Von außen blickt man auf Situationen oft klarer. Das gilt auch und ganz besonders für die Kindererziehung. Selbst sieht man oft, wie Eltern ihre Kinder unangemessen behandeln – oder ist zumindest der Ansicht. Die Entscheidung, ob man sich in solchen Fällen einmischt oder nicht, ist nicht ganz einfach.

Ein Kind spricht das aus, was ihm durch den Kopf geht. Ganz egal, wie das auf die betroffene Person wirken könnte. Autor Nils Pickert berichtet von den Erlebnissen mit seinem Sohn, der seine Meinung ungefiltert kundtut..

Wer Kinder hat, kennt das Phänomen: Der bisher so aufgeschlossene Säugling beginnt plötzlich, sich vor jedem zu fürchten, den er nicht ausgesprochen gut kennt. Selbst die zuvor so begeistert aufgenommenen Großeltern werden mit lautem Weinen begrüßt und der Kleine ist erst einmal nicht zu bewegen, auf Omas Arm zu kommen.

Kinder sind in der Regel vertrauensselig. Das ist eine schöne Eigenschaft, dennoch sollten die Kleinen so früh wie möglich einige Regeln im Verhalten gegenüber fremden Personen erlernen. Die Kunst ist, ihnen diese zu vermitteln, ohne ein grundsätzliches Misstrauen zu erzeugen oder ihnen Angst zu machen.

Schwangere Frauen können ein Lied davon singen. Ob Mutter, Schwiegermutter oder beste Freundin, jeder hat unzählige gute Tipps und weiß es am besten. Nach der Geburt haben dann auch Sie als Vater unter der Besserwisserei zu leiden. Diplomatie und ein guter Kontakt mit dem Bauchgefühl sind jetzt hilfreich.

Vorsicht und Angst liegen oft eng beisammen und doch ist der Unterschied groß. Während das eine wachsam und sicher macht, lässt einen das andere den Kopf verlieren oder man erstarrt. Doch wie bringen wir unseren Kindern diese Grenze bei? Insbesondere wenn es um fremde Menschen geht, ist das oft eine Gratwanderung.

Kinderkrippen sind Tageseinrichtungen für Kleinkinder unter drei, viele Krippen nehmen jedoch bereits Säuglinge auf, die meisten Kinder werden mit einem bis eineinhalb Jahren zum ersten Mal in die Krippe gebracht. Damit der Start in der Kinderkrippe gut klappt, können Eltern im Vorfeld einiges tun.