„Mama, ich will nicht ins Bett, da ist ein Monster im Zimmer“. Diesen Ausspruch kennen die meisten Eltern und die Phase, in der Kinder sich vor – für sie selbst durchaus realen – Gespenstern unterm Bett fürchten, ist völlig normal. So reagieren Sie richtig.

Wenn ein teilweise ausgeprägtes Realitätswissen mit eigenen Vorstellungen und phantastischen Überlegungen ausgefüllt wird, scheint nichts unmöglich – Bei Kindern spricht man hier von der magischen Phase, einer Zeit, in der Elfen und Geister genauso möglich scheinen wie die Möglichkeit zu fliegen und als Superheld die Welt zu retten.

Für Kinder, aber auch für die Eltern ist Langeweile kaum auszuhalten. Weiß der Nachwuchs nichts mit sich anzufangen, dann legen sich Eltern mächtig ins Zeug, um diesen nervigen Zustand zu beenden. Allerdings hat die Sache einen Haken: Je mehr Eltern ihre Kinder beschäftigen, umso mehr sinkt die kindliche Eigeninitiative.

Kinder für Kultur zu begeistern, ist nicht immer ganz einfach. Dabei kann eine künstlerische Aufführung ein tolles Erlebnis für Kinder sein. Wir verraten Ihnen, was Sie beachten sollten, damit der Theater- oder Musicalbesuch ein Highlight für die ganze Familie wird.

Es ist Samstagabend. Ich stehe in einem nach Popcorn und Nachos müffelnden Foyer eines Großstadtkinos, umgeben von geschätzten dreihundert Frauen. Nur noch ein männlicher Mitstreiter ist in der Masse zu erkennen.  Zwei Hähne in einem sehr großen Korb. Was bis hierher wie der Traum eines jeden Mannes klingt, ist in Wahrheit der Horror. Ein Horror, gegen den Freddy Krueger, Godzilla und alle Zombies aus Michael Jacksons Thriller kläglich verblassen.

Eigentlich ist es ja toll: Das Leben wird unangenehm und man zieht sich in eine angenehme Traumwelt zurück. Allerdings ist es für das Kind auch wichtig, wieder in den Alltag zurückkehren zu können und den Unterschied zwischen Fantasie und Realität nicht zu vergessen.

Viele Kinder haben sie – unsichtbare Freunde, die als Spielkameraden und Kummerkasten dienen. Es wirkt schon komisch, wenn ein Kind sich mit jemandem befasst, der für andere unsichtbar ist. Zu Ihrer Beruhigung: Bleibt die Freundschaft mit dem Fantasiefreund in bestimmten Grenzen, besteht kein Grund zur Sorge.

Kinder lieben malen – besonders in großen Dimensionen. Wer eine eigene Garageneinfahrt besitzt oder einen Bürgersteig in der Nähe hat, kann seinem Kind hier den nötigen Freiraum bieten, um sich künstlerisch mit Straßenkreiden zu entfalten.

Der Mensch lügt durchschnittlich 200 Mal am Tag aus den verschiedensten Gründen. Die Lügen sind oft unbewusst und gehören zum Alltag. Wenn aber unsere Kinder lügen, werden wir hellhörig und fragen uns, was wir falsch machen.

Wer wünscht sich das insgeheim nicht: Ein Kind, das einmal ein berühmter Maler, Sänger, Sportler oder Politiker wird. In jedem Kind steckt ein großes Maß an Kreativität, das allerdings frühzeitig gefördert werden muss, damit es nicht im Laufe des Heranwachsens verkümmert.

Häufig sind die einfachsten Spiele die, die am meisten Spaß machen. Insbesondere dann, wenn Papa mitspielt und es auch etwas wilder zugehen darf. Hierfür eignet sich insbesondere Zubehör, das nichts kostet wie Karton oder Papier. Ganz nebenbei regen Sie durch kreatives Spiel mit solch einfachen „Zutaten“ die Fantasie Ihrer Kinder an.

Wir alle träumen. Jede Nacht. Nicht jeder kann sich später daran erinnern, aber geträumt wird in allen Betten. Kinder träumen selbstverständlich auch. Wie aber ist es zu bewerten, wenn Kinder sich in fremde Fantasiewelten träumen? Ist das ein Zeichen von Flucht? Haben diese Kinder stärkere Ängste als andere? Haben die Eltern Fehler gemacht? Oder ist alles doch ganz harmlos?