Eltern wissen: Kinder und Gemüse, das ist keine Liebesbeziehung. Von wenigen Ausnahmen abgesehen meiden die meisten Kinder Karotten, Gurken, Erbsen, Brokkoli usw. wie der Teufel das Weihwasser. Dagegen erfreuen sich Schokolade, Eis und natürlich die gesamte Junk-Food Palette größter Beliebtheit.

Kinder sammeln gern. Dagegen ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden. Allerdings versteht es die Industrie geschickt, mit dieser Sammelleidenschaft zu spielen – was höchst unangenehme Ausmaße annehmen kann. Die Eltern stehen dann nur noch ratlos davor und fragen sich, wie sie der Sammelwut entgegenwirken können.

Bis zu einem gewissen Punkt kann man noch sagen, dass es sich um Babyspeck handelt. Doch irgendwann funktioniert das nicht mehr, viele Eltern müssen dann erkennen, dass ihr Kind dick ist. Zu dick. Das Problem ist global von Bedeutung, denn so zynisch es in Anbetracht von Hunger und Elend auf der Welt auch klingen mag – weltweit sind 1,5 Milliarden Menschen zu dick. Als fettleibig müssen sich insgesamt 500 Millionen Menschen einstufen lassen. Auch Kinder sind häufig betroffen, das haben zahlreiche Studien ergeben. Es verwundert daher kaum, dass es viele Programme gibt, die dem Trend entgegenwirken sollen. Doch taugen die auch etwas?

Die Vorweihnachtszeit ist geprägt von Kerzen, Dunkelheit und Süßem. In dieser Zeit gibt es ständig Schokolade, Plätzchen und andere Leckereien. Wer den Advents- oder Weihnachtsteller mit etwas anderem außer Schokolade oder Plätzchen befüllen will, hat allerdings einige schmackhafte Alternativen.

Kinder lieben alles, was süß ist, wahrscheinlich, weil es sie an den Geschmack der Muttermilch oder der ersten Babynahrung erinnert. Prinzipiell ist das kein Problem, denn nicht alles was süß schmeckt ist gleich ungesund und in Maßen genossen wirken sich Süßigkeiten nicht negativ auf die Entwicklung aus.

Kinder und Süßigkeiten – ein ganz spezielles Thema. Von einem Kind Mäßigung zu erwarten, wenn eine Keksdose vor ihm steht, das ist wohl etwas optimistisch, wie ein Vater erfahren muss.