Die Zahlenangaben sind schwankend, aber eines ist klar: Alleinerziehende Väter sind längst keine Exoten mehr und die Tendenz steigt. Immer mehr Väter wollen oder müssen nach der Trennung die volle Verantwortung für ihre Kinder übernehmen. Und auch wenn das Leben dadurch komplizierter wird, ist die enge Bindung zwischen Vater und Kind ein Gewinn für beide.

Als seine Frau und die Kinder im Bett waren wollte unser Autor eigentlich noch arbeiten – und dann meldete sich das Baby. Ein Moment voller Frust wandelte sich letztlich in eine bleibende Erinnerung an eine Nacht zu zweit – Vater-Tochter-Zeit zur Geisterstunde.

Trennungen und Scheidungen lassen scheinbar zunächst einmal alles aus den Fugen geraten. Alles, was früher Bestand hatte und selbstverständlich war, ändert sich fast schlagartig. Darunter leiden Väter, Mütter und Kinder ganz besonders. In den meisten Fällen kommt es nach einer Trennung dazu, dass Sie als Vater in eine eigene Wohnung ziehen und das Kind bei der Mutter bleibt. Gegenteilige Regelungen sind eher selten, wenngleich es sie natürlich gibt. Die häufigste Absprache lautet, dass Väter ihre Kinder alle 14 Tage sehen. Doch ist das nicht eine Laborsituation, die gar nicht richtig „normal“ ablaufen kann?

Der Muttertag ist ein recht junger Feiertag, der in Deutschland traditionell am zweiten Sonntag im Mai begangen wird. Ursprünglich ein Public Relation Gag der deutschen Blumenhändler ist der Muttertag heute fest etabliert und soll das Augenmerk auf die Leistungen der Mütter lenken.

Die letzte Reise als Paar zu zweit findet häufig statt, wenn die Partnerin schon schwanger ist. Daran ist nichts auszusetzen, allerdings sind beim Reisen in der Schwangerschaft einige Punkte besonders zu beachten. Vor allem Flugreisen wollen wohl bedacht werden, in verschiedenen Phasen der Schwangerschaft sollte ganz darauf verzichtet werden.

Ein Urlaub mit Kindern wird dann entspannend, wenn es den Kindern gut geht. Das bedeutet, dass sich eigene Vorstellungen wie der Urlaub stattfinden soll, oft kontraproduktiv bis eindeutig störend auf die Harmonie auswirken. Die Kunst ist also, es den Kindern recht zu machen und dabei selber Spaß und Entspannung zu haben.

Kinder sind das größte Glück – dennoch besagen gleich mehrere Studien aus den USA und einigen anderen Ländern, dass Eltern mit Kind häufig nicht glücklicher sind als kinderlose Paare. Laut einer Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sieht die Sache mit dem Glück auch in deutschen Familien nicht immer rosig aus.

Eltern zu sein ist ein oft nervenaufreibender 24-Stunden-Job – vor allem mit einem Baby und einem weiteren Kind. Umso mehr braucht man irgendwann auch einmal eine Auszeit – mit dem Partner, ganz ohne Kind. Sich diese zu schaffen ist aber meist nicht einfach. Der Erfahrungsbericht eines Paares vom ersten Date nach der Geburt des Babys …

Die Erwartungen an eine Familie sind heute hoch – und Eltern stehen dadurch ständig kurz vor dem totalen Kollaps. Immer perfekt für die Kinder sein, dabei noch glücklich und mit der entsprechenden Außenwirkung - das haut die stärksten Eltern irgendwann um. Entspannung ist angesagt!

Einschneidende Erlebnisse im Leben hinterlassen Spuren und prägen das weitere Leben - das gilt für unsere Kinder im besonderen Maße. Eine Trennung der Eltern ist so ein Erlebnis und für Kinder schmerzhaft und mit Verlustgefühlen verbunden. Allerdings muss diese große Veränderung keine Narben und auch keine Traumata hinterlassen.

Kommt ein Neugeborenes ins Haus, dann ändert sich für die frischgebackenen Eltern alles und es beginnt eine Zeit des Versorgens und Verzichtens. So süß die Kleinen sind und so sehr wir sie lieben: irgendwann können wir es kaum mehr aushalten, bis unsere Kleinkinder verschiedene Phasen endlich hinter sich gebracht haben!

Das Geburtserlebnis ist auch für den Mann etwas Einzigartiges und Besonderes. Mitzuerleben, wie ein neues Leben die Welt betritt, wie das Baby seinen ersten Schrei tut, ist unbeschreiblich. Forscher sind der Meinung, dass Väter, die die Geburt miterlebt haben, später feinfühliger und geduldiger sind.

Vaterentbehrung – wenn Kinder also keinen oder zu wenig Kontakt zu ihrem Vater haben – ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. So sehr sich Mütter bemühen, können sie die Rolle des Vaters allein nie voll ausfüllen. Die Abwesenheit des Vaters prägt Kinder nachhaltig, denn es fehlt ein wichtiger Teil, den diese benötigen, um ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Jeannette Hagen hat ein Buch über Vaterentbehrung geschrieben – und darin auch ihre eigene Geschichte eingebracht.

In der Schwangerschaft erhalten werdende Mütter auch von Menschen, die sie kaum kennen, ungefragt Ratschläge und Prognosen zur Geburt und zur Zeit danach. Seltsam ist jedoch, dass es sich dabei in der Regel um Horrorstories handelt – gut gelaunte Schwangere und die Aussicht auf eine problemlose Geburt scheinen die Umwelt zu provozieren, meint Autor Nils Pickert.

Künstliche Befruchtung verliert nach und nach den Schrecken, den sie über Jahrzehnte verbreitet hat. Trotzdem gibt es auch heute noch kritische Stimmen, die zum Teil zu gewagten Metaphern greifen. Für den Kulturwissenschaftler Andreas Bernard ist das unverständlich.