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3 August, 2015 - 09:51
 

Die Einschulung – der große Tag richtig vorbereitet

Ihr Kind wird dieses Jahr eingeschult? Dann steht Ihnen ja in den nächsten Wochen noch einiges bevor. Viele Lebensabläufe verändern sich und müssen umgeplant werden. Und zum ersten Schultag – der natürlich standesgemäß gefeiert werden sollte – braucht Ihr Kind eine Menge Utensilien, die rechtzeitig angeschafft werden wollen.

© Margit Power - Fotolia.com

Ob mit oder ohne Einschulungsfeier, wie sie in einigen Bundesländern üblich ist: Der erste Schultag ist ein ganz besonderer Tag für die ganze Familie. Das Kind ist aufgeregt, Mütter und Omas verdrücken gern ein paar Tränchen. Je besser Sie diesen Tag vorbereiten, umso stressfreier wird der Einstieg in den neuen Lebensabschnitt für alle verlaufen.

 


Das braucht Ihr Kind am ersten Schultag


Meist gibt es zusammen mit den Einschulungsunterlagen eine ausführliche Liste mit allem, was das Kind zum ersten Schultag braucht. Das ist ein nicht unerheblicher Posten, der da auf Sie zukommt und die Haushaltskasse belastet. Um die Ausgaben für Schulranzen und alles andere Zubehör in Grenzen zu halten, können Sie für Einiges Großeltern oder andere Verwandte ins Boot holen. Vielleicht spendieren Oma und Opa den Schulranzen und die Patentante übernimmt die Kosten für Sporttasche, Turnschuhe und andere Kleinigkeiten, die am ersten Schultag parat sein sollten.


Was Ihr Kind am ersten Schultag an Heften, Stiften und anderen Utensilien braucht, erstehen Sie in den Wochen vor dem Schulbeginn oft günstig in den verschiedenen Discountern. Aber Vorsicht: Oft sind die Materialien zwar billig, aber auch minderwertig oder sogar schadstoffbelastet (zum Beispiel im Fall von Farben oder Knetgummi). Gut und günstig können Sie häufig im Internet bestellen, verschiedene Onlineshops verkaufen Qualitätswaren zu günstigen Preisen. Keinesfalls gespart werden sollte bei der Schultasche, die Ihr Kind in der Schulzeit begleiten wird. Schauen Sie deshalb Oma und Opa genau auf die Finger und gehen Sie mit, wenn diese zusammen mit dem Enkel den neuen Schulranzen aussuchen. Allerdings muss er dem Kind auch gefallen – das Angebot ist groß, so dass es nicht allzu schwer sein sollte, einen Ranzen zu finden, der alle glücklich macht.


Für das Kind am wichtigsten ist zum Schulanfang sicher die Schultüte samt Füllung. Die kann selbstgemacht oder gekauft sein. Was die Füllung angeht, sollten sich die Süßigkeiten darin in Grenzen halten. Sinnvoller ist weiteres Schulzubehör, eine CD oder ein Stofftier. Ein Ball obendrauf macht etwas her und füllt die Schultüte auf imposante Art und Weise.


Wer für sich oder sein Kind Hartz IV bezieht, kann übrigens bei der ARGE Unterstützung beantragen. Das Amt steuert zur Erstausstattung des frischgebackenen Schulkindes 100 Euro bei.

 


Organisation der Einschulungsfeier


In einigen Bundesländern gibt es meist am Wochenende vor dem ersten Schultag eine offizielle Einschulungsfeier, bei der alle Erstklässler von den Lehrern begrüßt werden. Neben einem Rahmenprogramm, das oft von den Eltern gestaltet wird, lernen die Kinder die Schule, das Klassenzimmer und ihre Mitschüler kennen. Auch die Schultüte wird dann schon überreicht. Am offiziellen ersten Schultag geht dann sofort die Schule los. Im Anschluss an die Feier gibt es in vielen Familien noch ein kleines privates Fest, zu dem Großeltern, nahe Verwandte und Freunde eingeladen sind. Mit so einer Party würdigen Sie den Übergang Ihres Kindes in einen neuen Lebensabschnitt – allerdings nur dann, wenn es auch wirklich eine Feier für das Kind ist und nicht nur ein gemütliches Erwachsenen-Kaffeetrinken. Ob sie solch ein Fest überhaupt feiern und wie groß es werden soll, bleibt Ihnen selbst überlassen. Sie sollten das Kind jedoch mit einbeziehen. Schreiben Sie rechtzeitig die Einladungskarten und gestalten Sie sie zusammen mit dem Kind, das übrigens auch bei der Gästeliste Mitspracherecht haben sollte. Schließlich ist es sein Fest.

 


Die Einschulung – das Leben verändert sich


Mit der Einschulung verändert sich so einiges, unter anderem auch der Lebensrhythmus innerhalb der Familie. Aufgaben und Abläufe müssen neu organisiert werden und das so bald wie möglich. Folgende Fragen sollten Sie rechtzeitig klären:

 

  • Wie ist die Kinderbetreuung geregelt? Kann das Kind nachmittags in den Hort gehen und wenn ja, kann es dort auch Mittagessen und unter Aufsicht die Hausaufgaben machen?
  • Falls das Kind nach der Schule nach Hause kommt - wo wird es untergebracht, wer kümmert sich darum, dass es isst und seine Hausaufgaben macht.
  • Soll Ihr Kind den Schulweg von Anfang an alleine meistern, dann fangen Sie bereits jetzt an zu üben.
  • Viele Arbeitnehmer müssen Ihren Urlaub sehr langfristig beim Arbeitgeber angeben. Denken Sie daran, dass Sie ab sofort nur noch in den Schulferien verreisen können und dass in der Zeit viele Nachmittagsbetreuungen ebenfalls Ferien machen.


Denken Sie auch jetzt schon daran, dass Ihr Kind einen anderen Tagesablauf hat, wenn es erst einmal in die Schule geht. Es muss wahrscheinlich früher aufstehen und dann ausgeschlafen und fit sein.

 


Damit der erste Schultag ein schöner wird …


… sollten Sie Ihrem Kind im Vorhinein keinesfalls Angst mit Sprüchen machen, wie „Wenn Du erst mal in der Schule bist, dann weht aber ein anderer Wind!“. Schaffen Sie ein positives Grundgefühl und freuen Sie sich mit Ihrem Kind auf die Schulzeit. Malen sie den Alltag allerdings auch nicht in besonders leuchtenden Farben. Schule ist auch blöd und stressig – das sollten Sie Ihrem Kind nicht verheimlichen. Eine schöne Einstimmung sind Vorlesebücher mit Schulgeschichten. Aus diesen erfahren die Kinder bereits Einiges über Schönes und weniger Schönes im Schulalltag aus Kindersicht und können sich ein erstes Bild machen.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de