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17 Mai, 2016 - 21:57
 

Die besten Tipps, wenn´s schnell gehen muss – pünktlich mit Kind

Kinder haben ihr ganz eigenes Tempo und in der Regel sollten Eltern sich so weit wie möglich anpassen. Manchmal geht das aber nicht: Der Arbeitsbeginn, die Abfahrt mit dem Zug, ein Termin beim Arzt oder andere Termine, bei denen es auf Pünktlichkeit ankommt, können wir unseren Kindern nicht ersparen.

© Max Tactic - Fotolia.com

Jetzt kommt es darauf an, das Kind dazu zu bringen mitzumachen – und zwar möglichst ohne zusätzlichen Stress und Geschrei. Bei Kindern zwischen Kleinkind- und Grundschulalter braucht es manchmal raffinierte Tricks, ältere Kinder können dann bereits mit klaren Regeln und eventuell auch mit der Androhung von Konsequenzen bedacht werden. Für die Kleinen muss man sich allerdings andere Methoden einfallen lassen, um auch mit Kind pünktlich an Ort und Stelle zu sein.


Zeitpuffer schaffen

Pünktlich mit Kind zu sein, ist manchmal schwer, trotzdem schaffen es einige Eltern scheinbar spielend leicht und ohne Stress. Deren Geheimnis ist nicht etwa ein besonders verständiges Kind, sondern ein ausreichender Zeitpuffer. Wer früher mit den Vorbereitungen zur Abfahrt anfängt, hat mehr Spielraum für Unvorhergesehenes wie den Trotzanfall der Zweijährigen oder der vollen Windel des Babys.


Fünf Minuten Jacke zuknöpfen versus 15 Minuten Drama

Wir Erwachsene haben gelernt, effizient zu sein. Das wollen wir gern auch unseren Kindern beibringen. Natürlich geht es schneller, wenn Papa die Jacke zuknöpft. Allerdings nicht, wenn Sohn oder Tochter – die sich gerade in der „Ich kann das selber“-Phase befinden – sich vehement dagegen wehren. Lassen Sie Ihrem Kind die Zeit und planen Sie diese vor allem auch ein. Das geht fixer als wenn Sie die Jacke schließen und dann ewig brauchen, bis Sie Ihr schreiendes Kind wieder beruhigt haben.


Auf die Plätze, fertig, los – der Wettkampf

Wettkämpfe sollten kein generelles Erziehungsprinzip werden, manchmal können sie allerdings extrem hilfreich sein: Wer ist schneller mit dem Frühstück fertig und steht im Bad mit der Zahnbürste in der Hand? Mit dieser Motivation bringen Sie Ihre Kinder auf Trab. Aber Achtung – haben Sie mehr als ein Kind, können solche Wettrennen in eine handfeste Schlägerei ausarten. Also eher ein Tipp für Einzelkinder!


Schnell wie die Feuerwehr – das Spiel

Es muss ja kein Wettkampf gegeneinander sein. Machen Sie aus dem schnellen Fertigmachen ein Spiel – Feuerwehr. Wenn es brennt, dann hilft in einer Feuerwache auch jeder dem anderen beim Anziehen. Wenn Sie das Ganze dann noch mit dramatischer (gesummter) Musik unterlegen und sich anschließend abklatschen, wenn Sie es mal wieder geschafft haben, dann ist der Spaß komplett.


Der Bus ist gleich weg!

Mit solchen Ankündigungen können größere Kinder ebenfalls ganz schnell in Bewegung gebracht werden. Es hat schon war mit Sport zu tun, den Bus oder die Bahn trotz der knappen Zeit noch zu erreichen. Wappnen Sie sich allerdings gegen eventuelle Vorwürfe, denn schuld an der Zeitknappheit sind mit Sicherheit Sie.


Morgenmuffelkinder bewegen

Vor einer besonders harten Aufgabe steht, wer ein morgenmuffeliges Kind hat. Diese Kinder sind durch nichts auf der Welt dazu zu bringen, sich morgens schnell und effizient zu bewegen. Der beste Tipp: Finden Sie sich damit ab und organisieren Sie sich um Ihr Kind herum. Helfen Sie ihm dort, wo es besonders hakt, sei das beim Aufstehen, beim Anziehen oder beim Zähneputzen. Legen Sie ihm die Kleidung abends zurecht, zur Not können Sie es bis zu einem gewissen Alter auch noch morgens anziehen. Vielleicht ist es auch möglich, erst im Kindergarten Zähne zu putzen. Schöpfen Sie alle Möglichkeiten aus, um den morgendlichen Ablauf zu entkrampfen und vor allem: Schimpfen Sie nicht, es hat ohnehin keinen Zweck, sondern schafft nur weitere Verzögerungen.


Hier noch ein ausgesprochener humorvoller Artikel eines Vaters zum Thema „Pünktlich mit Kind“ aus der ZEIT.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de