In ihren ersten Lebensjahren lernen Kinder unentwegt und sind begierig darauf, neue Erfahrungen zu machen. Motorik, Geschick und Koordination lassen sich ausgezeichnet durch handwerkliches Arbeiten schulen – am besten zusammen mit Papa, denn das macht Spaß und fördert die Vater-Kind-Bindung durch die gemeinsame Aktivität.

Es ist erstaunlich. Mein Sohn war nie jemand, der sich morgens nichts Besseres vorstellen konnte, als zur Schule zu gehen. Er war auch nie jemand, der sich freiwillig hinsetzte und Hausaufgaben machte. Inzwischen ist er 15 und bereitet sich nach wie vor immer erst auf den letzten Drücker auf Klassenarbeiten vor. Das alles ist allerdings nicht das, was erstaunlich ist. Erstaunlich ist, zu wie viel Disziplin mein Sohn in der Lage ist, wenn es um Kreativität geht. Da kann er schon einmal Zeit und Raum vergessen.