Das Taschengeld ist neben der Bettzeit in vielen Familien einer der immer wiederkehrenden Diskussionspunkte zwischen Kindern und Eltern. Beides verändert sich im Laufe der Kindheit und ist für die Kinder ein wichtiger Maßstab, an dem sie abtesten, wie erwachsen sie schon sind. Ab wann sollte man Taschengeld zahlen und welche Bedeutung hat es in der Erziehung?

Eltern erziehen ihre Kinder. Ein ganz normaler Vorgang. Aber auch die Kinder selbst sind sanfte Lehrmeister ihrer Eltern. Ein paar Gedanken zu diesem Thema von unserem Autor Daniel Polzer.

Alle Eltern kennen das: Im täglichen Miteinander sind bestimmte Regeln vereinbart, die Ihr Kind auch genau kennt. Doch immer wieder kommt es vor, dass es sich nicht an die getroffenen Abmachungen hält. Natürlich ist kein Kind immer lieb und gehorsam, aber wenn sich dieses Verhalten häuft, sie alles zehnmal sagen müssen und ohne Schimpfen gar nichts läuft, sollten Sie lieber noch einmal genau hinsehen.

Fast jedes Kind hat diese Phase: Ein Schimpfwort jagt das nächste und unflätige Ausdrücke scheinen plötzlich einen großen Teil des kindlichen Wortschatzes auszumachen.

Nach neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung sind bereits 50 % aller Anlagen bereits bei der Geburt vorhanden. Eltern und Schule können nur etwa 30 % durch eine entsprechende Erziehung und Förderung beitragen. Was können Eltern also überhaupt sinnvoll tun, um ihr Kind „schlauer“ zu machen und was leisten die Schulen in diesem Zusammenhang?

Wir Eltern wissen es besser, na klar. Wir haben mehr Lebenserfahrung, größere Weitsicht und eben einfach den Überblick. Das ist für Kinder nicht leicht zu verstehen und für uns Eltern schwierig zu vermitteln – und manchmal gehen wir sogar den ein oder anderen Schritt zu weit.

Wie Eltern ihr Kind erziehen, hängt von vielen Einflüssen ab – unter anderem auch vom eigenen Geschlecht. Die Unterschiede sind meist recht deutlich und ebenso wichtig. Denn nur dann, wenn männliche und weibliche Einflüsse auf ein Kind einwirken, bekommt es ein komplettes Bild der Welt und der Vielfalt menschlicher Persönlichkeiten.

Babys und Kleinkinder lernen die Welt vorwiegend auf zwei Arten kennen: Durch Nachahmung und Experimente. Einige dieser Tests stellen Eltern auf eine harte Probe – doch Sie entscheiden durch Ihre Reaktionen, was Ihr Kind fürs Leben lernt, wenn es um soziale Kontakte und Empathie geht.

Dieses Erziehungskonzept kommt aus Amerika und wurde in den 1980ern konzipiert, um Eltern ein wirksames Instrument zur Kindererziehung in die Hand zu geben. Vor allem die liebevolle und einfühlsame Beziehung zwischen Eltern und Kind soll gefördert werden.

Aggression bedeutet Angriff. Aggressive Kinder richten ihren Zorn und ihre Zerstörungswut auf alles Mögliche: Andere Kinder oder Erwachsene, Tiere, Gegenstände oder auch sie selbst sind das Ziel. Warum werden Kinder aggressiv und was können Eltern dagegen tun?

Gerade dann, wenn beide Eltern arbeiten, bleibt oft wenig Zeit fürs Kind. Die Kleinen verbringen den größten Teil des Tages in Kindergarten, Hort oder Schule. Umso entscheidender ist es, die wenige Zeit die bleibt, wirklich miteinander zu verbringen. Für die Zeiten, in denen Eltern und Kinder wirklich intensiv und bewusst miteinander in Kontakt treten, wurde der Begriff „Qualitätszeit“ geprägt.

„Wenn Du jetzt Dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es zwei Wochen Fernsehverbot!“ – In dem Moment, in dem wir wutentbrannt eine solche Drohung ausgesprochen haben, wird uns häufig schon klar, wie unbedacht das war. Zwei Wochen Stress mit dem Sprössling, wer ist da eigentlich mehr gestraft?

Jungen unterscheiden sich von Mädchen in vieler Hinsicht. Sie sind in jungen Jahren komplizierter, zeigen häufiger Verhaltensauffälligkeiten, bringen sich öfter in Schwierigkeiten und hinken in ihrer Entwicklung im Vergleich zu den Mädchen oft hinterher.

Kinder in der Trotzphase bringen oft nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Eltern zum Ausflippen. Dabei ist es gerade dann, wenn das Kind die Kontrolle verliert, besonders wichtig, ruhig zu bleiben. Es gibt einige Tricks, die Ihnen helfen die Fassung zu bewahren, wenn Ihr Kind seine verliert.

„Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht!“ Dieser Spruch aus Kindertagen hat heute immer noch oder gerade auch wieder nicht Gültigkeit. Was können wir unserem Kind wann zutrauen? Wie viel Vorsicht sollte man an den Tag legen und welche Risiken kann man dann doch eingehen?