Skip to main content

Suche

15 September, 2016 - 21:42
 

Passivrauchen – pures Gift für Kinder

Tabakrauch enthält mehrere 1.000 Stoffe, die den Organismus schädigen, die Atemwege reizen und als krebserregend gelten. Der Rauch gehört zu den häufigsten Giften im Innenbereich und ist nicht nur für Raucher sondern auch für alle anderen Anwesenden extrem schädlich. Besonders hart trifft das Passivrauchen Kinder, die oft gar nicht die Möglichkeit haben, den schädlichen Dämpfen aus dem Weg zu gehen.

© Brebca - Fotolia.com

50% aller Kinder wachsen in Raucherhaushalten auf. Vor allem für Kleinkinder und Babys, die sich zum Großteil in Innenräumen aufhalten, besteht ein erhöhtes Krankheitsrisiko, da sie dem Tabakrauch ausgesetzt sind. Hinzu kommt, dass Kleinkinder zwei- bis dreimal so oft einatmen wie Erwachsene und dementsprechend mehr Schadstoffe durch die Atemluft aufnehmen. Diese Risiken bestehen für Ihr Kind, wenn es gezwungen wird in einer Umgebung zu leben, in der geraucht wird:

  • Bindehautreizungen, Kopfschmerzen und Übelkeit als Akutreaktionen
  • Bronchitis und Lungenentzündung
  • Chronische Mittelohrentzündung
  • Bronchiaasthma
  • Allergische Hautreaktionen
  • Schäden an der Innenwand von Blutgefäßen


Um Kinder vor diesen Gefahren zu schützen und ihnen darüber hinaus das ständige Einatmen von Tabakrauch zu ersparen, sind im Zusammenleben mit Kindern folgende Regeln unbedingt einzuhalten:

  • Wohnung und Auto müssen rauchfrei gehalten werden. Wenn weder Balkon, Garten oder Terrasse zur Verfügung stehen, kann ein Zimmer als Raucherzimmer deklariert werden – allerdings nur dann, wenn das Kind sich dort nicht aufhält und unter der Bedingung, dass der Raum anschließend ausdauernd gelüftet wird.
  • Auch Besucher sollten sich an diese Regelung halten.
  • Wenn auf Familienfeiern und Festen Kinder anwesend sind, sollte auch dort nicht geraucht werden.
  • Gehen Sie mit Kleinkindern nicht in Gaststätten, in denen geraucht wird.

Verantwortungsvolle Eltern bieten Ihrem Kind eine komplett rauchfreie Umgebung, um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden nicht zu beeinträchtigen. Eltern, die rauchen, sollten möglichst mit dem Rauchen aufhören oder sich zumindest einschränken. Nicht nur der Gesundheit wegen, sondern auch, um dem Kind ein positives Vorbild zu bieten.

 

www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/555982/risiken-passivrauchen-weiter-unterschaetzt-kinder-leidtragenden.html
 

Vaterfreuden auf Facebook   Vaterfreuden auf Twitter
Artikel bewerten
 

Autor

Redaktion1 Vaterfreuden.de