In Zeiten der Klettverschlüsse nicht mehr lebensnotwendig, aber trotzdem wichtig: Schuhe zubinden, Kleidung zuknöpfen und Schnallen schließen sind Fertigkeiten, die ein Kind lernen muss, um ein Stück selbstständiger agieren zu können. Ein festes Alter, wann ein Kind das alles können sollte, gibt es jedoch nicht.

Kinder lernen durch Nachahmung – und zwar auch, wenn es um Bewegung geht. Insbesondere Jungs orientieren sich in diesem Bereich häufig an den Vätern. Hier sollten unsere Kinder unbedingt gefördert und gefordert werden, denn der Bewegungsmangel greift um sich.

Die meisten Babys reagieren gleich, wenn sie in die Nähe von Wasser kommen. Spätestens wenn das Köpfchen dem Wasser genähert wird, fangen sie an zu protestieren und rudern wie wild mit den Armen. Andererseits hat das sogenannte Babyschwimmen eine lange Tradition. Zudem gibt es die These, dass es beim Schwimmen ähnlich ist wie mit dem Laufen. Die Fähigkeit ist angeboren. Können Babys also tatsächlich schwimmen?

Eines von 100 Kindern ist von einer Form des Autismus in seinen vielen Ausprägungen betroffen. Für die Eltern, aber auch für die Kinder ist dies eine besondere Herausforderung. Die Erkrankung bewirkt durch ihre Symptomatik, dass die Kinder im normalen Alltag nur schwer zurechtkommen. Sie brauchen deshalb besondere Unterstützung.

Genau auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt, ist Kinderturnen eine Fördermöglichkeit, die nicht nur den Körper anspricht. Durch die vielseitigen Bewegungen, den sozialen Kontakt und die unterschiedlichen Anforderungen wird das Kind in all seinen Facetten gefordert und kann verschiedenste Fähigkeiten in allen Bereichen ent- und weiterentwickeln.

Die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten reduzieren sich für Kinder – vor allem in den Städten – immer mehr. Dabei ist Bewegung für Kinder lebenswichtig; für eine gesunde Entwicklung des Körpers, aber auch zur Stressbewältigung und zur Ausbildung von geistigen und kognitiven Fähigkeiten.

Wenn Kinder übermäßig viel zerstörerische Energie an den Tag legen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Häufig steckt nur ein stark entwickelter Forschergeist dahinter, manchmal stecken motorische Schwächen oder Achtlosigkeit dahinter, mitunter ist der Zerstörungstrieb jedoch auch ein Hilferuf.

Schuhkauf fürs Kind ist Frauensache? Das mag sein, dennoch kommen auch Väter mal in die Verlegenheit, mit dem Nachwuchs zum Schuhkauf aufbrechen zu müssen. Dann ist es wichtig, folgendes zu wissen.

Die Motorik von Kindern entwickelt sich mit der Zeit von ganz alleine. Doch es gibt Mittel und Wege, um das Vorankommen im Hinblick auf die Hand-Auge-Koordination gezielt zu fördern. Spätestens in der Schule, meist sogar im Kindergarten, werden die Kinder gute motorische Fähigkeiten brauchen, um in der Welt zurechtzukommen. Je früher die Motorik geschult wird, desto einfacher gelingt dieses Vorhaben.

Mama geht ins Fitnessstudio, Papa joggt dreimal die Woche und was ist mit den Kindern? Bei einem von Natur aus aktiven Kind, brauchen sich Eltern keine Gedanken machen. Anders sieht es mit den trägen Naturellen aus. Hier sollten Eltern die Lust an der Bewegung gezielt wecken und fördern.

In seinen ersten Lebensjahren entwickelt sich das Kind so schnell wie später nie mehr. Das zweite Lebensjahr bringt für das Kind mehr Selbständigkeit, aber auch die Zeit der Trotz- und Wutausbrüche. Eltern müssen sich zunehmend damit auseinandersetzen, dass das Kind seine ganz eigenen Vorstellungen entwickelt.

Etwa im neunten bis zehnten Lebensmonat beginnt ein Baby damit, krabbelnd seine Umwelt zu erforschen. Wie das Greifen, das sich Drehen und auch später das Laufen gehört diese Phase zu einer gesunden kindlichen Entwicklung dazu. Manche Kinder überspringen das Krabbeln aus unterschiedlichen Gründen – und das kann Folgen haben.

Natürlich können und müssen Eltern viel dazu beitragen, um die optimale Entwicklung ihres Kindes zu unterstützen und zu fördern. Allzu viel Stress ist allerdings unnötig, denn viele Entwicklungsschritte liegen einem Baby ganz von selbst im Blut. Die Aufgabe der Eltern ist es, ideale Bedingungen zu schaffen.

Die Geburt ist nicht nur für die Mutter, sondern auch fürs Baby ein anstrengendes und vielleicht sogar traumatisches Erlebnis. Ist es einmal geboren, braucht es seine Zeit, um in der Welt anzukommen und sich zu orientieren. Sind diese Schritte vollbracht, entdeckt es seine Welt mit allen Sinnen.

Kinder lernen im ersten Lebensjahr unglaublich viel. Mit zu den größten Leistungen gehört der aufrechte Gang, der Kindern irgendwann gegen Ende des ersten Lebensjahres ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Eltern können diese Entwicklung nicht forcieren, wohl aber können sie das Kind dabei unterstützen, seine motorischen Fähigkeiten zu entwickeln.