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15 Februar, 2015 - 12:27
 

Zum Wegwerfen zu schade - Wohin mit den Kindersachen?

Kinder wachsen in den ersten Lebensjahren enorm schnell – Kleidung allerdings nicht; Spielzeug passt sich ebenso wenig an die Entwicklung des Kindes an. Wer noch in der Familienplanung steckt, hebt die Sachen auf fürs nächste Kind. Andernfalls muss das Zeug weg – nur wohin ist die Frage?

© Elina Ryzhenkova - Fotolia.com

Viele Kleidungsstücke tragen Kleinkinder nur ein oder zweimal – oder vielleicht auch überhaupt nicht. Allzu schnell sind sie den Kleidergrößen schon wieder entwachsen, kaum haben Mama, Tante oder Oma sie eingekauft. Die Entsorgung bleibt jetzt an Ihnen hängen? Dann finden Sie unter den nachfolgend aufgeführten Möglichkeiten, Kindersachen wieder loszuwerden, vielleicht die Lösung.


Flohmarkt oder Kindersachenbazar

Wer Ambitionen hat, sich selbst einmal als Verkäufer zu versuchen, für den ist der Stand auf Flohmarkt oder Kindersachenbasar das Richtige. Flohmärkte finden im Sommer fast jedes Wochenende irgendwo statt, im Herbst und Winter sind immer mehr Hallenflohmärkte zu finden. Im Netz kann man die Daten und vor allem auch die Anmeldefristen und –bedingungen der Märkte nachlesen, zum Beispiel hier: http://www.markt.de/Veranstaltungen,+Tickets/categoryId,1900000000/keywords,flohmarkt/suche.htm.

Findet sich kein passender Flohmarkt, dann sollten Sie auf den nächsten Kindersachenbasar in Ihrer Nähe erkundigen. Oft veranstalten Kindergärten oder Elterngruppen diese Märkte, auf denen man Kleidung und alles rund ums Kind ver- und ankaufen kann. Das Preisniveau ist auf den Basaren meist eher niedrig, da es weniger darum geht, Geld zu verdienen als die Kleidung loszuwerden. Die Einnahmen kommen in der Regel dem veranstaltenden Kindergarten, also den Kindern, zugute, oft werden die Gelder auch gespendet.


Verkauf bei eBay und Co.

Wer keine Lust auf Flohmärkte oder Basare hat, kann Kinderkleidung, Kinderwägen, Spielzeug und was sonst noch aussortiert wird, über Online-Auktionshäuser verkaufen. Der Meistbietende erhält den Zuschlag, nach Zahlungseingang auf dem Konto wird die Ware von Ihnen versendet. Das kann mühsam sein, wenn man viel zu verkaufen hat und zu den Menschen gehört, die solche Arbeiten gern hinausschieben. Wer es sich in dieser Hinsicht möglich leicht machen will, verkauft Kleider- oder Spielzeugpakete. Die Einnahmen sind dann zwar in der Regel etwas geringer als beim Einzelverkauf der Waren – der Stress beim Versenden allerdings auch.


Ab mit den Klamotten in die Sozialboutique

Verschiedene gemeinnützige Vereine wie die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas oder das Deutsche Rote Kreuz betreiben in verschiedenen Städten sogenannte Sozialboutiquen. Sie können Kinderkleidung und Zubehör dort abgeben, die Sachen werden dort für wenig Geld verkauft. Einkaufsberechtigt in solchen Läden sind in der Regel nur Personen, deren Einkommen nachweislich unter dem Existenzminimum liegt.

Sozialboutiquen oder auch der Altkleidercontainer sind nicht jedermanns Sache – wenn es Ihnen aber nichts ausmacht, den Kinderkram zu verschenken ist das allemal besser, als alles wegzuwerfen.


Babys in der Verwandtschaft

Frischgebackene Eltern oder solche, die es in absehbarer Zeit noch werden wollen, sind manchmal ebenfalls dankbar für Kinderkleidung, insbesondere für Erstausstattungen. Allerdings möchten die Empfänger meist nur ausgewählte Kleidungsstücke und nicht ihren ganzen alten Kram. Machen Sie sich also auf eine Wühlerei gefasst.


Kinderkleidung wieder loszuwerden ist meist schwieriger, als sie einzukaufen. Neben den genannten Möglichkeiten können Sie sich übrigens auch nach Hilfsorganisationen erkundigen, die Kleidung und Spielsachen in Schwellenländer versenden. Spenden sind dort immer willkommen, allerdings sollten Sie die Organisation gründlich auf ihre Seriosität prüfen. Mitunter gibt es auch Privatpersonen, die in Eigenregie Spendentransporte planen. Diese sind meist in den Medien bekannt und gute Ansprechpartner für Ihre Kleider- und Spielzeugspende.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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