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8 September, 2017 - 10:53
 

Eine Frage der Planung - 10 Tipps für den perfekten Kindergeburtstag

Ein Kindergeburtstag ist im besten Fall eine spaßige Angelegenheit - zumindest für die Kinder. Väter (und natürlich auch Mütter) sind beim Kindergeburtstag natürlich eher in der Pflicht, auch ein wenig Arbeit zu verrichten. Denn eine Party organisiert sich natürlich nicht von alleine.

© Kzenon - Fotolia.com

Was Väter bei der Organisation eines Kindergeburtstages beachten müssen und wie auch die erste Feier sauber über die Bühne geht, verraten diese 10 einfachen Tipps.


10 Tipps für einen gelungenen Kindergeburtstag


1. Der erste große Kindergeburtstag: Ab wann eine Kindergeburtstagsparty groß ist, auch da scheiden sich die Geister. Grundsätzlich gibt es aber eine einfache Maßregel bei der Größe der Feier. Es sollten so viele kleine Gäste eingeladen werden wie Kerzen auf der Torte zu finden sind.
So bleiben die ersten Feiern übersichtlich und können vernünftig geplant werden.
Eine erste größere Party mit vielen Freunden und eventuell exotischer Location empfiehlt sich frühestens dann, wenn das Kind gut in der Grundschule angekommen ist. Der neunte oder zehnte Geburtstag ist hierfür gut geeignet.


2. Eine gute Feier muss gut geplant sein: Es mag seinen Reiz haben, am Tag des Geburtstags in aller Frühe noch die letzten Einkäufe zu tätigen, aber ein guter Kindergeburtstag beginnt schon Wochen, oft Monate im Voraus.
Vor allem wer Schnäppchen schlagen möchte, sollte mit offenen Augen einkaufen gehen. Vielleicht gibt es gerade heruntergesetzte Kinderteller, besonders raffinierte Geburtstagskerzen und auch abgepackte Snacks werden auch nicht so schnell schlecht.
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich der Kauf immer noch in letzter Sekunde ergänzen und die Chancen stehen gut, dass noch etwas Wichtiges fehlt. Aber die Grundlage für die Feier sollte schon in der Woche vor dem Geburtstag stehen.


3. Wer steht auf der Gästeliste: Keine gute Feier ohne Gäste, das gilt auch für den Kindergeburtstag. Wen der Nachwuchs einladen möchte, bleibt natürlich ihm/ihr überlassen, aber natürlich stehen die Eltern in der Verantwortung, die Kommunikation zu führen.
Natürlich ist auch eine Einladung per E-Mail möglich, aber wirklich schön ist das nicht. Klassische Einladungskarten sind nicht nur persönlicher, sondern auch charmanter. Auf https://www.meine-kartenmanufaktur.de/ können Karten nicht nur einfach bestellt, sondern individuell gestaltet werden. Das macht die Einladung noch einmal etwas persönlicher.
Verschickt werden sollten die Einladungen mindestens zwei Wochen vor dem Geburtstag, etwas langfristiger sollte geplant werden, wenn der Nachwuchs in den Sommerferien Geburtstag feiert. Denn wenn Kinder die Karten selbst überreichen, dann meist am letzten Schultag.


4. Geteilte Freud ist doppelte Freud: Wenn Freunde dicht beisammen Geburtstag haben, lassen sich die Partys oftmals zusammenlegen. Das spart nicht nur Geld, mit anderen Eltern lässt sich eine Feier auch besser organisieren.
Und wenn ohnehin der gleiche Freundeskreis zu zwei kleinen Feiern ginge, bietet sich eine große Party umso mehr an.
Außerdem vereinfacht das die Suche nach mehr erwachsenen Verantwortlichen und das schadet nie.


5. Die richtige Location: Mit einem großen Garten und einem üppigen Haus kann auch eine Feier in den eigenen vier Wänden durchaus reizvoll sein, aber eine große Gruppe Kinderfüße ist vielleicht doch in einer externen Location besser aufgehoben. Außerdem lieben Kinder den Ausflug ins Abenteuer und wissen die Abwechslung zu schätzen.
Hier bieten sich Spielparadiese, Outdoor- und Indoorspielplätze oder Bowlingbahnen ebenso an wie spezielle Kinderführungen in Klettergärten oder geführte Kindertouren durch Schlösser, Botanische Gärten und Co. Natürlich lohnt sich hier frühzeitiges Buchen besonders, um lang gehegte Kinderwünsche ohne Kompromisslösung erfüllen zu können.


