„Ordnung ist das halbe Leben“ sagt schon ein altväterliches Sprichwort. Unsere Kinder sehen das allerdings fast immer anders: Das Kinderzimmer verwandelt sich in kürzester Zeit in ein Schlachtfeld, in dem sich Stofftiere, Playmobilmännchen und andere Arten aus der Spezies Spielzeug bekämpfen.

Gibt es Stress wirklich oder machen sich viele Menschen ihr Leben selbst unnötig schwer? Ein Familienvater erzählt in diesem Beitrag, warum er selbst ein stressfreies und glückliches Leben führt.

Dinge zu sammeln, ist für Kinder ein immer wiederkehrendes Vergnügen und lässt auch viele Erwachsene nicht los. Um Werte geht es unseren Jüngsten so gut wie nie – der Spaß am Sammeln und Horten steht eindeutig im Vordergrund. Deshalb kann es sich beim Sammelgut um alles Mögliche und Unmögliche handeln.

In den ersten Lebensjahren sind Kinder sehr mit sich selbst und der neuen Welt, die sie umgibt, beschäftigt. Ordnung wie wir sie kennen, sagt ihnen nichts. Erst mit der Zeit entwickeln sie einen Ordnungsbegriff – der nicht immer dem Unseren entspricht.

Sie lässt gerne mal Fünfe gerade sein und den Abwasch auch mal bis morgen liegen. Er dagegen ist ein Perfektionist, auch was den Haushalt und die Ordnung im Kleiderschrank angeht. Beziehungsstress ist hier vorprogrammiert und Perfektion, wenn Kinder mit im Spiel sind, kann man sofort vergessen.

Beim Thema Ordnung gehen die Meinungen von Kindern und Eltern meist stark auseinander. Während der Nachwuchs kein Problem mit herumliegenden Socken, offenen Schranktüren oder verstreutem Spielzeug hat, finden es die Erwachsenen nicht wirklich lustig, wenn sie zum wiederholten Male auf einen Legostein treten, der sich schmerzhaft in die Fußsohle bohrt. Nicht selten endet die Diskussion über das Aufräumen des Kinderzimmers damit, dass die Eltern mit einer großen Aufräumaktion inklusive Einsatz eines Müllsackes drohen, während sich die Kinder über die Ungerechtigkeit der Welt beschweren. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihrem Nachwuchs ein besseres Gefühl für Ordnung beizubringen. Aufräumen mit Kindern – so gelingt das Unterfangen!

Der Ordnungssinn von Kindern unterscheidet sich meistens maßgeblich von den elterlichen Vorstellungen. Ein gewisses Maß an Ordnung muss aber sein, damit das Kind genug Freiraum für Neues hat und das Kinderzimmer nicht in Müll und Spielzeug erstickt. Sie können Ihr Kind unterstützen, damit ihm das Aufräumen nicht ganz so schwer fällt.