Skip to main content

Suche

18 September, 2009 - 10:42
 

Checkliste Babygeschrei

Um ein Baby zu beruhigen müssen Sie zunächst immer mit ihm Kontakt aufnehmen, um dem Kind zu zeigen, dass Sie da sind und ihm helfen werden.

© Ilka Burckhardt - Fotolia.com

Ablauf der Kontaktaufnahme:

  • Baby ansehen
  • Zureden (beruhigend, nicht zu laut)
  • Körperkontakt (entweder nur berühren und streicheln oder bei Bedarf aufnehmen)
  • Eventuell Schnuller geben
  • In den Arm nehmen und sanft bewegen (wiegen, tragen)
  • Bei Bedarf Umgebung verändern (ruhiger Raum, ohne grelles Licht)

Analyse Anlass und Behebung

  • Umgebungsfaktoren (waches Baby):
  • Baby hat Angst vor unbekannter Person - Kontakt aufnehmen, Baby in Arm nehmen
  • Lautes Geräusch etc. - Kontakt aufnehmen, Baby in Arm nehmen

 

Baby-eigene Faktoren:

  • Baby hat Hunger (in den ersten Lebenswochen alle 2 bis 4 Stunden) - füttern
  • Windeln sind voll (Geruchsprobe) - wechseln
  • Baby ist müde / Überreizt - in Arm nehmen und beruhigen, dann in ruhigen Raum bringen und in sein Bettchen legen; beim Kind bleiben, bis es sich beruhigt hat, Körperkontakt halten
  • Kind ist zu warm / zu kalt - in Arm nehmen und Beruhigen, Kleidung anpassen
  • Kind hat Schmerzen? Eventuell Bauchmassage bei Koliken, Körperkontakt, bei Bedarf Arzt konsultieren

Baby hat geschlafen (und soll eventuell weiterschlafen)

  • Kontaktaufnahme wie oben, aber vorerst Baby nicht aufheben
  • Sanft zureden, Baby streicheln, eventuell Spieluhr anmachen, Mobile bewegen, Schnuller geben
  • Wenn alles nicht funktioniert (Baby schreit noch mehr), dann aufnehmen, wiegen, bewegen

 

Auch, wenn es am Anfang schwer erscheint - Sie bekommen das hin und werden bald viel schneller sehen, woran es Ihrem Kind gerade fehlt.

 

Machen Sie sich auf gar keinen Fall verrückt. Es ist normal, dass Babies schreien. Ab und zu auch ohne Grund. Tun Sie Ihr Möglichstes und versuchen Sie, ruhig zu bleiben. Ihre eigene Ruhe (oder Ihr Stress) überträgt sich auch auf Ihr Baby. Versorgen Sie ihr Kind gut und geben Sie ihm die Zuneigung, die es braucht. Damit haben Sie schon fast gewonnen.

 

Vaterfreuden auf Facebook   Vaterfreuden auf Twitter
Artikel bewerten
 

Autor

Redaktion Vaterfreuden.de