Alle Eltern wollen, dass ihr Kind gute Leistungen in der Schule bringt – einen kleinen Streber wünschen sich aber die wenigsten. Wie fördert man Ehrgeiz, ohne das Kind zum langweiligen Musterschüler und Opportunisten und damit zum Außenseiter zu machen? Der natürliche Ehrgeiz ist unseren Kindern in die Wiege gelegt. Ihn zu fördern, ohne das Leistungsstreben überzubetonen ist der richtige Weg.

Belohnungen können für Kinder Ansporn sein, sich in einer Sache besonders anzustrengen. Sie erhöhen die Motivation und sind oft einfach eine schöne Überraschung. Sinnvoll belohnen ist jedoch oft gar nicht so leicht. Denn schnell wird das, was als Ausnahme gedacht war, zur Gewohnheit, die vom Kind dann auch eingefordert wird.

Die meisten Kinder können sich in der Gruppe gut bewegen, das beweisen sie schon beim Spiel im Kindergarten. Um die Fähigkeit, sich einzugliedern zu fördern, eignen sich Mannschaftssportarten ganz ausgezeichnet. Kinder lernen im Team zu bestehen, gemeinsam Erfolge zu feiern und Niederlagen zu verkraften.

Jeweils in der Mitte und zum Ende eines Schuljahres wird das Thema Zeugnis brandaktuell. Manche Eltern können einfach nur stolz auf die Leistungen ihrer Kinder sein, für andere bringt das Zeugnis böse Überraschungen zum Vorschein. Wie macht man es richtig, wenn das Kind nicht die erwarteten Noten mit nach Hause bringt?

Wenn das Kind gute oder sogar sehr gute Leistungen in der Schule erbringt, ist das für Eltern ein Grund zur Freude und zum Stolz. Doch wie zeigt man das am besten? Sind besondere Belohnungen oder Geschenke für gute Noten der richtige Weg?

Jeden Morgen das Gleiche: Lilly geht mit bleichem Gesicht und zitternden Knien zum Bus, nachdem ihre Mutter sie fast mit Gewalt aus dem Haus geschoben hat. Angst vor jedem Schultag trifft zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Kinder, die Tendenz ist steigend. Warum haben Kinder Schulangst und wie können Eltern helfen?

Wie viel Leistungsdruck ein Kind aushält, ist von Kind zu Kind absolut verschieden. Den einen ist es egal, andere Kinder brechen unter Druck zusammen, wieder Andere werden dadurch angespornt. Wichtig ist aber auf jeden Fall: Zu viel Leistungsdruck beeinträchtigt die unbeschwerte Entwicklung Ihres Kindes und kann es sogar krank machen.

Unbeschwerte Kindheit? Spiel, Spaß, Spannung? Von wegen! Schon 6-Jährige empfinden einen außergewöhnlich hohen Leistungsdruck. Das gilt nicht nur in der Schule, sondern bezieht sich auf die Anforderungen des Lebens insgesamt. Der Druck kommt aus allen möglichen Richtungen, oft jedoch auch aus dem Elternhaus selbst. Kinder beobachten sehr genau. Und stellen fest, wie es ihren Eltern geht. Das überträgt sich auf die Kinderseele.

Rund 80% aller Kinder und Jugendlicher stehen die Schulzeit mehr oder weniger tapfer durch. Die übrigen 20% setzen sich gegen den Druck und die dort geltenden Regeln zu Wehr und verweigern – mehr oder weniger offensiv - die Leistung, die in der Schule von Ihnen gefordert wird.

Wer kennt das nicht: Das Kind hat keinen Bock auf Hausaufgaben, ist unkooperativ und zickig, wenn die Eltern helfen wollen. Um dem Frust am Nachmittag vorzubeugen, gibt es einige Hilfsmittel: