Manchmal halten sie ein Leben lang, oft sind sie Zweckgemeinschaften auf Zeit. Freundschaften, die sich unter Kindern bilden, folgen eigenen Gesetzen. Je kleiner die Kinder sind, desto stärker ist der eigene Egoismus ausgeprägt und desto unbeständiger sind meist die Freundschaften zu anderen Kindern.

Wir wollen, dass unsere Kinder im Leben zurechtkommen und nach Werten leben, die wir für richtig und relevant erachten. Wir möchten, dass aus unseren Kleinen empathische und soziale Erwachsene werden, die sich fair verhalten und mitunter auch selbstlos auf andere eingehen. Doch wie geht das?

Brettspiele erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Trotz Playstation 4, Xbox One und Wii und obwohl jedes Jahr auf der deutschen Spielemesse viele neue Gesellschaftsspiele vorgestellt werden. Mit dem Klassiker „Mensch ärgere Dich nicht“ fing alles an. Was ist es, das uns bis heute an diesen Spielen fasziniert?

Schon unsere Kleinen üben sich darin, ganz groß zu sein. Rollenspiele sind bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr zu beobachten. Die Kinder schlüpfen in unterschiedlichste Rollen und werden zu Märchenfiguren, real existierenden Personen oder zu Tieren. Was für uns Erwachsene wie ein ganz normales Kinderspiel aussieht, bietet für Kinder wichtige Lernfelder.

Eines von 100 Kindern ist von einer Form des Autismus in seinen vielen Ausprägungen betroffen. Für die Eltern, aber auch für die Kinder ist dies eine besondere Herausforderung. Die Erkrankung bewirkt durch ihre Symptomatik, dass die Kinder im normalen Alltag nur schwer zurechtkommen. Sie brauchen deshalb besondere Unterstützung.

Soziale Kontakte sind das Salz in der Suppe des menschlichen Lebens. Wir reiben uns an Anderen, finden bei ihnen Bestätigung und Trost. Die ersten Freundschaften werden bereits im Kindergarten geschlossen und sind eine Übung für das spätere Leben. Doch was ist, wenn das eigene Kind Schwierigkeiten hat, Freunde zu finden?