Kinder verändern ihre Eltern - das ist ganz klar. Aber welchen Einfluss hat das Geschlecht der Kinder? Ein Vater zweier Töchter stellt sich die Frage, welche Auswirkung der weibliche Einfluss auf ihn und seinen Blick auf die Welt hat.

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig - für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort - wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Es ist leider nicht nur subjektive Wahrnehmung, wenn man davon ausgeht, dass die Brutalität unter Jugendlichen zugenommen hat. Untersuchungen und konkrete Zahlen belegen, dass die Hemmschwelle sich verändert hat. Aber wie reagiert man geeignet auf Rachegelüste des Sohnes, wenn sein bester Kumpel verprügelt wurde?

Autor Mate Tabula sieht sich nicht als Helikoptervater, der ständig besorgt um seine Kinder herumschwirren muss. Eher als das Gegenteil: als Leuchtturmdaddy.

Mit Kindern ist es so wie beim Sex. Richtig mitreden kann man erst, wenn man selbst einmal erfahren hat, wie es ist, Eltern zu sein. Egal, wie sehr man sich zuvor mit Kindern beschäftigt hat: erst dann, wenn man EIGENE Kinder hat, macht man die komplette Erfahrung mit. Das haben uns auch die Erzieherinnen aus dem Kindergarten bestätigt, die selbst Mütter sind. Erst, wenn man selbst Kinder hat, entdeckt man einige Geheimnissen rund um Kinder.

Etwas ganz anderes verstehen als eigentlich gemeint ist. Das gibt es nicht nur bei der Stillen Post. Oder in der Beziehungskiste. Das ist ein Phänomen, das jung und alt, groß und klein, gleichermaßen trifft. Immer wieder. Mein erstes verbales Kuddelmuddel, an das ich mich erinnern kann, war die Phrase "An und für sich", die für mich lange Zeit nur nach "An und Pfirsich" klang. Zu unserer Nachbarin Frau Winkler sagte ich immer "Frau Linkler". Meiner Zeit voraus war ich, als ich aus dem "König mit der Krone" den "König mit der Drohne" machte. Aber es gibt noch eine Reihe weiterer Beispiele. Von alltäglichen Redewendungen bis hin zu englischen Songtexten.

Junge Eltern oder eher reifere? Was mag wohl besser sein? Die Frage treibt die Menschen schon lange um, und immer häufiger kommen sie zum Ergebnis, dass es sinnvoll ist, eine Weile zu warten, bis man Nachwuchs bekommt. Doch ist diese Herangehensweise vielleicht auch ein wenig Verdrängung, um plötzlich festzustellen, dass es „zu spät“ ist? Junge Väter sind anders als ältere, so viel steht fest. Vor- und Nachteile hat letztlich beides. 

Für einige Elternteile ist es ein Graus, wenn der Steppke wieder mal mit dem Memory in der Hand in der Tür steht oder im Kinderzimmer zusammen mit Papa eine Höhle bauen will und einen mit großen bittenden Augen ansieht. Wie man den „Spaß am Spiel“ auch wieder als Erwachsener entdeckt, erfahren Sie hier.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Eltern reicht dafür schon ein Ausflug in einen nahgelegenen Freizeitpark. Ein Vater berichtet von einer - fast - ganz normalen Fahrt mit Frau und Kindern in den Märchenwald.

Kennen Sie auch Menschen, die ständig den Wettkampf suchen und dann auch unbedingt gewinnen müssen? Die Tochter unseres Autors ist so jemand – ganz im Gegensatz zu ihrem Papa. Sie kämpft verbissen um den Sieg und ist am Boden zerstört, wenn sie verliert. Meistens zumindest...

Der erste Urlaub als Familie ist für viele Paare eine große Umstellung. Konnte man früher die Zweisamkeit genießen und ausspannen, steht nun das Kind im Mittelpunkt und fordert Zeit und Aufmerksamkeit. Erst wenn man das akzeptiert, kann man den Urlaub mit Kind richtig genießen. Ein Vater berichtet von seinen Erfahrungen.

Kleinkinder haben noch kein Schamgefühl. Sie laufen nackt herum, schämen sich nicht, wenn sie irgendwo hinpinkeln und fassen sich öffentlich an ihre Geschlechtsteile. Das ist normal und auch gut so. Doch, es gibt Momente, wo Eltern unter der „Schamlosigkeit“ der eigenen Kinder leiden. Dann, wenn auch unsere Schamgrenze von unseren Kleinen überschritten wird.

Eine Familie zu haben ist wunderbar – aber auch richtig anstrengend. Damit immer genug Kraft vorhanden ist, um in der Familie seinen Platz einzunehmen, brauchen Eltern Auszeiten und zwar unbedingt. Sonst kann es irgendwann tatsächlich zum Burn Out kommen, denn den gibt es nicht nur im Berufsleben.

Für Kinder ist vieles ganz einfach. Auch für große Probleme finden sie Lösungen, auf die Erwachsene so wohl nie kommen würden. Oder wie würden Sie reagieren, wenn sich von Ihnen jemand „Weltfrieden“ wünscht?

Sicher, es gibt ihn. Diesen dezenten Hinweis „Vater werden ist nicht schwer – Vater sein dagegen sehr“. Aber weitere sachdienliche Hinweise gibt es kaum. Ansonsten heißt es immer nur, der Tag der Geburt sei der schönste des Lebens. Und Vater zu sein, sei eine Ehre und von unschätzbarem Wert. Dass diese Sache durchaus auch gewisse Schattenseiten hat, wird gern verschwiegen. Doch ich trete an für eine neue Sicht der Dinge!