Kinder machen im Laufe ihrer Entwicklung verschiedene Phasen durch und wirken mehr als einmal auf Eltern reichlich „seltsam“. Meist handelt es sich tatsächlich nur um eine problematische Phase, die auch wieder vergeht. Es gibt allerdings Warnzeichen, die auf eine tatsächliche Störung hinweisen können.

Ihr Kind hat einfach keinen Bock auf Schule und Lernen und verhält sich total unkooperativ? Strafen und Vorwürfe und endlose Vorträge helfen hier wenig, vielmehr müssen Sie Ihrem Kind aus seinem Motivationsloch heraushelfen.

Kein Bock auf Schule – wir müssen nur ein paar Jahre zurückdenken und werden uns ganz sicher daran erinnern, dass wir dieses Gefühl auch schon kannten. Doch die Rollen verändern sich. Wer heute Kinder hat, sieht das Ganze aus einer anderen Perspektive. Und bekommt Angst davor, was für Auswirkungen Leistungsverweigerung haben kann. Wann ist sie der Teil eines normalen Entwicklungsprozesses und wann wird sie wirklich gefährlich?

Kinder, die mehrmals die Schule ganztägig schwänzen, werden nach deutschem Recht als Schulverweigerer bezeichnet. Die Gründe, warum Kinder nicht in die Schule gehen wollen, sind vielschichtig. Vaterfreuden gibt Tipps, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Wie viel Leistungsdruck ein Kind aushält, ist von Kind zu Kind absolut verschieden. Den einen ist es egal, andere Kinder brechen unter Druck zusammen, wieder Andere werden dadurch angespornt. Wichtig ist aber auf jeden Fall: Zu viel Leistungsdruck beeinträchtigt die unbeschwerte Entwicklung Ihres Kindes und kann es sogar krank machen.

Die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH, FORSA hat im Jahr 2005 in einer Studie ermittelt, dass jedes fünfte Kind in Deutschland an Prüfungsangst leidet. Auch wir Erwachsene kennen das Problem. Prüfungsangst lähmt und verhindert Leistungen. Wir geben ein paar Tipps, wie Sie Ihrem Kind helfen können, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Jeden Morgen das Gleiche: Lilly geht mit bleichem Gesicht und zitternden Knien zum Bus, nachdem ihre Mutter sie fast mit Gewalt aus dem Haus geschoben hat. Angst vor jedem Schultag trifft zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Kinder, die Tendenz ist steigend. Warum haben Kinder Schulangst und wie können Eltern helfen?

Früher stand an der Klotür der Schule vielleicht „Sabine ist doof“. Für Sabine war das schon ziemlich schlimm. Im Zeitalter des Internets wurde die Toilettentür durch so genannte Gossip-Portale ersetzt. Cyber- oder Internet-Mobbing nennt sich das systematische Niedermachen von Kindern durch Kinder.

Gedacht ist das Zwischen- oder auch Halbjahreszeugnis als Orientierung für die zweite Jahreshälfte. Für jedes zweite Schulkind und dessen Eltern bedeutet es allerdings Stress pur. Sind die Noten schlechter als gewünscht, steigt der Druck, was sich nicht unbedingt positiv auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.

Fünf bis zehn Prozent aller Kinder leiden an einer Rechtschreibschwäche und haben dadurch erhebliche Probleme und Nachteile in der Schule. Diese Entwicklungsstörung, die im Fachjargon Legasthenie heißt, kann nicht geheilt werden. Eine Unterstützung und Förderung der betroffenen Kinder ist deshalb umso wichtiger.