Autoaggressives oder selbstverletzendes Verhalten kommt besonders häufig bei Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren vor. Die Gründe dafür sind vielfältig und psychisch. Meist führen problematische Lebenssituationen dazu, dass Jugendliche sich ritzen oder anderweitig selbst verletzen.

Wenn sich für Eltern herausstellt, dass ihr Sohn oder ihre Tochter homosexuell sind, bricht oft eine Welt zusammen. Immer noch gilt die sexuelle Orientierung hin zum eigenen Geschlecht als Makel und teilweise sogar als Krankheit. Eine Herausforderung ist es allemal.

Jugendliche in Kategorien einzuteilen und quasi in Schubladen unterzubringen, ist natürlich unsinnig und absurd. Man kann unmöglich von dem Jugendlichen sprechen. Die Persönlichkeiten sind unterschiedlich, die Lebensbedingungen sind es, die Ziele, Wünsche und Ängste sind es auch. Dennoch hat sich die Studie des Sinus-Instituts daran gewagt, ein ungefähres Bild der heutigen Jugend aufzuzeigen. Und das macht deutlich, dass sie enormen Druck spürt.

Für viele Eltern ist es schlichtweg eine Katastrophe, wenn sie erfahren, dass ihr Kind geraucht hat. Eben kam es noch mit einem Lutscher um die Ecke und nun umweht der Geruch von kaltem Rauch Ihren kleinen Liebling. Vaterfreuden hat für Sie einige Anregungen zusammengestellt, wie Sie mit dieser schwierigen Thematik umgehen können.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, streben sie nach einer Abgrenzung von den Eltern. Sie wollen ihre eigenen Ideen verwirklichen, eigene Wege gehen – und trotzdem sollen Eltern noch eine Vorbildfunktion wahrnehmen. Als Freunde wollen Teenager ihre Eltern lieber nicht. Das erscheint peinlich und unangemessen.

Jungen prügeln sich. Mädchen spielen mit Puppen. Dieses konservative Bild der verschiedenen Rollen mag zwar überspitzt sein, doch im wesentlichen trifft es zu. Allerdings nimmt Gewalt, die von Mädchen ausgeht, immer weiter zu. Woran liegt das?

Die Pubertät zieht sich über eine lange Zeit und kann ziemlich nervig sein. Die ersten Anzeichen sind in der Vorpubertät zu spüren, die etwa im 11. Lebensjahr beginnt. Manchmal sind bereits in der Latenzphase erste pubertäre Anzeichen zu entdecken. Das Ende naht meist mit der Volljährigkeit und Eltern können aufatmen.

Die Pubertät ist eine harte Zeit – für die Kinder, weil in ihrem Inneren, aber auch äußerlich große Veränderungen stattfinden und für die Eltern, die sich mit einem völlig neuen Wesen auseinandersetzen müssen. Das zehrt an den Nerven und ist richtig anstrengend. Aus diesem Grund hier ein paar Tipps zum Leben und Überleben mit Teenagern.

Viele Studien haben gezeigt, wie stark der Vater das Männer- und Selbstbild von jungen Frauen prägt. Gerade in der Pubertät wissen viele Männer jedoch nicht, wie sie sich ihren Töchtern gegenüber verhalten sollen. Dabei brauchen Mädchen ihren Vater in dieser Zeit ganz besonders. Familientherapeutin Annegret Noble gibt Tipps, wie Männer zu ihren Töchtern durch die Pubertät hindurch eine enge und vertrauensvolle Beziehung gestalten können.

Es ist ein bisschen wie mit dem Fernsehen oder Computerspielen. Sie zu verbieten, ist sicher kein Weg, um das eigene Kind vor negativen Folgen zu bewahren. Niemand kann und soll sein Kind abschotten, weil er befürchtet, etwas könne ihm schaden. Vielmehr muss man lernen, mit den Rahmenbedingungen zurechtzukommen. Der Zeitpunkt des ersten Alkoholkonsums gehört natürlich auch dazu, fast immer. Doch wie damit umgehen?

Es kommt die Zeit, da verändert sich der Sohn. Er wird irgendwie cool, kleidet sich lässig und hängt mit seinen Kumpels zum „Chillen“ ab. Das ist völlig normal, wenn auch manchmal ein bisschen anstrengend. Schließlich ist Cool-Sein nicht gerade ein Kindergeburtstag, als Junge muss mal auf vieles achten. Der coolen Zeit folgt eine weitere, und die ist für Väter oft eine Herausforderung. Wenn der einst so kleine Junge sich verliebt, wird alles anders. Für alle.

Kinder tun fast alles, um Teil einer Gruppe zu sein – Erwachsenen geht das oft ähnlich. Wir wollen irgendwo dazugehören, wollen anerkannt und geliebt werden. Es liegt in der Natur des Menschen als Gruppenwesen. Mitunter löst dieser starke Wunsch sonderbare und bedenkliche Verhaltensweisen beim Kind aus.

Wenn sich der Körper in der Pubertät verändert und langsam erwachsene Formen annimmt, dann ändert sich alles. Besonders Mädchen sind oft unzufrieden mit ihrem Aussehen, leiden unter Komplexen und neigen zur Selbstverachtung. Aber auch die Jungs haben es nicht leicht und fühlen sich unattraktiv und unproportioniert.

Schule, Ausbildung, Übernahme im Betrieb. Und dann arbeitet man 45 Jahre lang im selben Unternehmen, um sich in aller Ruhe einen schönen Lebensabend mit einer komfortablen Rente zu machen. Das war einmal! Die heutige Realität sieht gänzlich anders aus. Jugendliche haben andere Pläne, wollen Erfahrungen sammeln und sich nicht für den Rest Ihres Lebens festlegen. Gleichzeitig spüren sie einen enormen Druck.

Der Weg zum Erwachsenwerden ist steinig und viele Teenager bringen sich dabei in schwierige Situationen, die sie kaum selbst bewältigen können. Auch wenn unser Nachwuchs in diesem Alter auf Selbständigkeit pocht, ist es hier die Aufgabe der Eltern, zu helfen. Mitunter benötigen die Eltern bei größeren Problemen auch die Hilfe Dritter, etwa von Schlichtern oder Beratungseinrichtungen.