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12 April, 2016 - 10:10
 

Die besten Tipps, wenn das Baby schreit

Und manchmal kommt es anders als man denkt. Egal, wie gut man sich auf das Baby vorbereitet hat, wenn der Nachwuchs beschließt, die ersten Monate durchzuschreien, dann geht es ums nackte Überleben. Vaterfreuden hat die besten Tipps für leidgeprüfte Väter zusammengestellt.

© Brebca - Fotolia.com

Warum Babys schreien lässt sich in den ersten Lebensmonaten meist schwer herausfinden. Sie sind eben sogenannte Schreibabys und Eltern können nicht viel mehr tun als sie herumzutragen und den Lärm über sich ergehen lassen. Oder etwa nicht? Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen und manchmal helfen die kuriosesten Dinge, um das Kleine zum Schweigen zu bringen – wenn auch nur für kurze Zeit.

 

  • Eines der probatesten Mittel, ein Baby zu beruhigen ist, es herumzutragen. Wenn das normale auf dem Arm tragen nicht hilft, versuchen Sie es mit einem Tragetuch. Eng an einen warmen Körper gepresst, schlummern viele Schreibabys stundenlang.
  • Sie wollen endlich mal wieder ein Gespräch mit Ihrer Frau führen, ohne dass Sie sich über das Babygebrüll hinweg anschreien müssen? Dann setzen Sie sich ins Auto und fahren Sie eine Runde durch die Gegend. Neun von zehn Babys schlummern selig, zumindest solange sich das Auto bewegt.
  • Sie können vor Müdigkeit die Babywiege nicht mehr schaukeln, in der Ihr Kind gerade selig liegt, wissen aber, dass es weiter schreien wird, sobald Sie Pause machen? Aus Amerika stammen elektrisch betriebene Babywippen und – schaukeln. Auch wenn Sie für das Kind nicht optimal sind. Die eine oder andere ruhige Stunde wird Ihnen gut tun.
  • Eng gewickelt schläft sich gut – Pucken ist eine Wickeltechnik für Babys, die auf den ersten Blick absonderlich erscheint, aber oft Wunder wirkt. Das Baby wird dabei ganz eng in ein Tuch gewickelt, die Arme liegen am Körper. Die Enge erinnert an den Mutterleib und lässt viele kleine Schreihälse sanft und vor allem nachhaltig einschlummern.
  • Die Geräusche von Fön und Staubsauger, das weiße Rauschen des Fernsehers oder „Schsch“-Geräusche können ebenfalls beruhigend wirken. Um Strom zu sparen und die Lautstärke kontrollieren zu können, nehmen Sie die Geräusche einfach auf und spielen Sie sie neben dem Baby ab.
  • Manche Babys sind zum Schweigen zu bekommen, wenn Sie im Kinderwagen umher geschoben werden. Leider nur, wenn das Gefährt sich auch wirklich bewegt! Wenn Sie nicht über ein Laufband verfügen, können vielleicht Freunde oder Verwandte die ein oder andere Schiebeschicht übernehmen, ansonsten wechseln Sie sich mit Ihrer Frau ab oder gehen manchmal einfach auch zusammen, um die frische Luft und die Stille zu genießen.

 

Sollten Sie auf die Idee kommen, Ihr Kind einfach mal schreien zu lassen, weil ohnehin nichts nützt, sollten Sie folgendes bedenken: Wird ein Baby nach 90 Sekunden Geschrei nicht erlöst, dauert es drei bis 50 mal länger, bis es sich wieder beruhigt hat. Also zögern Sie nicht zu lange und denken Sie immer daran, dass Ihr Baby nicht schreit, weil es Sie ärgern oder quälen will, sondern weil es sich selbst mit etwas herumquält.

 

 

Haben wir etwas vergessen? Fällt Ihnen noch ein besonders guter Tipp ein? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen im Kommentarfeld.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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