Von der Geburt bis zum Erwachsen werden verändern sich die menschlichen Proportionen mehrmals. Daraus ergeben sich für Kinder Besonderheiten in Bezug auf Verletzungsgefahren, Bewegungsabläufen und der Temperaturregulation.

Kinder sind für Erwachsene nicht immer leicht zu verstehen, selbst für die eigenen Eltern nicht. Ein Kind erlebt seine Umgebung anders als ein Erwachsener, nimmt Dinge anders wahr. Eigentlich verständlich, aber es ist dennoch für Eltern im Alltag nicht immer einfach nachzuvollziehen und dann daraus die Konsequenzen abzuleiten. Unser Autor versucht, sich an seine eigene Kindheit zu erinnern und dadurch auch die eigenen Kinder besser zu verstehen.

Kleinkinder haben noch kein Schamgefühl. Sie laufen nackt herum, schämen sich nicht, wenn sie irgendwo hinpinkeln und fassen sich öffentlich an ihre Geschlechtsteile. Das ist normal und auch gut so. Doch, es gibt Momente, wo Eltern unter der „Schamlosigkeit“ der eigenen Kinder leiden. Dann, wenn auch unsere Schamgrenze von unseren Kleinen überschritten wird.

Kinder beschenken ist gar nicht so einfach - bei den eigenen Kindern kennt man noch die Interessen. Kinder von Freunden, Neffen und Nichten zu beschenken wird umso schwieriger. Wir wollen Ihnen ein paar Denkanstöße geben, was für Kinder in welchem Alter passen könnte.

Verwöhnt, verzogen und unsozial – „Du musst ein Einzelkind sein!“
Mit solchen oder ähnlichen Aussagen werden auch heute noch immer wieder Einzelkinder konfrontiert. Stimmt das wirklich oder gehören diese Vorurteile wirklich ins Reich der Märchen?

Väter haben ebenso wie Mütter einen großen Einfluss darauf, wie Kinder sich entwickeln. Fehlt der Vater als männliche Bezugsperson, dann fehlt auch ein wichtiger Orientierungspunkt – gerade auch für Mädchen. Eine Studie hat ergeben, dass deren Pubertät früher beginnt. Warum das so ist, weiß man allerdings noch nicht.

Kinder halten fit und ersetzen selbst so manchen Besuch im Fitnessstudio. Und zwar von Geburt an. Das glauben Sie nicht? Lesen Sie selbst …

Selbst wir als Erwachsene kennen das Phänomen: Irgendwann ist es einfach zu viel an Input, wir streiken. Kopfschmerzen, schlechte Laune oder ein Wutanfall sind die Folge, wenn das Gehirn nicht mehr in der Lage ist, die anstürmende Flut von Reizen zu verarbeiten. Wie muss es da erst unseren Kindern gehen!

In seinen ersten Lebensjahren entwickelt sich das Kind so schnell wie später nie mehr. Das zweite Lebensjahr bringt für das Kind mehr Selbständigkeit, aber auch die Zeit der Trotz- und Wutausbrüche. Eltern müssen sich zunehmend damit auseinandersetzen, dass das Kind seine ganz eigenen Vorstellungen entwickelt.

Die ersten Kinderfreundschaften entstehen auf dem Spielplatz oder im Kindergarten. Irgendwann kommt dann der Wunsch nach dem „ersten Date“, einer Spielverabredung bei einem der Kinder zuhause. Der Besuch von Freunden ist ein neuer Schritt in der Entwicklung eines Kindes und alle Beteiligten sollten sich hier langsam vortasten.

Manche Kinder sprechen bereits mit einem Jahr die ersten Zwei-Wort-Sätze, andere lassen sich Zeit bis zum dritten Geburtstag, bevor sie sich entschließen, mit der Welt über Worte zu kommunizieren. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, drängeln ist zwecklos.

Der ruhige Nachtschlaf des Kinder nimmt gerade für frischgebackene Eltern eine ganz enorme Bedeutung ein. Anfangs verschlafen die Kleinen noch den größten Teil des Tages, mit zunehmendem Alter nehmen die Schlafphasen ab. Trotz allem ist das Schlafbedürfnis von Kindern sehr individuell, während das eine noch mit fünf Jahren einen Mittagsschlaf braucht, kommen andere bereits im Alter von zwei Jahren mit nur zwölf Stunden Schlaf aus.

Nie mehr in seinem Leben wächst und gedeiht der Mensch so rasant wie in seinem ersten Lebensjahr. Das betrifft die körperliche wie die geistige Entwicklung. Das Gehirn verdoppelt in den ersten 12 Lebensmonaten sein Gewicht. Grund dafür ist die Vernetzung im Gehirn, die mit jeder neuen Erfahrung zunimmt.

Kinder sind Freude und manchmal auch Ärgernis zu gleichen Teilen und stellen uns Eltern vor große Herausforderungen. Was man dabei im Alltag oft übersieht: Von unseren Kindern können wir viel lernen. Sie bringen uns an unsere persönlichen Grenzen und darüber hinaus und zeigen uns eine Sicht auf die Welt, die wir Erwachsenen oft längst vergessen haben.

Ihr Kind verdreht Zahlen und tut sich schwer, Formen oder Größen zu vergleichen? Dann könnte es an einer visuellen Wahrnehmungsstörung leiden. Die Unfähigkeit, optische Eindrücke gedanklich richtig zuzuordnen hat nichts mit der Sehfähigkeit zu tun. Grund dafür sind unvollständige Schaltungen im Gehirn.