Küsschen für die Oma oder die stark parfümierte Tante, höflich sein um jeden Preis. Ist doch gar nicht schlimm, oder? Für Kinder fühlt sich das, was wir Erwachsenen so selbstverständlich einfordern, oft gar nicht angenehm an und es gibt gute Gründe, warum Sie Ihrem Kind hierbei sein Selbstbestimmungsrecht lassen sollten!

Babys und kleine Kinder haben ein großes Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Je älter die Kinder werden, umso weniger ausgeprägt ist der Wunsch nach Kuscheln und Berührungen – ganz weg geht er allerdings nie und das ist auch gut so.

Am Anfang eines Lebens ist die Haut das mit am besten entwickelte Organ. Körpernähe und Streicheleinheiten sind deshalb besonders wichtig. Sie vermitteln dem Baby nicht nur ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit, sondern fördern ebenso die geistige Entwicklung.

Für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder vor allem eins: Liebe. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Eltern Zuneigung und Geborgenheit vermitteln können. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, wächst selbstbewusst und sicher heran und entwickelt sich zu einem empathischen und mitfühlenden Menschen.

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Babys, das Stillen wird deshalb von Medizinern und Hebammen ausdrücklich empfohlen. Woran sich die Geister scheiden ist die die ideale Länge der Stillzeit. Sechs Monate ausschließlich Stillen, lauten viele Empfehlungen, britische Forscher sind allerdings anderer Meinung und halten diese Zeit für zu lang.

Die frühe Eltern-Kind-Bindung sichert dem Baby in den ersten Lebensmonaten und Jahren das Überleben. Es ist auf die Fürsorge seiner Bezugspersonen angewiesen. Gesichert wird diese durch die Bindung, die sich bereits in den ersten Lebenstagen entwickelt und immer mehr verstärkt wird.

Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten ein schreiendes Baby zu trösten ist, es in den Arm zu nehmen und herumzutragen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Welche dies genau sind, haben japanische Forscher untersucht und herausgefunden, dass es tatsächlich nichts Beruhigenderes für ein Baby gibt, als auf den Arm genommen zu werden.