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24 Januar, 2017 - 22:27
 

Machtkämpfe mit dem Kind umgehen

 In fast jedem Alter kommt es zu Machtkämpfen mit dem Kind. Vor allem in der Trotzphase und später wieder in der Pubertät versucht der Nachwuchs, sich und seinen Willen durchzusetzen. Dies endet oft in nervigen und fruchtlosen Diskussionen, bei denen man als Vater schon mal mürbe werden kann.

© Tatyana Gladskih - Fotolia.com

Machtkämpfe sind Gratwanderungen für Eltern, immer wieder. Denn der kindliche Wille soll schließlich nicht gebrochen werden. Andererseits ist es wichtig, als Elternteil seine Autorität zu behalten und dem Kind seine Grenzen zu zeigen. Diese sollten übrigens gerade bei häufigen Machkämpfen überprüft werden. Denn viele Grenzen schaffen auch viele Reibungspunkte, der ein oder andere könnte vielleicht vermieden werden.

 

Machtkampf einmal anders

Wie laufen die Machtkämpfe bei Ihnen zuhause ab? Gibt es endlos nervige „Nein-doch“-Diskussionen? Oder verweigert sich Ihr Kind, schmeißt sich auf den Boden, schreit rum oder macht einfach nicht mehr mit? Bei allen Arten von Machtkämpfen und Streitereien gilt: Es gehören immer zwei dazu. Wenn Sie sich also nicht darauf einlassen, mit Ihrem Kind zu diskutieren, dann klappt das nicht. Methoden, wie Sie das Blatt wenden und Machtkämpfe mit dem Kind umgehen können, gibt es so einige:

  • Gehen Sie einfach aus dem Zimmer und lassen Sie Ihr Kind mal stehen, wenn es zum hundertsten Mal das gleiche Spielchen spielen will.
  • Verweigern Sie den Streit und lassen Sie es entscheiden, was es tun will. Das Ganze sollte nicht nach Resignation aussehen. Sie behalten die Kontrolle und überlassen Ihrem Kind, wie es weitergehen soll.
  • Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm und sagen Sie ihm, wie lieb Sie es haben. Das klappt allerdings nur dann richtig, wenn die Emotionen noch nicht allzu hoch gekocht sind.

 

Die genannten Beispiele sollten Ihrerseits gutgelaunt und mit Humor vorgebracht werden. Sarkasmus und Ironie sind fehl am Platze und haben nicht den gewünschten Effekt: Nämlich die Stimmung zu entspannen und gutgelaunt zu den schönen Dingen des Lebens überzugehen.

 
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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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