möglichen Formen das Saugbedürfnis gestillt. Und das ist gut so – gerade für Väter, denn die können dem Kind im Gegensatz zur Mutter keinerlei anatomische Alternativen bieten.

Nie mehr in seinem Leben wächst und gedeiht der Mensch so rasant wie in seinem ersten Lebensjahr. Das betrifft die körperliche wie die geistige Entwicklung. Das Gehirn verdoppelt in den ersten 12 Lebensmonaten sein Gewicht. Grund dafür ist die Vernetzung im Gehirn, die mit jeder neuen Erfahrung zunimmt.

Große Augen, runde Gesichter und ein unschuldiger Gesichtsausdruck – das bringt fast alle Erwachsenen zum Schmelzen. Das sogenannte Kindchenschema, so wird die spezielle „Optik“ von Babys und Kleinkindern, aber auch Tierkindern bezeichnet, sieht nicht nur süß aus, sondern hat auch eine wichtige biologische Funktion. Sie sichert Kindern das Überleben.

Babys halten sich sehr gern im Wasser auf, erinnert sie das nasse Element doch ganz direkt an die ersten neun Monate ihrer Existenz im Bauch der Mutter. Den Erwachsenen macht das Baderitual meist ebenso viel Spaß wie dem Kind selbst. Wie und wann gebadet wird, ist Geschmackssache, einige Regeln sollten jedoch beachtet werden.

Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten ein schreiendes Baby zu trösten ist, es in den Arm zu nehmen und herumzutragen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Welche dies genau sind, haben japanische Forscher untersucht und herausgefunden, dass es tatsächlich nichts Beruhigenderes für ein Baby gibt, als auf den Arm genommen zu werden.

Das Pucken – also das enge Wickeln von Säuglingen in Decken oder Tücher – gibt es schon lange. Mittlerweile wird die Technik immer populärer, vor allem bei Eltern sogenannter Schreibabys. Sie sollen durch die enge Wickeltechnik das Gefühl im Mutterleib zurückbekommen und sich dadurch beruhigen.

Die meisten Babys reagieren gleich, wenn sie in die Nähe von Wasser kommen. Spätestens wenn das Köpfchen dem Wasser genähert wird, fangen sie an zu protestieren und rudern wie wild mit den Armen. Andererseits hat das sogenannte Babyschwimmen eine lange Tradition. Zudem gibt es die These, dass es beim Schwimmen ähnlich ist wie mit dem Laufen. Die Fähigkeit ist angeboren. Können Babys also tatsächlich schwimmen?

Frauen haben es meistens zumindest mal an einer Puppe geübt, für Männer ist es oft ein Buch mit sieben Siegeln: Wie kommt das Baby bloß in die Kleider. Gewusst wie, heißt hier die Devise. Kommt noch ausreichend Übung dazu, wird das Anziehen auch für Papa zum Kinderspiel.

Wenn ein Baby geboren wird, haben Verwandte – speziell die Großeltern – meist ein großes Bedürfnis, am Leben ihres Enkelkindes teilzuhaben. Für junge Eltern ist es oft nicht einfach, allen Erwartungen gerecht zu werden – selbst, wenn sie dies wollen. Besonders schwierig wird es, wenn die Großeltern weit weg wohnen und persönliche Treffen schwierig sind. Hier ein paar Tipps, wie junge Eltern die Verwandten bestmöglich unter einen Hut bringen können.

Da sage doch mal einer, Eltern seien nicht lernfähig. Eltern lernen täglich hinzu – über sich und ihr Kind. Sie werden im Umgang mit dem Kind und in Bezug auf die eigenen Ansprüche als Eltern entspannter und souveräner. Während man sich am Anfang nach der Geburt des ersten Kindes große Sorgen oder übermäßig Stress gemacht hat, entwickelt sich später eine gewisse Gelassenheit, die Eltern und Kind meist gut tut. Sie glauben uns nicht? Dann lesen Sie unseren Vergleich – mit einem Augenzwinkern ;-)

Mit einem Baby Auto zu fahren kann eine ziemliche Herausforderung sein. Denn Babys sind guten Argumenten der Eltern gegenüber noch nicht zugänglich und reagieren sofort mit Geschrei, sollten sie sich nicht gut fühlen. Um die Autoreise erträglich zu machen haben wir mit vielen Eltern gesprochen und ihre besten Tipps für Autofahrten mit Babys zusammengestellt.

Man sagt, jedes Kind und jedes Baby sei anders. Für manche Eltern kann das auch wie eine Drohung klingen. Was, wenn Kind Nummer zwei richtig schwierig werden würde? Beispiele für solche Kinder findet man meist im Bekanntenkreis. Aber hin und wieder kommt es ganz anders als erwartet. Ein Erfahrungsbericht …