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18 Juli, 2017 - 22:37
 

Kind und Brille – worauf Sie am Anfang achten sollten

Etwa 30% aller Vierjährigen haben eine Sehstörung. Häufig wird diese jedoch nicht erkannt, nämlich nur in 40% der Fälle. Braucht Ihr Kind eine Brille, sollten Sie schon beim Kauf einige Punkte beachten, damit Ihr Kind die Brille auch gerne trägt.

© pete pahham - Fotolia.com

Die Schielkrankheit, Weit- oder auch Kurzsichtigkeit lassen sich umso effektiver behandeln, je früher sie erkannt werden. Dann stehen die Chancen gut, dass die Brille nur zu einem zeitweiligen Begleiter Ihres Kindes wird. Wie locker Ihr Kind mit der Brille umgeht, entscheidet sich ganz am Anfang. Folgende Punkte sind beim Kauf der Brille und beim Umgang damit entscheidend.


Die richtige Brille

  • Lassen Sie Ihr Kind seine Brille selbst aussuchen und das ohne Zeitdruck. Auch wenn die Brille nicht gerade Ihren Geschmack trifft, bedenken Sie, dass Sie sie auch nicht tragen müssen.
  • Wichtig ist der gute Sitz. Die Brille muss für Ihr Kind bequem sein und auch beim Spielen fest auf der Nase sitzen.
  • Stabil und leicht muss eine Kinderbrille sein. Für die Fassung sind Edelstahl oder Titan optimal, die Gläser sollten aus Kunststoff gefertigt sein.
  • Entspiegelte Gläser sind etwas teurer, dafür aber auch angenehmer. Das gilt besonders bei künstlicher Beleuchtung im Klassenzimmer.
  • Sattelstege aus Silikon-Kautschuk sind für Kinder günstiger als die sonst üblichen Seitenstege, da die Auflagefläche größer ist.


Die richtige Einstellung

Ein Kind, das seine Brille hasst, wird sie ungern tragen und immer auch mal wieder „aus Versehen“ verlegen oder sogar verlieren. Damit das nicht passiert, sollte das Kind von Anfang an eine positive Einstellung zu seiner Brille bekommen. Sie muss ihm gefallen und Sie selbst sollten sich immer wieder lobend äußern: Über das Aussehen Ihres Kindes mit Brille, über seine verbesserten Lesefähigkeiten. Machen Sie es darauf aufmerksam, um wie viel besser es mit Brille zurechtkommt. Vermeiden sollten Sie Drohungen und Strafen, aber auch Belohnungen fürs Brille tragen sind unangemessen. Die Brille ist ein Punkt, der einfach dazugehört und das Tragen steht nicht zur Diskussion. Gerade kleinere Kinder kann man mit entsprechenden Bilderbüchern an das Thema heranführen.

Es kann eine Weile dauern, bis Ihr Kind die Brille akzeptiert. Verlieren Sie nicht die Geduld und zeigen Sie kein Mitleid, sondern versuchen Sie immer wieder, eine positive Einstellung zur Brille Ihres Kindes zu zeigen.

 

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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