In Zeiten der Klettverschlüsse nicht mehr lebensnotwendig, aber trotzdem wichtig: Schuhe zubinden, Kleidung zuknöpfen und Schnallen schließen sind Fertigkeiten, die ein Kind lernen muss, um ein Stück selbstständiger agieren zu können. Ein festes Alter, wann ein Kind das alles können sollte, gibt es jedoch nicht.

Schwächen in der Motorik, Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsschwächen werden von Medizinern häufig auf zu wenig Bewegung und mangelnde soziale Kontakte zurückgeführt. Kein Wunder, dass Eltern in Panik geraten, wenn ihr Kind immer zuhause sitzt. Gründe warum das so ist und Tipps wie Eltern diesen Umstand ändern können, bietet der folgende Artikel.

Ab dem achten Lebensmonat beginnen Babys so nach und nach das Sitzen zu lernen. Dieser Zeitpunkt liegt relativ spät, das ist aber auch gut so. Denn ist das Baby noch jünger, sind weder Knochen noch Muskulatur stabil genug, um die Sitzposition zu halten.

Wenn Kinder übermäßig viel zerstörerische Energie an den Tag legen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Häufig steckt nur ein stark entwickelter Forschergeist dahinter, manchmal stecken motorische Schwächen oder Achtlosigkeit dahinter, mitunter ist der Zerstörungstrieb jedoch auch ein Hilferuf.

Wenn ein Kind die ersten eigenen Schritte geht ist, kommen Gefühle wie Stolz und Begeisterung auf – bei den Kindern wie den Eltern. Wie können Eltern ihre Kinder beim laufen lernen unterstützen und was sollte man in dieser für das Kind so wichtigen Phase beachten?

„Hilf mir, es selbst zu tun“. Dieser bewährte Leitsatz aus der Montessori-Pädagogik gilt auch fürs Essen lernen. Allerdings wird die Geduld der Eltern hier oft auf eine harte Probe gestellt. Bis Kinder „richtig“ essen können, braucht es einiges an Übung. Folgende Tipps machen es Ihnen und Ihrem Kind leichter.

Mama geht ins Fitnessstudio, Papa joggt dreimal die Woche und was ist mit den Kindern? Bei einem von Natur aus aktiven Kind, brauchen sich Eltern keine Gedanken machen. Anders sieht es mit den trägen Naturellen aus. Hier sollten Eltern die Lust an der Bewegung gezielt wecken und fördern.

In seinen ersten Lebensjahren entwickelt sich das Kind so schnell wie später nie mehr. Das zweite Lebensjahr bringt für das Kind mehr Selbständigkeit, aber auch die Zeit der Trotz- und Wutausbrüche. Eltern müssen sich zunehmend damit auseinandersetzen, dass das Kind seine ganz eigenen Vorstellungen entwickelt.

Kinder lernen durch Nachahmung – und zwar auch, wenn es um Bewegung geht. Insbesondere Jungs orientieren sich in diesem Bereich häufig an den Vätern. Hier sollten unsere Kinder unbedingt gefördert und gefordert werden, denn der Bewegungsmangel greift um sich.

Die meisten Babys reagieren gleich, wenn sie in die Nähe von Wasser kommen. Spätestens wenn das Köpfchen dem Wasser genähert wird, fangen sie an zu protestieren und rudern wie wild mit den Armen. Andererseits hat das sogenannte Babyschwimmen eine lange Tradition. Zudem gibt es die These, dass es beim Schwimmen ähnlich ist wie mit dem Laufen. Die Fähigkeit ist angeboren. Können Babys also tatsächlich schwimmen?

Eines von 100 Kindern ist von einer Form des Autismus in seinen vielen Ausprägungen betroffen. Für die Eltern, aber auch für die Kinder ist dies eine besondere Herausforderung. Die Erkrankung bewirkt durch ihre Symptomatik, dass die Kinder im normalen Alltag nur schwer zurechtkommen. Sie brauchen deshalb besondere Unterstützung.

Genau auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt, ist Kinderturnen eine Fördermöglichkeit, die nicht nur den Körper anspricht. Durch die vielseitigen Bewegungen, den sozialen Kontakt und die unterschiedlichen Anforderungen wird das Kind in all seinen Facetten gefordert und kann verschiedenste Fähigkeiten in allen Bereichen ent- und weiterentwickeln.

Die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten reduzieren sich für Kinder – vor allem in den Städten – immer mehr. Dabei ist Bewegung für Kinder lebenswichtig; für eine gesunde Entwicklung des Körpers, aber auch zur Stressbewältigung und zur Ausbildung von geistigen und kognitiven Fähigkeiten.

Schuhkauf fürs Kind ist Frauensache? Das mag sein, dennoch kommen auch Väter mal in die Verlegenheit, mit dem Nachwuchs zum Schuhkauf aufbrechen zu müssen. Dann ist es wichtig, folgendes zu wissen.

Die Motorik von Kindern entwickelt sich mit der Zeit von ganz alleine. Doch es gibt Mittel und Wege, um das Vorankommen im Hinblick auf die Hand-Auge-Koordination gezielt zu fördern. Spätestens in der Schule, meist sogar im Kindergarten, werden die Kinder gute motorische Fähigkeiten brauchen, um in der Welt zurechtzukommen. Je früher die Motorik geschult wird, desto einfacher gelingt dieses Vorhaben.