6. Das Programmangebot: Kinder wollen unterhalten werden und gerade auf Geburtstagspartys soll etwas Besonderes geschehen. Ob dies nun Magier, Clowns, Ponys oder Superhelden sind, ein gutes Programm ist ein echter Pluspunkt auf Partys, da Kinder sich dadurch auch einfach einmal entspannen und berieseln lassen können. Auch die Erwachsenen erhalten dadurch eine durchaus willkommene Pause.
Für Kinder mit aktiven Interessen bietet es sich außerdem an, die Kinder in die Rolle der Entertainer schlüpfen zu lassen. Eine Karaokemaschine lässt sich auch einmal für einen Tag buchen, auch Heimkonsolen lassen sich mit den richtigen Games bestens als Gesangsstation nutzen.
Sportlichere Kinder wissen auch ein organisiertes Turnier auf dem Bolzplatz zu schätzen oder lassen sich von sportlichen Aktivitäten im Park mitreißen.
Und bei jüngeren Kindern spricht auch nichts gegen eine Themenparty im Kostüm. Wer würde nicht lieber als Fee, Superheld oder Star feiern?
Gerade als moderner Vater sollte eigentlich klar sein, dass Unterhaltungselektronik, Tablets und Smartphones nicht der Feind sind. Kinder lieben elektronische Geräte und diese können auch auf Geburtstagspartys eine hilfreiche Rolle einnehmen.
Ein Tablet, ein Fotodrucker und ein (selbstgebasteltes) Kabuff sind etwa eine tolle Fotokabine für bleibende Erinnerungen und an kalten oder regnerischen Tagen kann auch ein Multiplayer-Turnier an der Heimkonsole die Kinder perfekt unterhalten.
Natürlich sollte das alles maßvoll geschehen, aber für einen rein analogen Geburtstag gibt es - je nach Kinderwünschen - auch keinen Grund.


7. Spielpausen: Ebenso wichtig wie ein Programm sind Pausen im Programm. Kinder brauchen auch einmal Rückzugsräume und dürfen gerne auch für eine gewisse Zeit sich selbst überlassen werden. Eltern sollten entsprechend dafür sorgen, dass es auf Feiern auch ruhige Ecken gibt, nicht nur bunte Spielstätten.


8. Das leibliche Wohl: Natürlich müssen die Kinder kulinarisch versorgt werden und neben Klassikern wie Pizza und Nudeln mit Tomatensauce sowie dem obligatorischen Kuchen gehören auch Snacks dazu.
Ein offenes Buffet hilft Kindern dabei, auch Pausen zwischen den Mahlzeiten entsprechend zu überbrücken. Dabei müssen es nicht nur Süßigkeiten und Chips sein, selbstgemachte Gemüsefrikadellen, Snackstangen und Dips oder Obst sollten ebenfalls zur Verfügung stehen.
Die meisten Eltern werden es ohnehin melden, wenn bei ihren Kindern Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen, aber es schadet auch nichts, im Vorfeld noch einmal nachzufragen.


9. Kleine Gaben für die Gäste: Auf Kindergeburtstagen wird natürlich nicht nur der feiernde Nachwuchs beschenkt, auch die Gäste erhalten eine bleibende Erinnerung an den Tag. Im Englischen spricht man hier auch von Swag Bags - aber auch im deutschsprachigen Raum können Eltern hier brillieren.
So sollten die kleinen Beutelchen auf das Thema der Feier abgestimmt sein und können auch gerne aktuelle Trends (wie Fidget Spinner) mit einbeziehen.


10. Die großen Gäste: Auch zwei gut organisierte Elternteile können auf größeren Partys Probleme damit bekommen, den Überblick zu bewahren. Es ist entsprechend keine Schande, andere Eltern um Hilfe zu bitten.
Die Feier wird leichter und übersichtlicher, wenn die Last auf mehr Schultern verteilt wird und viele Eltern wissen die Gelegenheit zu schätzen, entspannt mit einem Bier oder Sekt in der Hand zu plauschen, während die Kinder sich größtenteils mit sich selbst beschäftigen.


Eine Feier planen ist kein Kindergeburtstag

Den ersten großen Kindergeburtstag zu organisieren stellt gerade Väter vor eine Herausforderung. Denn natürlich soll alles perfekt sein - das aber wird sich bei aller Vorbereitung praktisch kaum umsetzen lassen.

Deswegen sollte immer etwas Spielraum eingeplant sein, auch auf den besten Kindergeburtstagen geht einmal etwas schief. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

Schließlich sollen Geburtstag und Feier als gelungen in Erinnerung bleiben, nicht als makellos.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de