Der Begriff wurde in den 1960ern von einem deutschen Pädagogen geprägt und meint Kinder, die nach der Schule einige Stunden allein zuhause verbringen, weil die Eltern noch arbeiten. Wenn mit dieser Situation achtsam und liebevoll umgegangen wird, nehmen die Kinder keinen Schaden, sondern können die Vorzüge sogar genießen.

Das Kind spielt friedlich in seinem Zimmer, während man selbst die Post erledigt oder ein Buch liest. Für viele Eltern ist diese Vorstellung ein schöner Traum, denn ihr Kind kann nicht einmal fünf Minuten alleine spielen und braucht ständig einen Erwachsenen zum Bespaßen. Vaterfreuden erklärt, wie man das vermeiden kann.

Jahrelang umsorgen Eltern ihr Kind, sind immer da, schützen und behüten es. Doch je älter es wird, desto selbstständiger wird das Kind und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem es allein zuhause bleiben kann. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, hängt nicht nur vom Kind, sondern auch von den Eltern ab.