Körpergefühl ist das Gefühl für die eigenen Grenzen, das Wissen: Wo höre ich auf, wo fängt meine Umwelt an. Kinder entwickeln dieses Gefühl in der Regel im Laufe ihrer Kindheit: Durch die Berührungen der Eltern, durch Bewegung und durch das Ausprobieren der eigenen körperlichen Fähigkeiten.

Theorien und Fachbücher zu erzieherischen Grundhaltungen gibt es wie Sand am Meer. Den meisten Eltern sind Begriffe wie autoritäre, antiautoritäre oder demokratische Erziehung und die Grundzüge der jeweiligen Erziehungshaltung geläufig. In jüngerer Vergangenheit findet man in Bezug auf die Erziehungsthematik häufiger den Begriff des „Attachment Parenting“, zu deutsch „bedürfnisorientierte Erziehung“. Dieser Begriff klingt neu und revolutionär. Lesen Sie hier, was bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet, woher dieser Begriff kommt und welche erzieherische Grundhaltung dahinter steht. Zum Schluss werden noch die Grenzen dieser pädagogischen Richtung beleuchtet.

Viele Männer wünschen sich eher einen Sohn als eine Tochter – häufig aus Unsicherheit. Dabei sind Mädchen einfach toll und das Leben als Vater einer Tochter hat viele schöne Seiten. Das können eigentlich alle Mädchen-Papas bestätigen. Vater einer Tochter zu sein – ein völlig unterschätztes Geschenk der Natur.

Als Eltern hat man oft nicht einmal ein paar Minuten für sich. Das ist extrem anstrengend und kann auch mal nerven. Aber sich über die eigenen Kinder zu ärgern bringt nichts. Da hilft nur die Flucht nach vorn.

Das Baby im Elternbett bringt im Grunde genommen allen nur Vorteile, das Kind schläft ruhiger, die Betreuung in der Nacht wie Stillen, Wickeln und Beruhigen wird deutlich einfacher. Kritiker des Familienbettes geben allerdings die zahlreichen Gefahren zu bedenken, die dem kleinen Wesen dort auflauern sollen.

Zu Zeiten der Großfamilie war es keine Frage: alle Familienmitglieder trugen ihren Teil an der Hausarbeit bei. Heute ist das längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich auch die Kinder an den Aufgaben innerhalb der Familie beteiligen. Dabei spricht vieles dafür.

In seinen ersten Lebensjahren entwickelt sich das Kind so schnell wie später nie mehr. Das zweite Lebensjahr bringt für das Kind mehr Selbständigkeit, aber auch die Zeit der Trotz- und Wutausbrüche. Eltern müssen sich zunehmend damit auseinandersetzen, dass das Kind seine ganz eigenen Vorstellungen entwickelt.

Sechs bis sieben Jahre dauert der Gebisswechsel beim Kind: Während die ersten Milchzähne – meist sind es die vorderen Schneidezähne – ungefähr mit sechs Jahren ausfallen, ist das Kind schon in der Pubertät, wenn die letzten Backenzähne aus Kleinkindzeiten ausfallen.

Welche Erziehungsbefugnis haben Fremde übers eigene Kind? Viele Eltern antworten darauf sicher mit „gar keine“. Und doch passiert es immer wieder: Freunde und Verwandte erziehen den Nachwuchs ungefragt mit. Oft so gar nicht im Sinne der Eltern. Hierauf angemessen zu reagieren, ist mitunter gar nicht so einfach.

„Das hast Du aber toll gemacht!“ Sicher ein schönes Kompliment für ein Kind, aber richtig etwas davon haben tut es eigentlich nicht. Denn Kindern geht es wie Erwachsenen: Sie wollen nicht einfach nur toll sein, sondern auch wissen warum. Damit Lob konstruktiv wird und motiviert, sind verschiedene Regeln zu beachten.

Gerade in Zeiten der Veränderung und der Unsicherheit suchen Kinder nach Verlässlichkeit und Orientierung. Die Rolle des Vaters ist im Laufe der Zeit viel anspruchsvoller geworden, aber auch wichtiger. Denn Väter prägen das Männerbild ihrer Kinder und formen durch ihr Vorbild nachhaltig deren Werte und Einstellungen. In einer komplexen Welt legen Väter so die Basis dafür, dass ihre Kinder sich zutrauen, ihr Leben selbst zu meistern.

Um ihr eine Freude zu machen hat Bernd seiner 3-jährigen Tochter eine dieser Puppen gekauft, die sie sich schon so lange gewünscht hat. So eine, die sprechen kann. Und Schlafgeräusche macht. Marie hat sich auch unglaublich gefreut und ist mit ihrem Geschenk gleich auf ihr Zimmer verschwunden. Als Bernd eine Stunde später neugierig in das Kinderzimmer lugte, traute er seinen Augen nicht: Die Puppe bestand nur noch aus Einzelteilen. Und diese waren dann auch noch mit Kugelschreiber bis zur Unkenntlichkeit bekritzelt.

Jeder zehnte frischgebackene Vater ist nach der Geburt seines Kindes depressiv. Der sogenannte „Baby-Blues“  befällt also nicht nur die  Mütter . Doch warum ist das so? Und , noch wichtiger, was kann man(n) dagegen tun?

Früher war es ganz normal, vor allem unter Jungs: Ließen sich Streitigkeiten nicht mit Worten klären, wurde auch mal kurz gerauft. Danach waren Aggressionen abgebaut, die Luft wieder sauber und das Spiel ging friedlich weiter. Wie sieht die Sache heute aus? Können Raufereien angesichts des steigenden Gewaltpotentials noch toleriert werden?

Wie freuen sich Eltern, wenn ihre Kinder sprachliche Fortschritte machen und sich irgendwann gut ausdrucken können. Dieser Entwicklungsschritt sollte jedoch mit einem dicken Warnhinweis versehen sein. Denn Kinder erzählen auch gerne, was gehört haben – und beileibe nicht immer dann, wenn sie sollen…