Die Erwartungen an eine Familie sind heute hoch – und Eltern stehen dadurch ständig kurz vor dem totalen Kollaps. Immer perfekt für die Kinder sein, dabei noch glücklich und mit der entsprechenden Außenwirkung - das haut die stärksten Eltern irgendwann um. Entspannung ist angesagt!

Einschneidende Erlebnisse im Leben hinterlassen Spuren und prägen das weitere Leben - das gilt für unsere Kinder im besonderen Maße. Eine Trennung der Eltern ist so ein Erlebnis und für Kinder schmerzhaft und mit Verlustgefühlen verbunden. Allerdings muss diese große Veränderung keine Narben und auch keine Traumata hinterlassen.

Kommt ein Neugeborenes ins Haus, dann ändert sich für die frischgebackenen Eltern alles und es beginnt eine Zeit des Versorgens und Verzichtens. So süß die Kleinen sind und so sehr wir sie lieben: irgendwann können wir es kaum mehr aushalten, bis unsere Kleinkinder verschiedene Phasen endlich hinter sich gebracht haben!

Mit einem Kind verändert sich das Liebesleben eines Paares zwangsläufig. Ein Vater berichtet ganz offen, dass sein Sexleben seit der Geburt von Tochter Lilly fast völlig zum erliegen gekommen ist – und nennt die Gründe dafür. Einfache Lösungen für das Problem sieht er nicht …

Das Geburtserlebnis ist auch für den Mann etwas Einzigartiges und Besonderes. Mitzuerleben, wie ein neues Leben die Welt betritt, wie das Baby seinen ersten Schrei tut, ist unbeschreiblich. Forscher sind der Meinung, dass Väter, die die Geburt miterlebt haben, später feinfühliger und geduldiger sind.

Schon relativ früh in der Schwangerschaft sollten sich werdende Eltern mit der späteren Entbindungsklinik auseinandersetzen. Dies gilt vor allem im städtischen Raum - der Andrang an die Kliniken ist dort groß. Mit unserer Checkliste können Sie genau überprüfen, ob die gewählte Geburtsklinik für Sie die richtige ist.

Kündigt sich Nachwuchs an, ist das meistens ein Grund zur Freude, kann aber auch Sorgen machen. Insbesondere dann, wenn bereits ein Kleinkind im Haus ist, gibt es einige Infektionsrisiken, die die Mutter, aber auch das Baby im Bauch gefährden können. Grund zur Panik gibt es allerdings nicht.

Vaterentbehrung – wenn Kinder also keinen oder zu wenig Kontakt zu ihrem Vater haben – ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. So sehr sich Mütter bemühen, können sie die Rolle des Vaters allein nie voll ausfüllen. Die Abwesenheit des Vaters prägt Kinder nachhaltig, denn es fehlt ein wichtiger Teil, den diese benötigen, um ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Jeannette Hagen hat ein Buch über Vaterentbehrung geschrieben – und darin auch ihre eigene Geschichte eingebracht.

Man könnte sich von früh bis spät Sorgen um die Kleinsten machen und ebenso, wenn sie größer sind und langsam flügge werden. Gründe gibt es genug, denn auf die zarten Wesen lauern viele potentielle Gefahren. Hilfreich ist das allerdings nicht, weder fürs Kind noch für die Eltern.

In der Schwangerschaft erhalten werdende Mütter auch von Menschen, die sie kaum kennen, ungefragt Ratschläge und Prognosen zur Geburt und zur Zeit danach. Seltsam ist jedoch, dass es sich dabei in der Regel um Horrorstories handelt – gut gelaunte Schwangere und die Aussicht auf eine problemlose Geburt scheinen die Umwelt zu provozieren, meint Autor Nils Pickert.

Wünschen sich junge Familien ein Baby, dann fiebern in der Regel Großeltern und andere Verwandte mit. Um sich vor dauernden Fragen zu schützen, entscheiden sich viele Paare, den Kinderwunsch oder eine Schwangerschaft erst einmal für sich zu behalten. Denn wenn es nicht gleich klappt, können Fragen ganz schön stressig sein!

Die Namensgebung ist eine Entscheidung fürs Leben - und zwar vor allem für das Ihres Kindes. Exotische Vornamen haben längst ihren Schrecken verloren, sind sie doch dann, wenn die jetzige Kindergeneration erwachsen ist, gar nicht mehr so exotisch. Dennoch sollten Eltern die Verantwortung, die sie mit der Namensgebung übernehmen, ernst nehmen.

Künstliche Befruchtung verliert nach und nach den Schrecken, den sie über Jahrzehnte verbreitet hat. Trotzdem gibt es auch heute noch kritische Stimmen, die zum Teil zu gewagten Metaphern greifen. Für den Kulturwissenschaftler Andreas Bernard ist das unverständlich.

„Hauptsache, es ist gesund!“ Diesen löblichen Spruch hört man oft und ebenso häufig bringen werdende Eltern ihn nur halbherzig über die Lippen. Fast jeder hat insgeheim ein Wunschgeschlecht und das darf auch so sein – zumindest solange das Kind später keine Enttäuschung zu spüren bekommt.

Die Meldungen sind haarsträubend. Immer wieder und scheinbar immer häufiger liest man über Mütter, die ihre neugeborenen Babys nach der Geburt oder später töten - und zwar teilweise auf grausame Art. Was bringt Frauen dazu, ihre Kinder zu ermorden? Und wie kann dies verhindert werden? Ein bedrückendes, aber dennoch wichtiges Thema.