Wenn junge Paare Eltern werden, fühlen sie sich meistens gut vorbereitet. Ist das Kind einmal da, gestaltet sich die Realität oft anders als gedacht. Wer konnte schon ahnen, dass mit einem Kind die eigenen Pläne bedeutungslos werden. Eltern, die hier Gelassenheit zeigen können, haben es deutlich leichter.

Jeder Mensch wird nach den Prinzipien der eigenen Eltern erzogen. Da kann es durchaus vorkommen, dass sich ein Paar, wenn es selber Eltern wird, vor ungeahnten Problemen sieht. Wenn die Vorstellungen von Erziehung zu unterschiedlich sind, dann müssen Kompromisse geschlossen werden.

Eltern sehen die Welt anders als ihre Kinder. Dies führt oft zu dem Problem, dass Kinder nicht nachvollziehen können, was die Erwachsenen (insbesondere die Eltern) eigentlich stört. Um trotzdem zum Kind durchzudringen und das erwünschte Verhalten hervorzurufen, kann die Ich-Botschaft eine gute Alternative zum Schimpfen und Strafen sein. Mit der Ich-Botschaft machen Sie klar, warum Sie das Verhalten des Kindes nicht tolerieren können und wollen.

In den ersten Lebensjahren sind Kinder sehr mit sich selbst und der neuen Welt, die sie umgibt, beschäftigt. Ordnung wie wir sie kennen, sagt ihnen nichts. Erst mit der Zeit entwickeln sie einen Ordnungsbegriff – der nicht immer dem Unseren entspricht.

„Antiautoritäre“ Eltern tun sich in der Kindererziehung genauso schwer wie überautoritäre. Was Kinder brauchen, sind starke und liebevolle Eltern, die sich weder selbst abwerten, noch weit über das Kind stellen. Was aber macht starke Eltern aus?

Aggression bedeutet Angriff. Aggressive Kinder richten ihren Zorn und ihre Zerstörungswut auf alles Mögliche: Andere Kinder oder Erwachsene, Tiere, Gegenstände oder auch sie selbst sind das Ziel. Warum werden Kinder aggressiv und was können Eltern dagegen tun?

Kinder lehnen sich gegen ihre Eltern und deren Regeln auf, das ist ganz normal. Wenn es aber hart auf hart kommt, dann muss jemand notfalls konsequent auf die Einhaltung der Regeln achten. Bei uns in der Familie ist Papa der „Bad Cop“, der die Bühne betritt, wenn die Kinder es zu weit treiben. Kein Job, um den er sich gerissen hat, aber irgendwer muss ihn ja tun.

Die Frage, ob man zusammen ein Kind haben will oder nicht, ist manchmal leichter zu beantworten als die, ob der Nachwuchs einen Kinderriegel haben soll oder nicht. Wenn Paare zusammen ein Kind bekommen, stellen sie sich die Frage nach der gemeinsamen Erziehung zunächst einmal nur in den seltensten Fällen. Über kurz oder lang ändert sich das jedoch. Die Tatsache, dass zwei Menschen unterschiedliche Vorstellungen von der richtigen Erziehung haben, überrascht Paare immer wieder. Das kann schwierig werden.

Das Internet ist voll von Erziehungsratgebern und –konzepten, im familiären Umfeld werden frischgebackene Eltern ebenfalls mit guten Ratschlägen zum Thema Erziehung bombardiert. Die vielen gutgemeinten Ratschläge verstellen oft den Blick auf das Wesentliche, nämlich den eigenen Erziehungsstil, mit dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann.

Die meisten Kinder kaufen gerne Dinge. Solche, die Eltern nicht für sinnvoll halten, sondern auch Sachen, die sie schon in anderer Ausführung haben. Kaufen um des Kaufens und des „haben wollens“ wegen. Gerade für Eltern, die ihr eigenes Konsumverhalten überdenken, ist das eine Herausforderung. Warum ticken Kinder so? Autor Nils Pickert hat seine Kinder beobachtet und teilt seine Gedanken zu dem Thema.

Wird eine Paarbeziehung durch ein Kind ergänzt, müssen Eltern sich zusammenraufen - und das in vielerlei Hinsicht. Vor allem auch, wenn es um die Erziehung geht. Auch wenn Eltern natürlich verschiedener Meinung sein dürfen, gibt es doch einige Fragen, bei denen beide Elternteile an einem Strang ziehen sollten – dem Kind zuliebe.

Kinder können ja bekanntlich nerven. Kinder können aber auch noch unendlich viel mehr. Zum Beispiel ihren Eltern etwas beibringen. Autor Nils Pickert erzählt, welche Charakterzüge er an seinen Kindern beobachtet – und bewundert.

Sie haben die gleichen Eltern, die gleichen Gene und scheinbar auch die gleichen Lebensbedingungen. Dennoch können Geschwister so absolut verschieden sein und das in jeder Hinsicht. Wir gehen der Frage danach, woran es liegt, dass sich manche Geschwister weder äußerlich noch vom Charakter her ähneln und kaum Gemeinsamkeiten haben.

Von außen blickt man auf Situationen oft klarer. Das gilt auch und ganz besonders für die Kindererziehung. Selbst sieht man oft, wie Eltern ihre Kinder unangemessen behandeln – oder ist zumindest der Ansicht. Die Entscheidung, ob man sich in solchen Fällen einmischt oder nicht, ist nicht ganz einfach.

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Persönlichkeit, das gilt bereits für Kinder. Je nachdem, welchem Typ Ihr Kind entspricht, machen ganz unterschiedliche Erziehungsmaßnahmen Sinn. Was bei dem einen Kind super ankommt, erweist sich beim anderen als Schuss, der nach hinten losgeht. Welcher Charaktertyp ist Ihr Kind?